Zwischen Berg und tiefem Tal saßen einst zwei …

Fibonacci Spirale

Kaninchen, die sich vermehrten. Abgesehen von der biologischen Komponente interessierte sich der italienische Gelehrte Leonardo da Pisa mehr für numerischen Aspekte des Treibens von Rammlern und Zibben. Also fing er an zu zählen: 1+1 = 2, 1+2 = 3, 2+3 = 5, 3+5 = 8, 13, 21, 34, 55 … usw. Das Resultierende nennt man die Fibonacci-Folge.

Die Geschichte passierte in etwa im Jahre 1210 und wäre nicht weiter interessant, wenn der Herr Mathematicus nicht an Dingen gekratzt hätte, die nicht anders als grundlegend zum Verständnis von Natur und uns selbst bezeichnet werden können.

Folgende Beispiele:

  • Anordnung von Blättern an Zweigen (Phyllotaxis)
  • Goldener Schnitt als Grenzwert der Fibonacci-Folge (Fn /Fn-1) mit n -> unendlich: Φ ca. 1,6180
    • Als ausgewogen empfundenes Längenverhältnis
    • Musteranordnung in Quasikristallen (Penrose-Parkettierung)
    • 1 / Φ = Φ – 1 = 0,6180
    • Φ2 = Φ + 1 = 2,6180
    • DinA-Format
    • Stabile Planetenbahnen im Goldenen Schnitt
    • Penthagramm
  • Blütenblattanordnung bei Pflanzen
  • Indische Versform maatraameru (ca. 450 v. Ch.)

Nun gibt es ja einige mehr Lebewesen als Mathematiker und abermals mehr andere Dinge. Daher ergibt sich die Frage: Woher wissen die Dinge von einer bestimmten Zahlenfolge oder gar derem Grenzwert?

Zum Vertiefen:
Dominic Olivastro, Das chinesische Dreieck.
Wikipedia.de: Fibonacci-Folge

Dr. Ruben Stelzner, Der Goldene Schnitt