Es gibt Dinge …
… die werden wir Menschen wohl nie erfahren.

Weihnachten, Fest der Liebe und der Familie. Leider werden wir kaum etwas erfahren über die liebe Verwandtschaft. Sie versteckt sich, genau an dem Tag, wo mit Neugier und Geschenken wir sie zu überhäufen gedenken.
Was ist das für eine Bagage, die nichts besseres zu tun hat, als taktlos einen riesigen Klumpen Gestein zwischen sich und uns zu bringen. Dabei sind sie doch unsere männlichen Nächsten. Und doch so anders also die Tante auf anderen Seite.
Ja, die weibliche Verwandtschaft ist anders. Offenherzig, geradezu exhibitioniestisch wie sie sich darstellt, angestrahlt von fremden Licht. Sich uns aufdrängt, die wir Forscher sind. Doch keine Zeit haben, sie zu vertun mit lüsternen Blicken.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt
http://www.marsbedeckung.de

5. Dezember 2007 um 09:09
»Der größte Aberglaube der Gegenwart ist der Glaube an die Vorfahrt« hat Jaques Tati mal gesagt. Lalelu, nur der Mann im Mond schaut zu. So ist sie, die säkularisierte Angstgesellschaft: Elektrosmog, Aliens und Bionade müssen als Quasiwahrheiten den Platz von Spiritualität einnehmen. Ein Trauerspiel! Bleibt die Liebe: Sie lässt sich auch mit Hilfe der instrumentalisierten Vernunft nur scheinbar entzaubern, wirkt ihre Fäden sozusagen interplanetarisch.
5. Dezember 2007 um 09:21
ÄÄÄhm … ja. Noch jemand ohne Fahrschein? Nachvollzugsbeamte gesucht, die zur Klärwerkung beitragen.
5. Dezember 2007 um 09:39
“3rd Rock from the Sun” oder in unseren Breiten als “Hinterm Mond gleich links” passt prima zum Thema.
5. Dezember 2007 um 10:53
@Ja, die weibliche Verwandtschaft ist anders. Offenherzig, geradezu exhibitioniestisch wie sie sich darstellt,
eben
http://de.youtube.com/watch?v=X3dPJeVcOi4
5. Dezember 2007 um 14:27
Mir gefällt aber eher “Der mit dem gelben Schlübber”
5. Dezember 2007 um 14:36
Ich finde, unser Herr Greh sollte auch mal “bedeckt” werden. Wie er nun wieder auf solch eine furiose Wissenschaftsseite gestoßen ist, vermag nur der Teufel zu erklären … Nichts für ungut, aber: WER BESCHÄFTIGT SICH EIGENTLICH MIT SO EINEM SCH … SCHÖNEN THEMA????
5. Dezember 2007 um 15:02
Nun, das geschah wie folgt:
Eines Tages arbeitete ich an einem sehr spektakulären Computerprogramm, welches sich damit befasst, die Zukunft vorrauszusagen. Tatsächlich brachte ich mein Oevre dazu, die Tage anzuzeigen, die vergehen würden, bis ein bestimmtes Ereignis eintritt. Als Beispiel verwendete ich zufälligerweise das Datum des 24.12.2007. Um dem Auftraggeber des Werkes nun die Dimension meiner Entdeckung zu offenbaren, recherchierte ich über dieses Datum in einem sehr dicken Buch. Und … Volltreffer.
Fazit: Der Zufall wird leider im wissenschaftlichen Arbeiten meist unterbewertet. Ich denke, das kann ich als Kernaussage diesen Artikels so stehen lassen.
5. Dezember 2007 um 16:57
Der Zufall also? Wie leichtfertig Sie diesen Gegenstand in den Ring führen. Dabei glauben 95 Prozent der Weltbevölkerung nachweislich keinesfalls an Zufälle, sondern ausschließlich an Schicksal, Bushido, Kharma und Konsorten. Es handelt sich hier also um eine extreme Minderheitenmeinung, die mit dem Ende der westlichen Wertegemeinschaft dem finalen Untergang geweiht ist. Taliban, ick hör Dir trappsen.
5. Dezember 2007 um 17:43
Bei Bushido und Konsorten glaube ich mittlerweile auch nicht mehr an Zufall, eher an Vorboten des jüngsten Gerichtes. Ob Gott aber würfelt oder nicht, lässt sich mit Sicherheit nicht sagen. Jedoch spricht einiges dafür. Beispielsweise die Katze von E. Schrödinger, folgend erläutert von Prof. Lesch:
http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&g2=1&f=040915.rm
6. Dezember 2007 um 08:39
Wie vulgär von Ihnen, mir ein Link einzustellen, dass mir sofort eine »externe Anwendung« anbietet, wenn ich es anklicke! Aber auch der physische Sieg der Ratio über den Firnis ist den Etatisten weder im Irak noch im Okzident gelungen. Hinter dem nächsten Türchen wartet bereits das Büßerhemd auf die Kognition.
