27. August 1939

Reproduktion Dr. von Ohains Düsenantrieb.
photo credit: cliff1066
Fliegen. Für den einen ist diese Art der Fortbewegung die Inkarnation des Fernwehs, andere so wie ich denken dabei eher an den Mundgeruch des Nachbarn in der Economy Class. Eigentlich schade, aber meistens reicht es eben nicht für die deutliche komfortablere Business oder First Class. Einen Vorteil hat das Fliegen von heute aber in jedem Fall, denn mit ca. 800 bis 900 km/h geht doch recht schnell von Kontinent zu Kontinent.
Das dieses möglich ist, verdanken wir Pionieren wie dem Engländer Frank Whittle und dem Rostocker Flugzeugbauer Ernst Heinkel. Letzterer initiierte vor über 70 Jahren ein privates Projekt mit dem Ziel, ein funktionsfähiges Düsentriebwerk in ein Flugzeug einzubauen. Zusammen mit dem Ingenieur Hans Joachim Pabst von Ohain, der für die Turbine verantwortlich zeichnete, baute er einen flugfähigen Prototypen und heute vor 70 Jahren hob mit der als He 178 bezeichneten Maschine der erste Düsenjet in Rostock Marienehe ab.
Auch wenn das Projekt privat finanziert war, selbstlos war das Engagement Heinkels natürlich nicht. Allerdings fand Hitler keinen Gefallen an dem neuen Antrieb und so baute Heinkel weiter die He 111 und anderes Fluggerät, mit dem dann Städte wie Coventry in Schutt und Asche gelegt wurden. So gesehen ist es ein etwas zwiespältiges Jubiläum an das heute erinnert wird. Aber wie auch immer, die moderne Luftfahrt mit Düsenantrieb nahm in Rostock ihren Anfang.
Leider ist der Original Jet nicht mehr erhalten, er verbrannte bei einem Luftangriff in einem Berliner Museum. Ein Nachbau des Fliegers hängt heute im Rostocker Flughafen Laage. Ebenfalls ein Nachbau ist das He S 3 Triebwerk das 1939 den Jet antrieb und das heute im Deutschen Museum in München zu besichtigen ist. Ein weiteres Exemplar des Triebwerks steht im National Air & Space Museum in Washington. In Rostock steht natürlich kein Exemplar.
Die Protagonisten der damaligen Ereignisse überlebten alle den Krieg und Ernst Heinkel schieb mit dem „Heinkel Roller“ sogar ein Stück bundesdeutsche Wirtschaftsgeschichte der Nachkriegszeit. Hans Joachim Pabst von Ohain erhielt 1991 zusammen mit dem Frank Whittle, der zeitgleich in England ebenfalls ein Turbinentriebwerk entwickelte, den Charles-Stark-Draper-Preis. Zitat Wikipedia: „Dieser Preis wird von der United States National Academy of Engineering jährlich an Ingenieure verliehen, deren Fähigkeiten wesentlich dazu beigetragen haben, den Fortschritt der technischen Entwicklung, das Ansehen der Ingenieurswissenschaft, die Lebensqualität oder den Zugang zu Informationen zu fördern.“ Sehr schön, so muss Preiswürdigkeit begründet werden.
Bleibt noch der Pilot Ernst Warsitz der für sich in Anspruch nehmen kann, der erste Jetpilot der Luftfahrtgeschichte zu sein. Auch er überlebte den Krieg. Auf der Site firstjetpilot.com hat sein Sohn ihm kleines Denkmal gesetzt, hier findet sich auch ein kurzer Dokumentarfilm der den Start des berühmten Jets zeigt.
Guten Flug!
http://www.firstjetpilot.com/DEindex.html

27. August 2009 um 11:32
Meine Vater besaß als erste Motorisierung einen Messerschmitt Kabinenroller, damals sein ganzer Stolz!
