GEMA fort …
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Unglaublich aber wahr. Die GEMA geht die Speichermedien, insbesondere die USB-Sticks an. Sie will erwirken, dass alsbald auch auf USB-Sticks Gebühren anfallen sollen. Diese sollen zwar nicht sehr hoch ausfallen, jedoch stellen sie somit auch eine Pauschalvorverurteilung aller Sticknutzer dar. Sicherlich kann man mit den Sticks urheberrechtliche Werke horten und ich würde lügen, wenn dies die Masse nicht auch tun würde. Allerdings kann man mit einem Stein auch Fensterscheiben einwerfen. Trotzdem ist nicht jeder gleich ein Steinewerfer, wenn er sie in unzähligen Formen im Vorgarten angesammelt hat. GEMA und GEZ – ihr kotzt mich an. Mehr zum Thema hier.

23. Juni 2009 um 07:57
Auf Schreibpapier melde ich schon mal Rechte an – pro Seite Kopierpapier 4.000 potenzielle Zeichen, das wird teuer! Noch doller: Klowände… Dixieklohersteller aufgepasst, ab demnächst wird GEMA fällig. Edding wird verstaatlicht, denn was mit den Filzern so alles ausgespeichert wird, muss endlich kostenpflichtig werden! Buchstabensuppe und russisch Brot werden verboten. Taschenmesserbesitzer müssen natürlich in den Journalistenverband – was habe ich früher nicht alles in Bäume und Tische gekratzt, völlig steuerfrei!
23. Juni 2009 um 09:28
Nun ist auch klar, warum man den Bürgern “Steuererleichterungen in Milliardenhöhe” versprechen kann. Man holt sie sich an anderer Stelle wieder. Klar – die GEMA-Gebühr ist keine Steuer! Ja nee, is klar. Maut ist auch keine Steuer. GEZ ja auch nicht. Die Pflichtversicherungen schließlich auch nicht.
DAS IST MIR EGAL! Mir ist egal, wie ihr’s nennt, es geht alles von meinem sauer Verdienten ab! Und das mehr und mehr. Und sich dann wundern, dass die Leute erfinderisch werden. So ein beklopptes System, in dem die Lenkenden für mehr Erfindergeist plädieren und sämtliche Neuerungen sofort mit irgendeiner Abgabe belegen. Ihr Schwachköpfe gehört in die Klapper!!
23. Juni 2009 um 09:55
Samstag, 23. Juni 2125. Herr B. beschließt, sich nach langer Zeit einmal wieder Bethoven’s Fünfte zur Gemüte zu führen. Er wirft sich seinen zerfetzten Parka über, öffnet die Tür seiner spärlichen 1/2-Zimmer-Butze im Ghetto von Warnemünde und tritt hinaus in den strömenden Regen. Zu Fuß – Fahrzeuge hat man in dieser Gegend schon seit 50 Jahren nicht mehr gesehen – macht er sich auf den Weg zum einzig noch erhaltenden und wenn auch lieblos gepflegten Außensitz der GEMA in Rostock-Stadt. Schon am Ortseingang sieht er die Menschenmenge. “Es war eine gute Idee, bei diesem Wetter loszuziehen”, denkt sich Herr B.. Immerhin ist die Schlange wesentlich kleiner. Sie schrumpft dann regelmäßig um etwa 3km. Am Ende angelangt, tifft er auf Erna H., die von ihrer Nachbarin gehört hat, die Ostseezeitung habe ihren Sohn abgebildet, wie er die Medaille für die schnellsten Gamecube-Daumen überreicht bekomme. Diesen Artikel würde sie nun gerne lesen. Herr B., interessiert, ist dabei, sich die Nr. der Ausgabe zu notieren, als einer der 400-köpfigen Wachmannschaft der GEMA an ihn herantritt. “Sind Sie Urheber?”, wird Herr B. gefragt. “Wer?, Was? – Urheber? Wieso?” “Geben Sie mal her, wir kümmern uns drum!”, sprach’s und nahm Herrn B. seinen Notizblock aus der Hand …
23. Juni 2009 um 10:08
Bitte hier unterzeichnen. (Server ist langsam. Etwas Geduld mitbringen)