Bundesliga: Hansa gegen Hannover

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Freut sich auf das Spiel gegen Hansa: 96-Fan Oliver Pocher.
Es wird mal wieder eng im Winter: Hansa steht auf Platz 15 und liegt bei schmalen 14 Punkten. Neun Kuller könnten in diesem Jahr noch geholt werden, sollte eine Erfolgsserie gegen Hannover 96, Bayer Leverkusen und im Endspiel am 16. Dezember in Rostock gegen den VfL Bochum gelingen. Pagelsdorf will auf einem Nichtabstiegsplatz überwintern und setzt deshalb strategisch auf Offensive, will Auswärtssiege erzwingen und dabei deutlich mehr Risiken eingehen. Das Spiel gegen Hannover am Freitag wird die weitere Marschroute vorgeben. Spitz, pass auf!

29. November 2007 um 11:00
Mhh… wird das hier langsam zum Fußballblog?
29. November 2007 um 11:17
Ursprünglich war es das ja ausschließlich, Herr Richter. Allerdings bleibt Vielseitigkeit wohl trotzdem Trumpf! Aber der eine macht in zeitgenössischer Kunst, der andere in Massenkultur…
Auf jeden Fall kommen die Stories mit Lokalkolorit und Ballgeflüster bei der schweigenden, nichtkommentierenden Mehrheit der Millionen von Passivleser immer gut an! Haben Sie denn nicht vielleicht noch einen Reisediskurs auf der Pfanne? Der letzte Artikel von Ihnen war ja sehr unterhaltsam!
29. November 2007 um 11:31
Also, das mit Werder gestern war schon ziemlich cool. Allerdings finde ich Hansas Abstiegskrampf über die Jahre auch langweilig. Die Passivleser sollten jetzt doch mal hervortreten und die Fußballthemen wegkommentieren. Wunsch ist Wunsch!
29. November 2007 um 11:32
Ahhh, welch feine Ironie, wir sind aber nicht beleidigt…
29. November 2007 um 11:33
Wenn ich den Pocher schon seh!
29. November 2007 um 11:36
Och, ich hab mir die Woche mal »Vollidiot« reingezogen, das ging zu 60 Prozent. Beste Szene war »Niiiiils« auf spanisch.
29. November 2007 um 11:40
Mein Lob Ihrer Urlaubsstory war übrigens keinesfalls ironisch gemeint, Herr Richter. Oder war Herr Lück gemeint? Jedenfalls ist Herr Pocher hier nur in seiner Funktion als Hannover-Fan im Bilde, ich hätte auch Florian Silbereisen eingebastelt, stünde er auf 96!
29. November 2007 um 11:52
Jaja, der Florian!
http://de.youtube.com/watch?v=dVsmXPS6pqQ
29. November 2007 um 12:01
»Vollidiot«, »SWITCH« und…? Nur gut, dass jede Minute, die Sie sich den Fernsehtrash reinziehen, bezahlt wird.
29. November 2007 um 13:51
Also Herr Lück, ganz ehrlich: Der Herr Pocher ist doch so schlecht nicht, denn ein bisschen Anarchie verkörpert er doch auch, vergleicht man ihn mal mit konformistischen Stromlinienspaßvögeln à la Michael Mittermayer und Mario Barth (die vermutlich hier beide von mir falsch geschrieben wurden…).
29. November 2007 um 15:10
@ dass jede Minute, die Sie sich den Fernsehtrash reinziehen, bezahlt wird
Das ist korrekt. Die sogenannte Populärkultur ist nun einmal der Maßstab bzw. Multiplikator für den Erfolg des einen oder anderen Markenartiklers. Ich weiß, in Rostock wird natürlich nur mit individuellen, besonders “spitzen”, also mit ganz besonderen Zielgruppen gearbeitet. Die Kreativen lassen hier ihre ganz eigene Sicht auf die Massenmedien mit in die Planung einfließen.
Spaß beiseite, der Pocher ist doch noch halbwegs erträglich, laß den doch.
30. November 2007 um 12:52
Mag ja sein, dass man sich in MV zwischen ansässigen und eingeflogenen Ausverkäufern, PDS-Wählern und Nazis eine Nische suchen muss. Doch ich gehöre lieber zu einer noch so spitzen Zielgruppe, als ein ausgelutschter Multiplikator für simulierte Massenkultur zu sein. Im übrigen unterschätzten einst Analysten und Mediapropheten auch Myspace und YouTube wegen der zu spitzen Zielguppen. Da schau ich doch lieber weiter Bunch.tv!
30. November 2007 um 13:27
Oh, ein intellektuelles Tischgespräch – sehr selten, aber um so erfreulicher! Natürlich bilden die urbanen Brand Communities paradoxes Rezipientenverhalten aus, lieber Peter! Jedoch kein Grund zum Flennen: Megatrends werden auf Multi-Plattformen zwar massiver domestiziert, doch am Ende des Tages fragt der Providerzirkus nicht nach Statistik, sondern wo der Frosch die Locken hat! Und die hat Herr Silbereisen nun mal eindeutig in seinem trendsetzenden Best Ager-Beutel, oder?
30. November 2007 um 15:07
ho ho ho
30. November 2007 um 15:12
So isses ja auch nicht, gell.
30. November 2007 um 16:25
Nun, ich fürchte, dass der Silberfrosch überhaupt keine Locken hat, Herr Bäuerle. Was den Providerzirkus anbelangt, so plaudern wir hier – rein statistisch – mal wieder fein am Thema vorbei. Am Ende heisst es wieder »Hansa gegen Hannover – Fußball interessiert den Blogleser«. Oder Pleiten-, Pech- und Pannenshows wie »Upps!« und »Ätsch!« haben 30 Prozent Marktanteil. Die »Deutschen«, die ich kenne stehen jedenfalls nicht »voll total« auf Typen wie Göpel, Beerhenke und Penkwitz. Uhhuaahh… Und wenn sie vorgeben es doch zu tun, dann weil sie dafür bezahlt werden.
30. November 2007 um 16:34
»Ich kenne nur noch Deutsche« sprach Kaiser Wilhelm bei seiner »Hunnenrede« zum Ausbruch des ersten Weltkrieges bei seinem einzigen Besuch in meiner Heimatstadt Bremerhaven. Damit sollten massive soziale Unterschiede künstlich überdeckt werden, die trotzdem vorhanden blieben. Genau wie der grauslige Fernsehgeschmack der Massen.
Was mentale Totalausfälle à la »Upps« mit meinen piekfeinen Fussistories zu tun haben, will ich Sie aber lieber nicht fragen, Herr Feingeist. Süddeutsche und BILD haben einfach beide ihre echten Vorzüge, gell!
30. November 2007 um 16:37
@ »…Totalausfälle à la »Upps« mit meinen piekfeinen Fussistories zu tun…«
Gar nichts! Einzig die einäugige Betrachtungsweise der Statistik ist die selbe.