6. Dezember 2007 um 10:17
Machen Sie sich keine Sorgen. Wenn Ihnen bei diesem Link gleich die externe Anwendung kommt, ist das nur all zu natürlich. Andernfalls kann ich ihnen die Nullen und Einsen des Videos auch ausdrucken.
> “… Sieg der Ratio über den Firnis …” ???
Das mit dem Kettenhemd ist tatsächlich nicht von der Hand zu weisen. Kein Grund allerdings, sich aus Prinzip auf die Seite der Dummen zu stellen. Oder sich dumm zu stellen. Oder sich zu stellen.
6. Dezember 2007 um 10:21
Die Dummen sind dann wohl immer die anderen? Ist das eine rationale Annahme und nicht vielleicht doch einer leichten Verletzung der persönlichen Hybris zu danken? Aber auch hier gilt: Das ist die Vielfalt von Cherie.
6. Dezember 2007 um 10:51
Herr Bäuerle, Sie wünschen sich jetzt aber nicht wirklich eine interne Anwendung von Herrn Prof. Lesch oder? Ist die Katze gesund freut sich der Mensch.
6. Dezember 2007 um 10:53
Das ist vielleicht eher eine Frage an meinen Psychiater. Ich persönlich bin da gehemmt, wurde ich doch schon im propädeutischen Bereich (1. Semester) von meinem Hochschuldozenten abgewatscht, als ich mir einen Scherz über das von ihm trocken anmoderierte Gedankenmodell der französischen Annalenschule erlaubte.
6. Dezember 2007 um 11:07
Ja was ist den nun mit Schröders Katze? Ist sie denn nun tot? Oder nicht? Oder was?
6. Dezember 2007 um 11:11
Von wegen Katze.
6. Dezember 2007 um 11:14
Also ich habe mir den Quatsch-Comedy Club von BR-alpha einmal bis zum bitteren Ende angesehen. Ich habe tatsächlich darauf gewartet, dass der Regieassistent die beiden Packer aus der Nervenklinik einschleust, die wiederum den Entlaufenen wieder in Gewahrsam nehmen. Der Mann redet da von Dingen, von denen er selbst behauptet, dass sie überhaupt igendeine Rolle spielen …. irgendwo zwischen Stromberg und Peter Lustig. … Bekommt er dafür Geld? Ich würde ihm quasi quantenmechanisch überhaupt kein Geld geben. Spielt ja keine Rolle
6. Dezember 2007 um 11:16
Hmm… Wir hatten früher mal einen Herrn Wiesenthal aus Köln zu gast, der über die “Unsicherheit und Multiple-Self-Identität” referierte. Vielleicht kann der Ihnen helfen. Ich glaube mich allerdings zu erinnern, dass er die Doppelbelastung der französichen Analennschule in einem Zusammenhang erläuterte, die ich hier lieber nicht verlinken möchte.
6. Dezember 2007 um 11:17
Natürlich nicht “irgendeine” sondern “gar keine” Rolle … muss es heißen! Ich bin schon total verwirrt. Ich bin Honni – holt mich hier raus!
6. Dezember 2007 um 11:32
Ich glaube nicht, dass Herr Lesch dafür Geld bekommt. Ich denke vielmehr, dass Herr Winkler Geld dafür bekommt hier seine Sendung “Wissen macht Aua” anzupreisen.
PS: Große Klasse, Gernot, wie die Katze oben ihr rechtes Auge zugekniffen hat.
6. Dezember 2007 um 11:39
Also lebt sie noch! Schröder sei Dank!
6. Dezember 2007 um 11:43
Wenn sie zwischendurch mal einer gefüttert hat, ja!
6. Dezember 2007 um 11:57
Die Katze gleichzeitig ist zu einem Teil tot UND zu einem Teil lebend. Obwohl sich der jeweilige Anteil nach Wahrscheinlichkeiten berechnet, ist sie nicht nach Wahrscheinlichkeit tot ODER lebendig. Ihr Zustand ist dazwischen.
So wie nach einer durchzechten Nacht stelle ich mir das vor.
6. Dezember 2007 um 14:37
Es ist also wie bei uns Männern. Ab einem gewissen Alter sind wir auch zu einem bestimmten Teil tot, wogegen der Rest noch lebendig wirkt. Ich glaube, jetzt habe ich es verstanden!