Alban Bergs Violinkonzert von 1935
Im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2009 kam am vergangenen Samstag anlässlich einer Veranstaltung des Gestüts Redefin das Violinkonzert von Alban Berg zur Aufführung. Bergs Werk von 1935 ist atonal und in der Zwölftontechnik angelegt, was seine Zugänglichkeit für ein Massenpublikum, zu dem ich mich zähle, nicht gerade erleichtert. Zudem spürt man in jeder Note die Schwere des Themas, denn der Komponist schuf sein Werk im Andenken an die mit 18 Jahren an Kinderlähmung verstorbene Manon Gropius, Tochter des Architekten Walter Gropius. Berg beendet die Komposition selber schwerkrank kurz vor seinem Tod.
Mein Eindruck: Das Konzert, das vom Bayrischen Staatsorchester unter der Leitung von Ken Nagano vorgetragen wurde, war sehr, sehr lang, wirkte furchtbar deprimierend und durch seine Atonalität irritierend. Die metallenen Stühle in der Reithalle zu Redefin waren hart, Raumluft und -klang erschienen mir äußerst stickig. Eine Frau im Rentenalter, die offenbar einen Kreislaufkollaps erlitt, musste von Sanitätern aus der Halle getragen werden. Alles in allem wohl ein angemessener Rahmen für das Thema des Werkes!

23. Juni 2009 um 09:38
Dr. Alban? Ist mir ein Begriff. Sorry, aber ich bin ein bekenndender Kunstbanause in diesen Dingen. Gern besuche ich mal ein klassisches Konzert. Allerdings trifft man dort manchmal auf viel zu viele überkandiedelte “Experten” – HURZ lässt grüßen.
Gut Redefin? Dann waren Sie also wieder einmal als Kontakter unterwegs, Herr B.?
23. Juni 2009 um 09:58
Kontakt aufgenommen habe ich zur Welt der Pferdesammler, Sektschlotzer und Klassikliebhaber – dort bin ich mitunter gern. Wenn auch nur zu Gast!
23. Juni 2009 um 10:11
Und Pferde sammeln Sie nicht? Würden auch nicht in Ihr Appartement passen, oder? Vielleicht auf den Balkon?
23. Juni 2009 um 10:20
Auf dem Flur ist noch Platz!
25. Juni 2009 um 19:29
@ “Kontakt aufgenommen habe ich zur Welt der Pferdesammler, Sektschlotzer und Klassikliebhaber ”
Ja, ich kann mir Herrn B. gut vorstellen, so in gesteppter Barbourjacke, lässig über die “Home & Garden” Messe in Hamburg Klein Flottbeck (auf der Trabrennbahn!) schlendernd. Ein Glas Champagner in der Hand und ambitioniert über Klassik, Malerei und und die eigene Rosenzucht parlierend..
9. Juli 2009 um 11:21
Ja, der Ekkard …
9. Juli 2009 um 18:58
uahhh… mit ner SPD Roten Krawatte beim Sellering. Da muß aber jetzt was rumkommen!
20. Juli 2009 um 16:22
Nana, das ist spanische Seide. Nicht ganz billig, der Spaß!