4. September 2009 um 12:28
Als mein Opa damals mit seinem LANZ Bulldog übers Feld und quer durchs Dorf getuckert ist, konnten sich die Mädels vor Begeisterung kaum noch halten…. Eine Mitfahrt sprang mit dem guten Träkki natürlich immer mal raus. Und und und ich duft darauf sogar mal probesitzen =)
1. Oktober 2009 um 16:50
zuerst, der olle heinkel kam aus dem schwabenländle. rostock ist eher ein wahlheimat.
nie sollte man die große zahl von zwangsarbeitern, die unter schwersten bedingungen schufteten. viele starben.
zu dem jet-antrieb erfand heinkel auch den schleudersitz und das einklappbare fahrwerk.
6. Oktober 2009 um 22:34
Ich bin peinlich berührt von dem, was blabla da so von sich gibt. Was der uns so alles zu berichten weiß, dieser Schlauberger.
Heinkel kam also “aus dem schwabenländle”. A ja. Wer hat eigentlich gegenteiliges behauptet du Vollpfosten? Jeder hat eine Heimat, kommt irgendwo her, geht irgendwo hin und warum sollte man damit ausgerechnet bei Heinkel eine Ausnahme machen? Der Autor schreibt jedenfalls nichts über Geburtsort, Herkunft und Werdegang Heinkels aus dem man irgendwelche gegenteiligen Auskünfte herauslesen könnte. Noch nicht mal im Ansatz. Doch Du Matschauge hast uns die Fähigkeit voraus, dennoch zu widerlegen, was von niemandem behauptet wurde. Wir sind ergriffen.
Nein, “nie sollte man die große zahl von zwangsarbeitern, die unter schwersten bedingungen schufteten” .. ehm, was eigentlich? Etwa an falscher Stelle aus niederen eigensüchtigen Beweggründen ins Felde führen? Oder hast Du noch ‘ne andere Ausrede parat?
Du Lusche.
Du hattest doch den großen Drang verspürt, uns etwas mitzuteilen, nicht wahr? Hast Du etwa das Wort “vergessen” vergessen? Du, daß sollte man aber nie!
Im übrigen wäre es selbst für die leidgeprüftesten Mitmenschen vermutlich angenehmer einen Lötkolben falsch herum anzufassen, als Deine todeslangweiligen Vorwürfe lesen zu müssen. Denn erneut gilt: Wer hat denn Gegenteiliges behauptet? Wo ist der innere Widerspruch, gegen den Du vermeintlich vorgehst? Selbst wenn der Konstrukteur die Bevölkerung unseres Planeten komplett durch den Fleischwolf gedreht hätte, so bliebe sein Name dennoch untrennbar mit dem Flugzeugbau verbunden. Oder sollen wir jetzt so tun, als würde es die Wirklichkeit nicht geben, mhm?
Ach, noch nicht genug brilliert? “zu dem jet-antrieb erfand heinkel auch den schleudersitz und das einklappbare fahrwerk” – na das ist ja süß. Sofern ich alles richtig lese, konnte man sich das Ganze dann als Set vorstellen, ja? Ein Düsenschleuderwerk? Oder mehr sowas wie einen einklappbaren Jetsitz?
Du Suppenkasper.
Und die obligatorische Frage: wer hat denn gegenteiliges behauptet?
Doch um Deine Leistung umfassend zu würdigen, wollen wir auch einen positiven Aspekt beleuchten. Bei der Auswahl Deines Pseudonyms hast Du nachgerade unübertreffliche Objektivität bewiesen.
7. Oktober 2009 um 14:18
Moin,
bei Scheiben des Artikels kam ich natürlich auch an den Punkt: Wie gehe ich mit der Person Ernst Heinkel bzw. seinem unbestreitbaren Opportunismus zwischen 1933 – 1945 um. Auch ob das Thema Zwangsarbeit in den Heinkelwerken in den Artikel gehört oder nicht, habe ich durchaus überlegt.
Da es mir um das Jubiläum des ersten Düsenjets ging, habe ich mich dagegen entschieden. Allerdings war mir auch klar, das sich dieses Thema nicht völlig losgelöst von den damaligen Ereignissen betrachten lässt. Deshalb gab es auch den Hinweis auf Coventry und das „etwas Zwiespältige“ dieses Jubiläums.
Aber, in unseren politisch korrekten Zeiten reicht das natürlich nicht aus………ich hätte es wissen müssen
Im Übrigen erlaube ich mir den Hinweis, dass die Zwangsarbeiter mit Konstruktion, Bau und Flug des ersten Düsenjets nun wirklich rein gar nichts zu tun hatten.
