Deutschländer Lebensart

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Total lustig: Spießer aus Halle als Spinner auf Malle.
Viele Deutsche beneiden die Bewohner von Nachbarländern sehnsuchtsvoll um ihr freundlich-verbindliches Zusammenleben und missdeuten es als exotisches »Savoir Vivre« oder »Lebensart«. Wieso hat man es anderswo scheinbar so viel leichter?
Seit der Reichsgründung 1871 hat der Deutsche die Tugend der Höflichkeit weitgehend abgelegt, die in anderen Ländern und Kulturen das Zusammenleben prägt. Eingebürgert hat sich im preussisch-protestantischen Deutschland stattdessen eine Form der Kontaktaufnahme, die nur zwei Arten des Umgangs kennt: 1) Misstrauische Feindseligkeit, die nach Kenntnisnahme über einen längeren, manchmal lebensgefährlich verlaufenden Kontrollzeitraum umschlägt in 2) plumpe, rückenklopfende und brüllend freundliche Vertraulichkeit: »Unser Ali kann super kochen!«
Warum dem Deutschen seine Unart so selten vorgehalten und er stattdessen auswärts lieber für die Mercedestechnik gelobt wird? Ganz einfach: weil man von ihm lebt und im Gegensatz zu ihm manchmal einfach höflich ist!

4. April 2008 um 09:21
Lieber Ekkard, könnt ihr Euch nicht mal ein anders Fotomodell suchen. So blond hatte ich meine Haare doch nie. Und die 80er Brille, würde ich niemals aufsetzen, sowas. Aber Photoshop sei Dank.
4. April 2008 um 09:27
Entschuldige, aber es handelt sich hier wohl um ein Missverständnis, da ausschließlich Frisur und Brille aus Deinen Bildern stammen. Das Gesicht stammt von Samson aus der Sesamstraße, der sich im Urlaub immer komplett enthaaren lässt. Aber trotzdem Danke für Deinen Hinweis!
4. April 2008 um 09:29
Das stimmt doch überhaupt nicht, Du Ar….mleuchter!
Wir sind nicht aggressiv oder gar unfreundlich, Du #+*…!!
4. April 2008 um 09:34
Ach, ja? Du ***ener, kleiner A******er! Mit Deinen ver****en, hinter******en Sprüchen kannst mich einmal von ******** mit der ******** durch die ********, aber sowas von, mein Freund!
4. April 2008 um 09:42
جرائمهم الخنازير ØŒ كما يمكنك لكم جميعا خان. اذا كنت ترسل لي على الشارع والتقى ØŒ ثم ان ثمة مجموعة schabefleisch اكثر. الÙ?Ù† الخاص بك. ØØ³Ø§Ø¨Ùƒ.
4. April 2008 um 09:49
a)
Der „Direktor des Ostasieninstituts der Universität Duisburg, Florian Coulmas, neigt eher dazu, in dem herrschenden rauen Ton eine Spätfolge des Nationalsozialismus und seiner Aufarbeitung zu sehen.
Alles klar, die Nazis sind schuld (wie glücklicherweise eigentlich an allem)
b)
Rolf von Lüde “Normen des guten Benehmens wurden als entleert, lockerere Umgangsformen als angemessen empfunden. Das hat dann schließlich auch dazu geführt, dass bewährte Formen des sozialen Umgangs und der Kommunikation miteinander sich auflösten – mit teilweise erschreckenden Ergebnissen.”
Jawohl, die 68er waren es!
Das ist das Kontinuum in dem sich die deutsche Sozialforschung bewegt
Dabei ist das ganz einfach, die Deutschen ficken einfach zu wenig
4. April 2008 um 10:22
Stimmt! Interessant, dass der einst linksliberale Stern heute – ganz »Focus-like« – populistischen Thesen folgt, nach denen an Gesellschaftsproblemen scheinbar immer die 68er oder die Nazis schuld haben.
Ernsthafte Geschichtswissenschaftler haben damit nicht viel am Hut. Was tatsächlich historisch über lange Zeiträume prägend war, ist die Dominanz Preussens, die protestantische Arbeitsethik und die weitere Konzentration auf Arbeit als Ersatz für die nach dem Krieg (zu Recht) tief verunsicherte Gesellschaft.
Alles andere ist Spekulation, meine ich.
4. April 2008 um 10:31
Stimme Ihrer 1871er Theorie zu. ich gleube die meisten von uns haben den einen oder anderen Vorkriegsklassiker von Mann, Fallada, Kästner etc. gelesen. Auch vor 1933 war der Deutsche nicht immer nett..
4. April 2008 um 12:38
Sehens- und lesenswert ist in diesem Kontext natürlich immer wieder »Der Untertan«, der Prototyp des kaiserlichen Staatsdieners.
4. April 2008 um 12:47
Ja!!! Ganz großes Kino!
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Untertan_%28Film%29
10. April 2008 um 08:03
Mein Fazit: Fanatische Müslimampfer, Modelleisenbahner und Flurfeger verbindet diese Deutscheste aller Eigenschaften! » und diese korrespondiert schlicht nicht mit Höflichkeit.