Buchtipp: Die TV-Falle

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Ganz was anderes: Öffentlich-Rechtlicher mit Bildungsauftrag.
Sein Name klingt nach sächsischem Fußballspieler: Roger Schawinski ist aber in Wirklichkeit der Ex-Chef von SAT 1 und erzählt in seinem aufregenden und leider relativ dünnen Buch »Die TV-Falle« höchst unterhaltsam und zugleich aufklärerischer, als zehn Medientheoretiker es je könnten, vom Innenleben der Flimmerkiste.
Alles kommt auf das Fernsehtischchen: Warum floppen anspruchsvolle Serien, während Ottfried Fischer zum Megaseller wurde? Warum schauen Millionen von Zuschauern Soaps wie »Verliebt in Berlin«, während arbeits- und erfolglose Drehbuchautoren sich anspruchsvoll den Wolf schreiben? Fragen über Fragen, die Schawinski humorvoll und hellsichtig beantwortet. Auf zur Bücherei!

13. Dezember 2007 um 10:00
Ja, ist wirklich unterhaltsam. Schwinskis Genöle über seine Marktpartner finde ich aber unnötig. Das scheint son ne Art Grundeinstellung bei allen “Kulturschaffenden” zu sein. Woher das Geld kommt ist egal, Hauptsache es ist genug da.
Ist jedenfalls ein kleiner feiner Tip für den Gabentisch.
15. Dezember 2007 um 14:15
Sehr richtig. Nicht die Revolution, aber dafür unterhaltsamer.