Comedy à la Germany

Auch nicht besser als die Manitous: Witze mit Barth.
photo credit: SpreePiX – Berlin
Schrecklich, einfach schrecklich: Nicht nur der tranige Mario Barth, sondern auch Bulli Herbig und Rick Kavanian, die schätzungsweise unlustigsten Menschen Mitteleuropas, dürfen dank deutscher Dumpfnussigkeit immer weiter ihre Späßchen treiben und dabei eimerweise Geld verschütten.
Wer dachte, schlimmeren Käse als Manitous Schuhe gäbe es nicht, sieht sich getäuscht: Erneut bespaßten uns die ehemaligen Pro-7-Serienkracher in der Kino- und DVD-Klamotte »Mord ist mein Geschäft, Liebling« mit ihren Zumutungen. Rick Kavanian und Christian Tramitz geben zwei Mafiakiller, von denen der eine sich gegenüber Nora Tschirner als Mafiaboss ausgibt.
Screwball Comedy vom Schlimmsten – wie tragisch, dass Old-School-Heroen à la Franco Nero und Bud Spencer das böse Spiel mitmachen müssen, um die Rente ins Säckel zu kriegen: Perdonne mio! Und selbst Herr Barth macht jetzt auf große Leinwand – Deutschland, mir graut vor Dir!

20. April 2009 um 08:37
Hmmm Franco Nero denn kenn ick. Der nicht nur als Django geschätzte 1000 Gauner unter die Erde brachte sondern auch als Zwiebel-Jack seine Humorvolle Seite unter Beweis stellen konnte. Mario Bart kenn ich nicht.
20. April 2009 um 10:20
Das einzig traurige an Mario Barth, der zugegebenermaßen zumindest was von Timing versteht – was bei Standup viel ausmacht – ist, dass fast alle zumindest seiner frühen Nummern aus dem Netz stammen.
http://www.frauenfeindlichesarschloch.de scheint eine seiner bevorzugten Quellen gewesen zu sein.
20. April 2009 um 13:18
Mittlerweile sitzt Barth jeden Samstagabend stundenlang auf der RTL-Livecouch und erzählt von seiner »blöden Frau«. Das kann Fips Asmussen deutlich besser. Aber stimmt, so ultrapiefig wie Bulli Herbig mit seinen unsäglichen Schwulenparodien am Stück ist er nicht!
20. April 2009 um 13:56
Immerhin sind diese Namen und Dinge bedeutend genug, hier in diesem Blog Erwähnung zu finden. “Oh Blog, du Schrebergarten des Geistes, du Spiegel der gemeinen Seele, …”
20. April 2009 um 14:01
Immerhin füllt Herr Barth mit seinen Beliebigkeiten das Berliner Olympiastadion und Herr Herbig mit seinen Peinlichkeiten die Kinosäle. Da sollte man doch mal hingucken, auch wenn es schwerfällt!
21. April 2009 um 00:10
Eigentlich ist dieses Stand-Up-Comedian-Geschichte gar nicht so verkehrt. Dumm ist nur, dass diese Stand-UPs unlustig werden, sobald Sie im TV waren, berühmt werden und Schreiberlinge bekommen, die die Soße vorkauen.
Siehe – Bulli, (wenigstens kriegt der das mit den Filmen noch gebacken)
Siehe – Mittermeier (schaut Euch mal Sachen von vor 4 Jahren an – Geil!)
Siehe – Bart (zu schnell zu groß – jetzt nur noch “doofe Frau”-Witze”
Siehe – Paul Panzer ( Im Radio einfach toll aber mit Liveshow – Mies)
Siehe – den Rest
Cindy geht noch. Ist live auch ne Nummer, kann man aber garantiert im nächsten Jahr nicht mehr sehen. (Es sei denn, sie sieht dann wirklich aus wie die Schwester von Paris Hilton – ( die sie vorgibt zu sein) )
@Berliner Olympiastadion
Dafür wurden massenhaft Karten verschenkt, damit es auch voll wird.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass die TV-Sender uns absichtlich mit diesem Müll zuschütten. Da muss man halt nicht nachdenken… So als “Barbara Salesch für Späteinschalter. Ein Glück, dass ich da schon lange abgeschaltet haben.
Grüße von der Küste
21. April 2009 um 07:53
Ach Du lieber Harry, Paul Panzer mochte ich hier nicht mal erwähnen. Der missliche Sesamstraßenclown mit 12 Dioptrin fliegt noch unterhalb der Barthschen Pointendichte – und selbst die liegt bereits auf U-Boot-Niveau, oder? Grüße aus Rostock nach Stralsund!
22. April 2009 um 11:01
In der Frösi oder so (FDJ-Systemprintausgabe) gab es ´86 oder ´87 mal eine Kritik zu einem in der ddr ausgestrahlten oTTo-Film.
Laut des Autoren hat ein zuschauender FDJler während des Film einen Bauchnabelbruch erlitten, der dann operative behoben werden musste und weswegen die Ausstrahlung von solche Sendung nicht wiederholt würde.
Recht haben se!
Kann man diese Comedian, Schlagshowsstars, Oli Geissen und die Richterclique nicht auf ne Kreuzfahrt schicken, mit angebohrtem Rumpf und ihr gammelige Zuschauerschar als “Gleichgewichtsausgleichsmasse” mit dazu packen? Oder ist dann mit bäuchlings oben treibenden Fischlein zu rechnen?
*hoffenlich gibts dann auf arte nicht gleich ne doku drüber*
22. April 2009 um 11:05
Das scheint mir ein guter Plan zu sein, wenn er auch möglicher Weise an juristischen Bedenken scheitern mag. Darf ich mir noch Kerner und Beckmann in den Laderaum des Vergnügungsdampfers wünschen? Danke!
23. April 2009 um 14:24
Herr Kerner machts ja jetzt lieber wieder in Sat1.
24. April 2009 um 09:18
Ich bin froh, dass Johannes B. Kerner dort angekommen ist, wo er zuhause ist, nämlich da, wo heisse Luft für uns Zuschauer als buntes Geschenk verpackt wird: bei SAT 1. JBK steht für die von ihm beworbenen Produkte, denn Diätwurst und Mineralwasser verkörpern bestens seine Art von Journalismus. Von ihm bekommt man ein Lächeln, statt einer Meinung, bei ihm wird geredet, anstatt über etwas zu sprechen. Das muss nicht auch noch von unseren GEZ-Gebühren bezahlt werden, denn dafür gibt es die Werbewirtschaft!
30. April 2009 um 09:34
Obwohl ich mich nicht gerade freue, das Hansi Hinterseher, Carmen Nebel und Co. nebst anderen immergrinsende Freunden der Volksmusik die Argumente in der Prime Time des Öffentlich-Rechtlichen für die GEZ-Gebühren sind.
Obwohl es schon das absolute Kontrastprogramm zum Privatfernsehen ist!
30. April 2009 um 09:39
Kontraste, Monitor und Volksmusik machen ARD und ZDF zu etwas ganz Besonderem. Abgesehen von einem mordmäßigen Beamtenapparat.