Die Kröpi brummt!

Als ich heute morgen meinem Frühstückshörnchen begegnete staunte ich nicht schlecht. Im Bäcker am Kröpeliner Tor stand neben mir eine feine Dame im D’Artagnan-Köstüm mit Alienschutzhelm. »Ein Kaffee?!« fragte die Brothändlerin mit weit aufgerissenen Augen. Darauf die Dame: »Ja! Bin Beinfrisör, drüben… (Ich überlegte, welche Schenkelfrisur sie wohl tragen würde…) »Soll ich drei Stunden rumsitzen und inne Zeitung blättern wo wieso nix drinn steht?!« rechtfertigte sie sich. Nein, dachte ich noch, da hörte ich wieder so ein Brummen.
»Ich vermute dieses niederfrequente Signal ist extraterrestrischen Ursprungs.« sagte die Dame mit dem Silberhelm. »Gesendet aus dem Nirwana des Universums, um die menschliche Psyche zu zermürben und die Welt endgültig ins Chaos zu stürzen. Es ist der Versuch, unsere Gedanken zu kontrollieren. Wickeln Sie sich einfach einen Ring aus Alufolie um den Kopf, junger Mann. Den Rest kleben sie unter ihre Schuhsohlen und verbinden beides mit Kupferdraht. …Eine Gefrierguttasche tut’s auch. Aber Löcher reinschneiden! Damit sie nicht überall gegen laufen…«

6. Februar 2007 um 14:19
Es nimmt kaum Wunder, dass Frauen, die von der Natur nicht so üppig mit Primärattributen ausgestattet wurden, in dieser übersexualisierten Gesellschaft einfach alles versuchen, um einen Bauarbeiter abzubekommen…
By the way: Seit einiger Zeit spriessen in Rostock sogenannte Nagelstudios – vornehmlich von Asiatinnen betrieben – aus dem Boden. Weiß jemand, was dort geschieht? Ist mir eine Änderung seitens des Gesetzgebers entgangen?
6. Februar 2007 um 14:43
triaden, triaden, triaden. nix als triaden. hier sprießen die nagelstudios (was kostet eigentlich eine stunde nageln?) aus boden und woanders werden chinarestaurants ausgemolchelt. und das nach außenhin als massagestudio getarnte bordell bei mir an der ecke (kreuzung doberaner str. und am kabutzenhof) gehört einer deutschen firma namens “limited porn schulze”.
katze süß sauer schmeckt mir trotzdem noch imma.
6. Februar 2007 um 15:44
Lieber Martin,
Nagestudios sind beliebte Treffpunkte für Biber, Zwergmaus und Nacktmull. Die meisten Nagetiere sind quadruped, d.h. sich auf allen Vieren fortbewegend. Sie besitzen jeweils zwei dauerwachsende Nagezähne im Ober- und Unterkiefer mit denen sie prima Fingernägel kauen können. Eine der ältesten Arten – und oft auch Betreiber genannter Studios – sind Vietnamesen; meist aus dem Gebiet um Nagersaki…
6. Februar 2007 um 16:30
In der Kröpi fällt mir stets die aufgeklebte Amerikafahne am Schaufenster eines Nagelstudios auf, neben der »USA NAIL SHOP« steht – amerikanische Nägel also. Das scheint ein Qualitätsmerkmal zu sein, so wie deutsche Autos, französische Lebensart und englischer Humor. Werde gelegentlich einmal einkehren!
6. Februar 2007 um 17:02
Es braucht keine Gesetzeserlässe, um die Nagelnot der Menschen als Politikum zu erkennen.
http://www.rostock.de/Internet/stadtverwaltung/extern/los/naildesign.html
Bereits aus der Steinzeit gibt es Befunde damaliger Open-Air-Studios. Ich selbst war vor einigen Jahrens auf einer Ausgrabung einer mittelsteinzeitlichen slawischen Ansiedlung. Am geborgenen Mühlstein konnte man sich prima die Fingernägel wetzen, mit etwas Geschick auch die der Füße.
7. Februar 2007 um 10:26
Interessant ist vielleicht noch der reale Hintergrund des Bildes. So ein Helm ist natürlich Käse, aber: Terrestrisch verlegte Internetkabel transportieren nach gesicherten Erkenntnissen leider Erdstrahlen zum User. Das kann u. a. zu Bandscheibenvorfällen und weiteren Erkrankungen führen. Mehr Infos über das noch relativ neue Problem und professionelle Programmier-Tags zur Abschirmung des eigenen Blogs erhaltet Ihr unter: http://www.beesign.at/erdstrahlen/
7. Februar 2007 um 10:45
Ist euch jetzt eigentlich bewußt, daß die alte nur zu lange vor der Glotze hing?
7. Februar 2007 um 12:23
@ Herrn Bäuerle,
»… Verfolgungswahn, Vorzeitige Ejakulation« Was für eine Mischung!
Ich sage nur:

Habe soeben alle meine Chipkarten versendet zur:
Aktiven Polymerisations-Umkehrung
»Durch Diffusion bringen wir aktive CO-Si4 Gruppen in die Moleküle des Trägermaterials ein, wodurch Ladungen weniger stark aufgenommen werden als abgegeben. Dadurch kann das Kunststoffmaterial die Muster der Chipkarten-Viren nicht mehr auf den Magnetstreifen zurückgeben. Dies ist der derzeit wirksamste Schutz gegen die gefährlichen Chipkarten-Viren. Die mechanischen Eigenschaften der Karte werden dadurch nicht beeinflusst…«
http://www.beesign.at/chipkartenviren/index.html
12. Februar 2007 um 12:30
Impotenz und Alzheimer … uiuiiui, wat habe ich schon alles mit meinen Karten bezahlt ….
12. Februar 2007 um 12:38
Meine Herren, der Herr Prof. Hochwürden hat wohl selbst etwas zuviel an der Steckdose genascht. Ein paar Erdstrahlen zuviel und man hängt sich sein Hundespielbällchen an den WLAN-Router und siehe da: Keine Erdstrahlen mehr und vor allem keine Verarmung, keine Impotenz und kein Alzheimer … oder wie hieß diese Krankheit noch?