Bundesliga: Punkte bleiben in Cottbus
Hansa geht im Ostderby gegen Energie mit 2:1 sang- und klanglos unter. Zehn Cottbusser besiegten elf Hanseaten – da blieb selbst Plaudertäschchen Pagelsdorf sprachlos. Jetzt kann nur noch ein Wunder helfen. Rostock hat vier deftige Herausforderungen vor der Brust und die drohende Zweitklassigkeit im Nacken. Die erste Liga ist zwar fast verloren, rein rechnerisch ist der Klassenerhalt jedoch weiter möglich. Nerven bewahren!


28. April 2008 um 08:59
Eine gute und eine schlechte Nachricht für einen HANSA-Fan in Oberbayern. Die schlechte: “Niederlage in Cottbus”. Die gute: “Ingolstadt kann für die 2. Liga planen”. Was da heißt: In der nächsten Saison kann ich wieder in meiner Nähe HANSA (vielleicht) auswärts Punkte holen sehen: bei 1860 München, beim FC Ausgburg, in Ingolstadt (!), …
28. April 2008 um 09:06
Schön, dass Hansa wenigstens seinem treuesten Auswanderer damit eine Freude bereitet!
28. April 2008 um 20:12
Also, ich würde eine Fusion der beiden Fußballklubs empfehlen, so wie in der Autobranche gerade aktuell. Dann müssten die Cottbuser nicht mehr ein Babyphon in Pagelsdorf´sche Katakomben schmuggeln, um herauszufinden, wie man den Hanseaten am besten die Punkte in der Nachspielzeit abnehmen kann. Außerdem bleiben dann die Punkte im “Osten”, dann gibt´s kein Gejammer mehr und die Polizeieinsätze werden auch günstiger… Na, wie wärs? Isch gäb den Ratschlag diesmal für einen Tribünenplatz bei den Cottbusern her… Wir sehen uns in Ingolstadt !
28. April 2008 um 22:23
Hm… von Fusion will hier auch niemand etwas wissen. Man stelle sich vor: die Bayern mit den Löwen, die Roten mit den Blauen. Niemals! Ob Nürnberg und Ingolstadt oder Augsburg mit Ulm oder Unterhaching mit Burghausen zusammengeht?? Kaum. Jedoch: das Argument mit dem kostenoptimierten Polizeieinsatz hat Charme. Hoffentlich fusionieren aber nicht auch die Chaoten, dann wirds nämlich wieder teurer… P.S.: Sollte ich in den Besitz einer Cottbus-Tribünenkarte kommen, schenke ich diese gerne her!
29. April 2008 um 06:59
Die Hardcorefans dürften darüber selbst im Spaß nur den Kopf schütteln. Immerhin gilt Energie den Rostockerfans als Lieblingsfeindbild und das, obwohl beide so viel verbindet: Allesamt taschenblanke Kirchenmausclubs aus der Ostzone, die eigentlich zusammenhalten müssten. Aber wer nahe Verwandte hat, braucht eben keine Feinde mehr!