LAKSHMI MITTAL'S 10 WHEEL MOVING PALACE
RSAG 2040: Freu Dich drauf! Creative Commons License photo credit: danielooi

Mir stockte fast der Atem als ich heute, zu Beginn meiner persönlichen Wintersaison ohne Moped, Fahrrad & Co, ein Monatsticket der RSAG erwerben wollte. 41,- EUR für eine Zone! Das wären jährlich fast 500,- EUR. Ein hübsches Sümmchen, vor allem für Geringverdiener. Über die Kosten einer Jahreskarte wird selbst im Antragsformular geschwiegen. Wahrscheinlich kommt es da auf das jeweilige Verhandlungsgeschick an. Auf die Frage, womit diese Preissteigerung begründet wird, bekam ich nur ein schroffes “Ist doch alles teurer geworden!” zurück. Na, das ist doch mal eine plausible Antwort. Wäre ich so nicht drauf gekommen. Dieses Quasiargument höre ich nun schon von so vielen Seiten, warum verwende ich es eigentlich nie meinen Kunden gegenüber? Wahrscheinlich, weil ich meine Kunden ernst nehme. Ich kann nur hoffen, dass dies auch seitens der RSAG geschieht und dass diesem offenkundigen Ausnutzen der Monopolstellung im Nahverkehr irgendwann Einhalt geboten wird. Ansonsten kann die RSAG eine ihrer Aufgaben, die Stadt i.S. des Umweltschutzes autofreier zu halten, nicht mehr nachkommen. Hier sind die Stadtväter und -mütter gefragt, die immerhin Anteile an dem Unternehmen halten. Aber halt – die verdienen ja auch daran! Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.