Das brasilianische Team galt vielen meiner Mitkommentatoren als Wolf im Schafspelz: »Jahaa, die können noch drei Gänge hochschalten« oder »die fahren jetzt noch untertourig, hehe…« Die Metapher mit dem rassigen Rennwagen passt schon. In Wirklichkeit hat sich aber leider das als Wahrheit herausgestellt, was man auch gelegentlich bei der Probefahrt exotischer Gebrauchtwagen erlebt: Der Händler sitzt neben Dir und redet in einem Fort vom »Klassiker, mit sportlicher Ruppigkeit und markanten Eigenheiten…« – in Wirklichkeit haben wir es hier mit Schrott zu tun! Er sieht vielleicht noch gut aus und hat einen Ruf wie Donnerhall, wird aber zu überhöhten Preisen und mit veralteter Technik von unterqualifizierten Leuten gebaut und dann von größenwahnsinnigen Schwallern verkauft. Mumpitz! Die frischen Franzosen haben die südamerikanischen Multimillionäre heim geschickt. Jetzt bitte kein Mitleid mit den Helden von gestern: Au revoir! On ne regrette rien!