20ELF: Down and out in germany

Hätte, hätte, Herrentoilette: hinterher sind immer alle schlauer… photo credit: LordKhan
Zuhause gegen Japan (!) auszuscheiden, das war sicher etwas, mit dem keiner im deutschen Frauenteam gerechnet hat. Aber nicht nur das – selbst die eigentlich nur lauwarme Olympia-Teilnahme der Damen ist jetzt den Bach runter. Großes, großes Aua also für den Frauenfußball!
Hilfe, Mörder, Diebe: Die Zeit für konfuse Schuldzuweisungen ist nun gekommen. BILD meint, Coach Neid habe nicht einfühlsam genug trainiert und die Restmedien sprechen von der Arroganz deutscher WM-Träume. Dabei waren die Japanerinnen einfach nur besser…
Tröstlich: Niederlagen dieser Art schmerzen zwar zunächst. Aber sie lassen auch Raum für den Neubeginn und einen Wiederaufstieg. Bei der Jungself hat es jedenfalls so ab Ende der Neunziger auch eines tiefen Tränentales bedurft, um zu neuer Größe zu finden…

11. Juli 2011 um 18:03
Darwinismus setzt als Leistungsprinzip die Kenntnis in die Fähigkeiten der Beteiligten voraus.
Die Amis hatten das anscheinend berücksichtigt und ihre Birgit Prinz spielen lassen.
Aber evtl. ist es auch einfach nur Zeit für einen gepflegten Lesbenwitz…
12. Juli 2011 um 07:50
Kritik an Frau Neid also, oder? Der/die TrainerIn wird ja immer dekonstruiert, wenn es schlecht gelaufen ist. Einerseits klingt es tatsächlich nach einem Schnitzer, die Leitfigur auf der Bank zu lassen; andererseits wäre Jogi ebenso gescholten worden, hätte er bei der letzten Herren-WM schlecht abgeschnitten. Schade, schade, Schokolade.
12. Juli 2011 um 09:40
Jetzt gehts der Dame wie Berti Vogts und Co.
Da gibt es eine Gnade!