eToys: Nabaztag hat WLAN
Franzosen sind toll: Sie haben ein wunderschönes Land, machen köstlichen Käse, spritzige Weine und kleine, teure Autos, mit denen sie viele deutsche Frauen dazu bringen, für immer ihre Schufa-Auskunft zu ruinieren. Jetzt haben unsere raffinierten Nachbarn vom westlichen Ufer des Rheins den Nabaztag gebaut. Was das wohl ist, Messieurs? Nabaztag ist ein kleiner WLAN-Hase, der 140 Euros kostet. Er kann lesen, sprechen, singen und alle, die sich darauf einlassen, auf seine charmante Art verzaubern. Ein echter Franzose eben!

29. August 2008 um 16:47
Ich oute mich: find ich cool, möcht ich haben!
Konnte über Kosten der Dienste nur nichts rauskriegen. Da lauert bestimmt eine Kostenfalle.
29. August 2008 um 23:15
http://www.ztore.net/eu/product_info.php?cPath=23&products_id=59#menu_3_0
Soll kostenlos sein. Ich will auch einen. Er soll wohl 135,- EUR kosten.
31. August 2008 um 12:05
Eine schöne Erfindung ! Endlich können die in einen Mobilfunkvertrag gelockt werden, die bisher ihr Handy nur zum telefonieren benutzt haben !
Außerdem muss man keine Zeitung mehr lesen, man bekommt ja alles vorgesprochen. Zeitraubende Besuche bei Freunden entfallen auch endlich: der Hase sagt einem, wenn jemand am Dich denkt – das muss reichen…
Nein, ich möchte keinen, ich werde mich dieser Verlockung nicht hingeben, da bekomme ich lieber Ärger mit Freunden – dafür ist der dann wenigstens echt !
@ mofa matze – bestellst Du mir einen heimlich mit ?
31. August 2008 um 12:19
Obwohl ich vom, im und mit dem Internet lebe bin ich froh auf so etwas verzichten zu können. Der “Hase” reizt mich in etwa wie ein Kühlschrank der selbstständig Eier und Milch bestellt und mir sagt daß das 3. Glas Cola ungesund ist und schon mal einen Termin beim Ernährungsberater für mich macht.
Twitter is EVIL!
1. September 2008 um 07:57
Zitat: »Twitter is EVIL!« – mir wurde vor kurzem in einem Tischgespräch erläutert, Twitter wäre so eine Art Gästebuch für Arme. Was ist den Twitter nun eigentlich wirklich?
1. September 2008 um 09:42
@ was ist das denn eigentlich?
schlag nach bei Hetzel:
“Für unsere älteren Kollegen, die gerade erst gelernt haben, zu smsen: Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein Mikro-Blogging-Dienst. Benutzer können dort SMS-ähnliche Textnachrichten versenden. Anschließend werden die Kurznachrichten an alle Benutzer
(Followers) verteilt werden, die sich für das jeweilige Thema angemeldet haben.”
Also irgendwas zwischen geistiger Ruhestörung und Eigenspam.
1. September 2008 um 09:47
Ich danke herzlich: Dies entspricht ja doch voll und ganz meiner Annahme. Was diese Leute wirklich brauchen, ist eine Freundin oder ein Job.
1. September 2008 um 09:56
Auf jeden Fall würde eine sinnvolle Beschäftigung nicht schaden.
Mit Schrebergarten wäre das nicht passiert!!
1. September 2008 um 11:39
Wo gibts eigentlich den Kühlschrank?
1. September 2008 um 15:01
Die Frage ist natürlich der richtige Einsatz. Denn bringt das Ding vllt auch was, wie andere Dienste. Bisher ist mir nichts eingefallen. Die Stimme hört sich schrecklich an, für Nachrichten und Wetter gibt es die Tagesschau oder sowas und der Rest, kA, “Sie haben Post”. Wozu sollte man das wissen, wenn man nicht online ist und wenn man es ist kann man selbst nachschauen. Naja.
Irgendwann, vllt bald, entwicklen welche schon Viren, die das Ding den entern und denn zerstört das nicht nur die Inneneinrichtung, sondern auch die langjährigen Freundschaften oder sowas.
1. September 2008 um 15:04
@ Ekkard – den Kühlschrank gibt´s auf keinen Fall im Haushaltsgerätegeschäft, sondern auf der IFA in Berlin, der Cebit für Haushaltsgeräte.
(Lass das nicht den BOSCH von Herrn Axel Hacke hören, der bekommt sonst wieder Depressionen !)
Noch ein Lob an MaZie – für das Wort “Eigenspam” – besser kann man selbst verursachten Kommunikationsterror nicht beschreiben ! Danke, dieses Wort wandert in meinen Wortschatz !
1. September 2008 um 15:57
Der BOSCH von Axel Hacke!
1. September 2008 um 18:09
Herr Saul, danke für das Lob. Bin selbst ein bischen gerührt, aber das kam einfach so raus bei dem Gedanken an diesen Akt intellektueller Selbstverstümmelung.
1. September 2008 um 19:47
@ Ekkard – ne ne ! Dat ist der Falsche !
Hacke´s Bosch ist verständnisvoll und kümmert sich um die richtige Temperatur für den Ehemann, außerdem hört er zu und weiss auch die wichtigen Fragen der Welt zu beantworten.
“Nächte mit Bosch” – …. noch nicht gelesen ?
1. September 2008 um 19:49
… schade das man hier seine Versäumnisse nicht korrigieren kann:
Es sollte heißen: … kümmert sich um die richtige Temperatur des Bieres für den Ehemann….
Ich bitte höflichst um Berücksichtigung der nun korrigierten Aussage….
2. September 2008 um 07:58
Also, ich habe mehrere Hörspiele zu dem weltberühmten Familienbespaßer! Jedenfalls hat er etwa eine Milliarde LeserInnen und verkauft vermutlich in Deutschland mehr als John Grisham und Frank Schätzing. So ungefähr.
2. September 2008 um 10:09
@mike
Ich fragte mich gerade, über wieviel Grad Celsius ein wohltemperierter Ehemann wohl verfügen sollte. Wie doch so ein kleiner Verschreiber die Fantasie anregt. Hättstes mal so stehen lassen…
2. September 2008 um 10:14
Ich denke, Du machst Lektorat!
2. September 2008 um 10:19
@ Bine – wie schön das es in deiner Vorstellung nun einen wohltemperierten Ehemann gibt
…. und das ganz ohne Nabaztag !
@ Ekkard – dann bin ich beruhigt, ich fürchtete schon um deine Kühlschrankkenntnisse.
So ist also der BOSCH von Hacke, der Urgroßvater von Nabaztag …. wie schön das der Stammbaum der Eigeninitiative entwickelnden Haushaltsgeräte eine Wurzel hat. Ich glaub ich kauf mir ´nen Kühlschrank ohne WLAN – der hat mehr Erfahrung als so´n Nabaztag-Kiddy.
2. September 2008 um 15:38
den Nabaztag und viele andere ungewöhnliche zukünftige Haustiere gibt es bei General Robots. (www.generalrobots.de)
Der Nabaztag kostet 129,00 Euro und ist versandkostenfrei.