Filmtipp: Adams Äpfel
Gestern abend durfte ich anlässlich des Abschlusses eines Großprojektes auf eine herzliche Einladung hin bei einer namhaften Rostocker Werbeagentur einer persönlichen Premiere des Films “Adams Äpfel” beiwohnen. Diesen mehrfach preisgekrönten dänischen Film, beschrieben als “eine Komödie über Gutmenschen und Unverbesserliche” hätten die Briten nicht besser und vor allem nicht schwärzer machen können. Ein überzeugter Skinhead will oder vielmehr soll wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden und benötigt dazu eine Aufgabe. Im Schoße der Kirche und dort wiederum eines weit neben der Spur schwebenden Pfarrers stellt er sich neben einer Handvoll anderer, vom Leben benachteiligter Geschöpfe dieser Aufgabe. Ein Film zum Schmunzeln und Schenkelklopfen – sehr zu empfehlen.
Nun bin ich aber gespannt auf Rezension des Filmexperten E.B., der, wie ich vermute, dieses WERK bereits gesehen hat.

18. Oktober 2007 um 13:27
Nein, leider nicht, klingt aber sehr vielversprechend. Da muss ich wohl selber mal in das Lichtspielhaus am Doberaner Platz laufen, wenn es das nämliche ist. Parken kann ich dann ja einfach am Stadthafen!
18. Oktober 2007 um 15:32
A pro pos Stadthafen: Dort fing des flashNHALS Hang zu Frikadellen an. Anno 2001 schippert eine geentertes Schiff im Auftrag gleichnamiges Werbers durch die Warnow, hin aufs offene Meer. Alsbald wir die Segel gesetzt hatten, floh Leichtmatrose flashNHALS unter Deck und verschwand mit einer Schale voll Frikadellen in einer der unzählbaren Kojen. Stunden später vernahm die Mannschaft ein unüberhörbares rhythmisches schnurren unter Deck. Wie wohl der gestrige Abend ausgegangen ist …?
18. Oktober 2007 um 15:42
War ich da nicht auch an Bord? Oder war es eine spätere Seereise? In jedem Fall war mein Aufenthalt unter dieser Flagge zu Lande in etwa so lang, wie jener zur See! Tja, die Seefahrt bleibt ein Abenteuer zwischen Schlünden und Schätzen!
19. Oktober 2007 um 13:37
Wie ich hörte war es wohl nicht so dolle. Das wird aber weniger am filmischen meisterWERK gelegen haben. So ist das ja häufig bei Wahlpflichtveranstaltungen.
19. Oktober 2007 um 16:31
Wirklich starker Film, wenn er auch zum Ende hin seine formale Strenge nicht ganz durchhält und etwas ins Rührseelige tendiert. Das ist ob des bis dahin hervorragenden Spannungsbogens und der großen Bilder kaum eine Einschränkung. Hat mich ein wenig an “Wir können auch anders” erinnert.
Sehr sehenswert und dabei ausgesprochen unterhaltsam.
19. Oktober 2007 um 20:51
hier sagt man doch nur in warnemünde fischbuden frikadellen, damit die auswärtige kundschaft das auch versteht. kloppse sind das ^^