@ peinlich berührt
Großartig!
8. Oktober 2009 um 15:22
Die Füße von Ernst Heinkel
Lieber Martin, wir leben im Jahre 2009 und Zwangsarbeiter gab es in Deutschland letztmalig im vorhergehenden Jahrtausend.
Deine Generation war ebensowenig am Krieg beteiligt, wie die Generation der aktuellen kritischen Eiferer.
Die Generation Deiner Eltern war auch nicht am Krieg beteiligt.
Die Generation Deiner Großeltern? Vielleicht gerade noch.
Die Kriegsgeneration mußte bezahlen. Jedenfalls erinnere ich mich nicht, je darüber Zweifel vernommen zu haben.
Und die Generation Deiner Großeltern hat auch ihr Leben lang bezahlt. Mal ganz abgesehen vom monetären Äquivalent an Lebensqualität wurde sie von deren Wiege bis zu ihrer Bahre in Sippenhaft genommen – es gibt jedoch keine Kollektivschuld. Nicht nach deutschem Recht und auch nicht in den Rechtsprechungen der anderen demokratischen Nationen. Nach übereinstimmender Rechtstradition des christlichen Abendlandes und aller Voraussicht nach sogar nach den Statuten des albanischen Anglerverbandes läßt sich Verantwortung immer einem Namen zuordnen. Auch außerhalb des juristischen Kontext’ gilt dies als unumstößlich und selbst dann noch, wenn wir den europäischen Kontinentalsockel weit hinter uns lassen. Den gedanklich obskuren Versuch, eine Volksschuld modellieren zu wollen, hat man doch nach 1945 aufgegeben, nicht wahr?
Oder etwa nicht?
Würde Verantwortung nicht individuell zugeordnet werden, wäre der Begriff sinnentleert.
Dennoch mußte auch die Generation Deiner Eltern zahlen. Vom ersten Tage an. Auch wenn sie erst in der Schule erfuhr, wofür sie eigentlich büßen muß.
Und nun sind wir also an der Reihe. Du, Deine Freunde, meine Freunde, ich. Die Dämonisierung unserer Vorfahren wird noch heute von den gleichen Tabus begleitet, die schon im Mittelalter den Erkenntnisprozeß erschweren sollten. Wer sich öffentlich zum Glauben bekennt, daß selbst Adolf Hitler eine Mutter hatte, muß mit schwersten Nachteilen leben lernen.
Die Reparationszahlungen laufen gerade aus. Nein, nein – ich möchte, daß Du mich richtig verstehst. Die Rede ist von den Kriegslasten des 1. Weltkriegs, welche Du und Generationen Deiner Vorfahren trugen.
Und man schreibt uns in die Herzen von der “unauslöschlichen Schande, untilgbaren Schuld und immerwährenden Erinnerung” (Jüdisches Museum Berlin).
Damit sind dann ja dann wohl die Generation unserer Kinder und deren Kinder gemeint. Allerdings besorgt mich die mittlerweile beachtliche Anhäufung von Absolutismen, da mir mein Sprachgefühl beim Lesen solcher Monstrositäten schon eine gewisse Nahestellung zur Begründung anderer 1.000jähriger Reiche signalisiert…
Keine Ahnung, wie es mit Deinen Kindern steht; bei meinen bin ich mir jedoch relativ sicher, daß sie nicht die Verantwortung für den Tod von mehr als 50.000.000 Millionen Menschen tragen. Im letzten Sommer trugen beide einheitliche Lederhosen, aber ich kann mich beim besten Willen nicht darauf besinnen, was sie im Sommer 1942 trugen. Ihre besondere Verantwortung liegt nicht im Gazastreifen, sondern im Versorgen ihres Goldhamsters Mücki.
Diese Worte richten sich im Übrigen nicht gegen anonymisierte Zahlungen. Wir haben uns daran gewöhnt, sind so tief gegerbt von all dem unauslöschlich Untilgbaren usw., daß wir sogar mit stoischem Gleichmut gegen unsere eigenen Gesetze verstoßen. Nehmen wir stellvertretend das Kriegswaffenkontrollgesetz. Oder unsere Verfassung. Oder die Charta der Vereinten Nationen. Oder das Existenzrecht anderer. Such’ Dir ruhig etwas aus, Du darfst auch mehrere Optionen ankreuzen.
