Deutschland: Handball vs. Fußball (D: H-F)

Wie im F hat D das Halbfinale erreicht. Im H hat es den Gegner bei der letzten Begegnung geschlagen.
Wie im F werden die D-Partien im öffentlich-rechtlichen TV übertragen. Im H werden die Spiele auch ins Internet gestreamt.
Wie im F hat D zwei hervorragende Torwarte. Im H ist das kein Problem.
Wie im F gefällt das D-Spiel durch physische und spielerische Stärke. Im H ist das seit vielen Jahren so.
Wie im F verdienen die Spieler eine Menge Geld. Im H machen sie auch in Interviews eine gute Figur.
Wie im F ist die D-Liga eine der stärksten der Welt. Im H die stärkste.
Wie im F war der Trainer schon Weltmeister und ist ein hervorragender Motivator. Im H ist er sogar witzig.

31. Januar 2007 um 02:55
FDH
31. Januar 2007 um 10:24
irgendwie ist der Satzbau komisch, kann das sein oder verpeil ich da was?
Ich mein sowas wie “Wie im F ist die D-(Handball)Liga eine der stärksten der Welt. Im H die stärkste.”
31. Januar 2007 um 10:51
Handball ist, wenn Leute in der Turnhalle in engen Hosen schnell hin- und her rennen, oder?
31. Januar 2007 um 11:09
Ekki, nur im Freizeit- und Familienkreis. Oder in der Nostalgie-Liga. Heute ist Handball mehr so eine Art Gruppen-Wrestling bei dem aber zu besseren Verständlichkeit einfach die Zahl der Tore zählt und nicht wieviele Gegner man kampfunfähig macht.
Besonders drollig ist es, wenn mitten in der Keilerei der Schiedsrichter wegen ‘Schrittfehler’ abpfeift. Ein Heidenspaß!
31. Januar 2007 um 11:16
Ach so! Hört sich doch ganz gut an. Ist ja auch gerade Weltmeisterschaft, gell? War gestern abend in der Tagesschau. Gibt es eigentlich auch Weltmeisterschaften in Völkerball? Zum Fußball: Hansa Rostock hat mal wieder 3:0 verloren, der Aufstieg ist in Gefahr. Dafür wird Werder Bremen dieses Jahr garantiert Meister. Ja, der Ballsport: Immer Raum für Reflektionen.
31. Januar 2007 um 11:22
Wie immer ist dieser Blog sehr lehrreich. Jetzt habe ich auch den Zusammenhang zwischen engen Turnhosen und Schrittfehler begriffen.
Bei Hansa vermute ich, dass irgend ein Trottel in der Winterpause die Tabelle richtig herum aufgehangen hat und da ist ihnen schwindlig geworden. Jetzt spielen sie Sanduhr und setzen sich wieder nach unten ab. Bin zwischen 84 und 89 eifrig mit Hansa durch die Republik und zu DEM Europacupspiel gereist. Damals galt: “Wohlfühlen nur am Tabellenende”. Und das hieß nicht Vorletzter oder so etwas.
31. Januar 2007 um 11:26
Europacupspiel? Gab es da etwa internationale Auftritte, eine goldene Ära der Hansaspieler? Klingt ja hochinteressant. Gegen wen denn? Real Madrid im eigenen Stadionrund geschlagen? Manchester United im Ostseestadion deklassiert? Ich brauche Informationen.
31. Januar 2007 um 11:39
SC Empor Rostock stand 1979 im Finale des Europacup der Landesmeister, verlor aber gegen TV Großwallstadt (eine Fernsehanstalt?).
Ich glaube, das war die Zeit mit den kuzen Höschen, die wurde übrigens im Fußball und anderen Sportarten, selbst im Boxen zu dieser Zeit bevorzugt. Dabei sind Boxerbeine im Allgemeinen nicht deren bessere (untere) Hälfte.
31. Januar 2007 um 11:52
Was sind denn das hier für Ferkeleien. Kurze Höschen, Boxerbeine und Schrittfehler. Haben die Herren wieder nach 01:00 DSF oder EUROSPORT geschaut? Wieder die “Sexy Sport Clips” aufgenommen und dann ein wenig Sport auf dem heimischen Fernsehsofa getrieben? Man, man, früher gabs noch harte Männer in harten Sportarten. Heute gibts nur noch Beckham-Ballerinas, verpackt in Tüll und Seide mit Label drauf von Club zu Club verkauft, die nicht mehr wissen, was ihre eigentliche Bestimmung ist … naja, egal, die Hauptsache ist: Hansa wird Weltmeister!
31. Januar 2007 um 11:52
Und nicht dass die Legende vom ewigen Zweiten aufkommt: Zwar verfehlte der SC Empor 1981 im Europacup der Pokalsieger erneut den Titel, ging aber schon im folgenden Jahr als Champion aus diesem Wettbewerb hervor. Das war wohl die Zeit des überragenden Frank-Michael Wahl.
http://www.thw-provinzial.de/thw/07010901.htm
31. Januar 2007 um 12:03
Empors großes Jahr war wohl 1982.
Sie gewannen den Europapokal der Pokalsieger und wurden Europameister der Vereinsmannschaften.
Hansa spielte 1989 im UEFA-Cup gegen den Spitzeverein Banik Ostrava und schied gleich aus. Von Rostock fuhr damals ein Sonderzug, der in Ostrava von Sicherheitskräften umstellt wurde und dann ging es zurück. Im Stadion waren deshalb nur ca. 200 Rostocker. ich war schon einige Tage früher angereist und bin dann aber per Flucht in der 60. Minute einer Massenschlägerei aus dem Weg gelaufen.
1969 spielte Hansa im Messecup gegen Inter Mailand und gewann im Ostseestadion mit 2:1. Verlor das Rückspiel aber mit 0:3.
31. Januar 2007 um 14:28
@ Ekki 1992 schlägt der F.C. Hansa im Rückspiel den FC Barcelona mit 1:0 im Europapokal der Landesmeister.
1969 schlägt der F.C. Hansa Rostock in der 2. Runde des Messecups Inter Mailand im Ostseestadion mit 2:1.
hmmm lange her.
31. Januar 2007 um 14:38
Nee, ne? Wieso gibt es davon keine DVDs im Fanshop? In England gibt es von jedem drittklassigen Match eine Luxusedition, wenn nur der heimische Club mal was gewuppt hat! Marketing ist echt ein Fremdwort für die Rostocker Truppe, habe mir das Merchandising mal angeguckt – das war schon zu Erstligazeiten nur zweite Liga. Tragisch! Mal nach St. Pauli gucken und sich schlau machen, bitte. Herr Both und sein Freundeskreis machen es ja vor.
31. Januar 2007 um 14:44
Ich hab da noch was, erschienen 1979
5. Februar 2007 um 12:27
Chapeau! Aber an König Fußball reicht diese Randsportart dann doch nicht heran.
Fußball WM 2006 Halbfinale Deutschland vs. Italien
Zielgruppe Sehbtl. in Mio Markanteil in %
Zuschauer gesamt 3 + 28,8 84,0
Erwachsene 14 J. + 27,2 83,7
Erwachsene 14-49 J. 11,9 84,4
Handball WM 2007 Finale Deutschland vs. Polen
Zielgruppe Sehbtl. in Mio Markanteil in %
Zuschauer gesamt 3 + 16,7 58,3
Erwachsene 14 J. + 15,5 57,9
Erwachsene 14-49 J. 6,3 55,4
11. Januar 2011 um 23:34
Wir sind da eher so die Handballfans
http://www.trikot.com/Handball/Baelle:::2_20.html