Filmtipp: Charles Bronson nimmt den Zug
»Nevada Pass« ist ein Ausnahme-Western, der auf dem klassischen Prinzip »Zehn-Kleine-Negerlein« basiert. Ein schweigsamer Strafgefangener namens John Deakin (dargestellt von dem selten so brillanten Charles Bronson) und eine Reihe weiterer Old School-Westernprofis (unter anderem der in seinem Spätwerk als Rambo-Ausbilder bekannt gewordene Richard Crenna ) sind in einem Zug unterwegs durch Schnee und Eis in ein epidemologisches Krisengebiet.
Jetzt kommts: Einer nach dem anderen kommt zu Tode, bis Bronson – gegen das Misstrauen seiner Bewacher – die Ermittlungen in die Hand nimmt… Mord und Totschlag in einem geheimnisvollen Zug, der durch die verschneiten Rocky Mountains braust.
Fazit: Ein toller Bronson-Western. Der Hauptdarsteller, der sonst gern mal rot sieht, operiert zu Anfang des Filmes mit dem Leitsatz »Ich bin kein Mann der Gewalt!« Das lässt nichts Gutes hoffen – dafür lässt er es aber später im Film zum Glück um so lauter krachen. Puh!

26. September 2006 um 09:50
Womit wir wieder beim Thema wären … wan steigt der nächste Kulturabend in den heimischen Gefilden des Herrn B. aus R. an der W.?
26. September 2006 um 10:01
Ja, das würde mich freuen. Wir müssen nur einen Termin und einen Film beschließen, gell? Mein derzeitiger Lieblingsschauspieler ist der Japaner Takeshi Kitano – zu sehen in »Brother«, »Violent Cop« und »Zatoichi«.
26. September 2006 um 10:12
Wen auch immer – es ist immer wieder erfrischend, was für Schausteller dieser Herr so kennt und vorschlägt. Die gibt es bstimmt schon Jahrhunderte und keiner kennt sie … oder geht das nur mir altem Kulturbanausen so?
26. September 2006 um 10:19
»Zatoichi« ist ein recht neuer Samurai-Film, das Beste was Martial Arts zu bieten hat, finde ich!
26. September 2006 um 10:36
Na dann nehmen wir den … da wissen wir wenigstens, was gehauen und gestochen ist!
26. September 2006 um 10:37
Jaja, da rauchts. Aber Achtung: Ist japanisch mit englischen Untertiteln, dafür aber UNCUT!
26. September 2006 um 16:55
Schlimmer als im LiWu kann es nicht sein. Japanische Spielfilme mit schwedischem Untertitel. Dazu französische Syncro.
UNCUT. Nennt man das so wenn einem alle viel Gliedmaßen innerhalb von 0.3 Sekunden mit einem Käsemesser vom Rumpf geschält werden? Wie auch immer. Ich komme gern.
26. September 2006 um 19:24
Ich habe damals den Film “HERO” in San Francisco im Kino gesehen. Komplett in Mandarin allerdings mit englischen Untertiteln – ich bin also einiges gewohnt …
27. November 2007 um 09:01
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