Weil wir eine besondere Verantwortung haben. Du, ich, Mücki, …
Du meinst wohlmöglich, ich ginge zu weit Martin? Dich beschleicht doch nicht etwa Furcht, wenn Dich mal jemand ernst nimmt? Komm, laß’ uns einen Blick auf die Sache werfen. Ich möchte mit Dir in aller Ernsthaftigkeit über die Füße von Heinkel sprechen.
Die Ausfuhr von Kriegswaffen aus Deutschland in Krisengebiete ist untersagt. Nun, vielleicht sind U-Boote ja gar keine Kriegswaffen. Und Israel ist wohlmöglich gar kein Krisengebiet. Oder sind deutsche Unterseeboote sogar der Inbegriff einer Kriegswaffe und der Nahe Osten das explosivste Krisengebiet der Erde?
Doch wir, die Deutschen gehen solchen Fragestellungen aus dem Wege durch einen Mechanismus, den ich mal mit institutionalisierter Autosuggestion umschreiben möchte. Entscheidungen über die Ausfuhr von Kriegswaffen werden bei uns im Bundessicherheitsrat beschlossen und vom Bundesausfuhramt überwacht. Der Kreis der Mitgliedern im Bundessicherheitsrats ist so exklusiv, das er kaum mehr gestattet, als eine eingeschränkte Berichtspflicht an die Bundesregierung. Entscheidungen werden in diesem Gremium jedoch ohne jede Einflußmöglichkeit getroffen. Fehlentscheidungen auch.
So darf vermutet werden, daß es das Wispern eben jener inneren Suggestivstimme war, welche den Ausschlag für das listenreiche Austricksen eigener Gesetze gab. Die Lieferung deutscher Unterseeboote an Israel war die letzte Entscheidung einer scheidenden Regierung und mithin unangreifbar, da die nachfolgenden Regierung ihre Bedenken mit dem verfassungsrechtlich verankerten Kontinuitätsgebot bemänteln konnte.
Du möchtest nun endlich wissen, was dies alles mit den Füßen des weltbekannten Flugzeugkonstrukteurs zu schaffen hat und am Rande wohlmöglich auch, warum ausgerechnet dem drittklassigen blabla soviel Beachtung zuteil wird.
Gehen wir es an.
Was in den ausgehenden 60er und frühen 70er Jahren von den Trendsettern und Edelfeder-Kolumnisten noch mit dem Begriff “Kybernetik” klassifiziert wurde, wenn die Rede auf künstliche Intelligenz kam, versuchte man seinerzeit auch ganz praktisch umzusetzen und begann damit, Großrechner zu allwissenden Maschinenhirnen umfunktionieren zu wollen, in dem man eine Software entwickelte, die im Rahmen eines simulierten Gesprächs nur in sich schlüssige, logische Antworten akzeptierte und allem anderen nicht etwa ablehnend wie ein moderner Computer gegenüberstand, sondern statt dessen mit der Frage nach dem Warum konfrontierte.
Durch die Adaption an diesen Aspekt menschlichen Lernens glaubte man sich bereits dem Entwurf eines selbsttrainierenden Elektronengehirns nahe, welches durch Überschreiten eines quantitativen Schwellwerts zu jenem Zustand führen sollte, den wir mit dem abstrakten Begriff “Bewußtsein” verbinden. Doch die Sache erwies sich als komplex. Während es für jedes Kind auch ohne eingehende Betrachtung klar ist, daß sich die Füße von Onkel Heinkel in Rostock befinden, solange sich Onkel Heinkel ebenfalls in Rostock aufhält, behielt sich die Rechenmaschine hier doch noch die eine oder andere Nachfrage vor. Ihr schien die Fähigkeit abzugehen, Selbstverständlichkeiten antizipieren zu können, die unter anderem durch unbewußte Gewichtung von Erfahrungswerten entsteht.
