Es gibt Dinge, …
… aus denen sollte man sich besser raushalten.
So wie die schwedischen Bademeister in der dort aktuell kursierenden »Bara Bröst« (Oben Ohne)-Debatte. Als Mann einer imagebehafteten Berufsgruppe kannst du dabei nur verlieren. So oder so wirst du als Chauvinist, Anarchist, Sexist, Feminist oder gar als Idiot diffamiert. Keiner nimmt dir ein Ja oder Nein auf seine einfache Frage ab.
Nur das Warum zählt und das wird dir sofort als kochendes Teerbad mit anschließender Federung ausgelegt. Und dennoch. Von hier aus betrachtet erscheint die Diskussion sowohl amüsant als auch sinnvoll.
Übrigens mache ich nächstes Jahr Sporturlaub bei unseren nordöstlichen Nachbarn. Schwimmen soll ja gut sein nach dem täglichen Training. Ich werde dann vielleicht mal ein entsprechendes Etablissement aufsuchen.


23. November 2007 um 07:57
Schweden ist schon ein tolles Land. Aber was ist eigentlich mit meinen Rechten?
Damit meine ich jetzt mal nicht die männlichen Mecklenburger Dorfbewohner: Es gibt einfach viele Dinge, die ich gar nicht sehen möchte! FKK-Rentner, verspoilerte Bauernopelz, Männer in bunten Lederjacken und pubertierende Bäckereifachverkäuferinnen mit Weihnachtsmützen, wie heute morgen in der Stadtbäckerei registriert. Also: Was ist bitte mit meinen Rechten, Ihr Selbstverwirklicherinnen und Selbstverwirklicher?
P.S.: Das Bild ist echt der Hammer, Gernot! So sahen Anfang der Achtziger im Westen die Badezimmerkacheln aus. Cooool! >> Hier die dazu gehörige Badewanne.
23. November 2007 um 09:01
Welche völlig vernagelte Feministenhorde hat diesen Blödsinn wieder verzapft? Ich meine, die Damen sollten sich mal absprechen. Die einen sind der Ansicht, die Masse an barbusigen Seite-eins-Mädchen sei frauenfeindlich, machohaft und oberflächlich. Die anderen wollen unbedingt ihren Möpsen die Freiheit schenken und sind auch wieder einmal unzufrieden mit der Tatsache, dass man sie vor dem Machodenken der Herrenwelt schützen möchte. Ein Dankeschön hätte auch gereicht!
Allerdings bin ich da liberaler. Meinethalben sollen (und das kann auch als Aufforderung verstanden werden) die Damen der Schöpfung ihre beiden Halbkügelchen offen präsentieren, natürlich nur solange der Vorrat reicht und keine Grundrechte anderer verletzt werden, wie zum Beispiel das Grundrecht auf freie persönliche Entfaltung. Sprich – ich MUSS mich dann entfalten. Dagegen kann man nichts machen … =-)
23. November 2007 um 09:39
Bitte nicht entfalten und so, Danke! Frauen oben ohne? Hm, es gibt Schlimmeres, meine ich. Vielleicht sollte man dabei über eine Alters/Gewichtsbegrenzung nachdenken; auch bei Männern! Bis zum 60. Geburtstag oder 150kg – je nachdem, was eher eintritt.
Eine derart starke Synästhesie, wie in Ihrer Illustration Herr Winkler, meine ich zuletzt nur bei Kandinsky gespürt zu haben. Glückwunsch!
23. November 2007 um 10:28
“Wiederspreche keiner Frau, gib ihr 5 Minuten dann tut Sie es alleine.” Ja ja Schowi ich weis.
Diese Damen könnte man mal mit Alice Schwarzer 14 Tage in einen Kontainer stecken.
23. November 2007 um 10:52
Danke, Herr Lück. Oder war das Ironie? Egal, schön, dass sie mal wieder vorbeitschauen.
Das Ergebnis diesen ganzen Kulturkampfes ist schon klar. Irgendwann rennen die Frauen halt völlig selbstverständlich oben ohne durchs Schwimmbad. Oder eben nicht, je nach Gutdünken. Ob es mir (im Einzelfall) gefällt oder nicht.
Na, und? Außer ein paar Jugendlichen und Außerkulturellen wird das auch niemand mehr auffallen. Allerdings wird es zu dieser Zeit auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen geben.
Das Ganze ist irgendwie wie die Kopftuchdiskussion. Ich kann als moderne Gesellschaft nicht ernsthaft jemand anderem vorschreiben, ob er ein Kopftuch trägt oder nicht. Interessanterweise hat dieses modische Accessoire auch im europäischen Kulturkreis eine lange Tradition.
23. November 2007 um 11:53
Was für eine schwache Vorlage, das mit der Autobahn, Herr Winkler! Und das mit dem Kopftuch kennen Sie doch eh nur aus Siebenbürgen, oder wohnen in Rostock neuerdings Ausländerinnen? Auf jeden Fall schön, dass sich der ganze Uecker-Randow-Kreis über die Emanzipationsfrage einig ist. Riecht allerdings etwas nach Kasernenschlafraum hier!
23. November 2007 um 12:09
Sie haben Recht, Herr Bäuerle. Die Vorlage war ziemlich verunglückt.
Ein guter Stürmer macht den allerdings trotzdem rein. Schade, dass sie nur die Eckfahne getroffen haben.
23. November 2007 um 12:38
Keine Ironie, Herr Winklerl! Vielleicht wäre der Vergleich mit Malewitsch auch ein treffenderer gewesen aber den kennt halt nicht jeder. Bei Brüsten auf der Titelseite kann ich einfach nicht wegschauen. Sehr sinnlich wie die Wasserwoge die linke Brust der Badenden umspielt. Mehr davon.
23. November 2007 um 17:08
Nun ja, ich kenn da jemanden, der sich damit etwas genauer befasst hat:
http://www.hagensart.de/
23. November 2007 um 17:55
Hailo Herr Lück, apropos Frauen. Wie ich unlängst hörte, soll Ihre Frau in der hiesigen Lokalpresse mit einem Lichtbild und der Aussage vertreten sein, sie arbeite an einem der schönsten Plätze Rostocks. Meinen Glückwunsch! Verdient hat sie’s allemal. Leider konnte ich den Artikel nicht ganz lesen, da die besagte Tageszeitung ihr Internetangebot vor zahlungsunwilligen Proleten wie mir schützt und meine Zeitung darüber traurigerweise nicht berichtete.
Grüße an die Teuerste!
Wir sollten ihr einen Besuch abstatten, um uns ein eigenes Bild machen zu können, bei der Gelegenheit auch einmal aus unserer Höhle raus zu kommen und die Welt zu sehen.