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Gehört eigentlich immer den falschen Leuten: der Pitbull. Creative Commons License photo credit: jinnyjuice

Wieder einmal sind die Medien voll mit Meldungen über Bissattacken eigentlich kreuzbraver Bellos auf kleine Kinder. Die Haltung und das Heranziehen besonders großer oder gefährlicher Hunde scheint eine besonders häufige Ersatzhandlung für den Mangel an eigener Bedeutsamkeit zu sein.

Immerhin ergibt sich für derartige Hundehalter immer ein Gesprächsthema. Vor dem Zubeissen heißt es stets, »der will doch nur spielen«, nach dem Zubeissen folgt dann unvermeidlich der Ausspruch: »das hat der noch nie gemacht, der ist sonst so ein Lieber«. Schuld sind natürlich meistens die Gebissenen, die sich im falschen Moment am falschen Ort falsch bewegt haben. Nur Unfälle!

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Todschick: Autoaufkleber eines friedfertigen Hundehalters. Creative Commons License photo credit: dierk schaefer

Dass Stadtbewohner große Hunde halten, ist nicht nur ein Ausdruck von mangelndem Selbstbewusstsein, sondern grenzt auch an Tierquälerei. Schlimmer: Dass in der Hansestadt Rostock auf öffentlichen Straßen und im Wald immer noch kein verbindlicher Leinenzwang herrscht, ist die juristische Grundlage für kommende, katastrophale Beissunfälle.