Das Bindeglied zwischen dem Kommunikationsneandertaler blabla und dem teiltransistorierten Megatronaggregat “Elektronengehirn ‘72″ scheint darin zu bestehen, daß beide zur Erklärung von Selbstverständlichkeiten auffordern.
Diese Zeilen sollen Dich und Deine Freunde bestärken, sich dieser gesellschaftlichen Dynamik mehr und mehr zu entziehen.
9. Oktober 2009 um 21:29
Hallo und guten Tag (oder besser guten Abend) nach Deutschland,
die Verfasser dieses Blogs werden es uns verzeihen, wenn wir uns direkt an einen Ihrer Kommentatoren wende; es ist uns jedoch ein Herzensbedürfnis “peinlich berührt” für seine wortgewaltige und einfach unnachahmliche Stellungnahme zu danken. Sollten Sie sich auf die Fahne geschrieben haben, der “gesellschaftlichen Dynamik … institutionalisierter Autosuggestion” bereits mit ihrem Schreiben Einhalt zu gebieten, so ist Ihnen das zumindest in der deutschen Gemeinde unserer Universität im Handstreich gelungen. Gleichzeitig gilt unser Dank Herrn Martin Richter.
(stellvertretend) J. & S. Jones, Heide Dörfel et al.
Branchport, NY
9. Oktober 2009 um 21:29
Hallo und guten Tag (oder besser guten Abend) nach Deutschland,
die Verfasser dieses Blogs werden es uns verzeihen, wenn wir uns direkt an einen Ihrer Kommentatoren wenden; es ist uns jedoch ein Herzensbedürfnis “peinlich berührt” für seine wortgewaltige und einfach unnachahmliche Stellungnahme zu danken. Sollten Sie sich auf die Fahne geschrieben haben, der “gesellschaftlichen Dynamik … institutionalisierter Autosuggestion” bereits mit ihrem Schreiben Einhalt zu gebieten, so ist Ihnen das zumindest in der deutschen Gemeinde unserer Universität im Handstreich gelungen. Gleichzeitig gilt unser Dank Herrn Martin Richter.
(stellvertretend) J. & S. Jones, Heide Dörfel et al.
Branchport, NY
11. Oktober 2009 um 15:19
Da sieht man es mal wieder – wer nur laut genug schreibt, erreicht sogar Publikum jenseits des Atlantik. Kein Wunder angesichts meiner etwas überzogenen “50.000.000 Millionen”.
. Jedenfalls bedanke ich mich für die freundlichen Worte und sende meinerseits Grüße über den großen Teich.
Wußtet Ihr übrigens, daß die Gesetzgebung Eures Landes mit der gleichen Begründung ignoriert wird? Ein Land, daß den Kernwaffensperrvertrag unterläuft, kann nicht in den Genuß amerikanischer Militärhilfe gelangen. Dennoch steht Israel seit Jahrzehnten unangefochten auf Platz 1 der Zahlungsflüsse.
Ja, ja, ich weiß, alles Propaganda. Komisch nur, daß das Eingeständnis Israels, Kernwaffen zu besitzen in allen deutschen Zeitungen stand, nachdem der israelische Premier es anläßlich seines letzten Deutschlandbesuchs öffentlich einräumte. Aber das macht nichts, denn im gleichen Augenblick, als ich den bösen “A.H.”-Namen ausgesprochen hatte, war ja ohnehin für jederman offenkundig geworden, daß ich auch einer von den ganz Bösen bin. Einer dieser Sarrazin’s und Eva Herrman’s und so, die einfach so Fakten schreiben, statt diese doch zumindest mit begleitenden Fundamentalschuldbekenntnissen zu relativieren. Am besten wäre es wohl, wenn man uns äußerlich kennzeichnet und dann ab ins Lager. Selber Schuld!
So, wie in ordentlichen Western, wenn die Bösen von den Guten regelmäßig massakriert werden.
Lieber Martin Richter, auch ich bedanke mich bei Dir für die angenehme Inspiration und insbesondere dafür, daß Du das temporäre highjacking Eures Blogs nicht unterbunden hast.
Iregendwann schau’ ich mir den Düsenflieger an. Herzliche Grüße nach Rostock.