Gut gelaunt in MV!

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Drehschwindel vor Freude: Schweriner Schlosstreppenhaus.
Die Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns sind Ostdeutschlands größte Optimisten: Das ergab eine jetzt veröffentlichte repräsentative Studie der Universität Hohenheim. 54 Prozent der Eingeborenen beurteilen ihre persönliche Situation zuversichtlich – selbst in den Westländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen äußerte man sich weitaus griesgrämiger als im glücklichen Nordosten.
Auch bei der Beurteilung von Deutschlands Zukunft liegen die Befragten zwischen Grevesmühlen und Stettin im Ostvergleich ganz weit vorne: Erstaunlich eigentlich, betrachtet man das von Medien und Protestparteien verbreitete Katastrophenszenario. Noch mehr Lebensfreude wäre Leichtsinn!

20. November 2007 um 15:34
Tja, hier ist die Welt noch in Ordnung! Heute, während eines kleinen Ausflugs ins Mecklenburgische Nirgendwo tätigte ich diese Aufnahme eines schönen Konsum. Die Menschen hier sind glücklich! Sie haben alles an einem Platz. Gemüseladen, Zeitungskiosk, Imbiss, Drogerie und Fleischerei sogar die Post nebst Bankschalter, alles in einem Geschäft. Nichts was es nicht gibt. So(!) ist die Welt in Ordnung, so ist der Mecklenburger glücklich.
PS: Nur die Getränke mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum liegen manchmal etwas schwer im Magen.
PPS: Wehe der Nordhäuser oder Lehment ist mal vergriffen…
20. November 2007 um 15:43
Sie kommen aber rum, Herr Welz! So gut möchte ich es auch mal haben. Ja, das Landleben: Die Menschen leben zwischen Uecker und Randow zwar nicht sehr lang, aber es kommt ihnen doch so vor.
Das ist hüben wie drüben so: Auch in meinem Heimatland Niedersachsen wird zwar nur einmal im Jahr gebosselt, doch der Nordhäuser bzw. Strothmann findet auch zwischen den Festen reißenden Absatz. So qualmen die Brennereischlote und ebenso die Gäste am Spätausschank. Ein Circulus Vitiosus allererster Kajüte!
20. November 2007 um 15:45
Störend finde ich die zahlreichen Spiegel. Man scheint also auch hier im Paradies einen gewissen Faktor an Kriminalität zu kennen. Schade.
20. November 2007 um 15:54
Die Spiegel dienen nur zum Richten der Frisur der Fachverkäuferin. Dies erkennt das geschulte Auge beim näheren Betrachten.
20. November 2007 um 15:55
Kriminelle werden hier manchmal noch vom Abschnittsbevollmächtigten zugeführt.
20. November 2007 um 15:58
So ein Glück, dass es bloß ein Frisierspiegel ist. Ich befürchtete schon, es handelte sich um einen Akt fehlgeleiteter Servilität gegenüber debilen Dauergästen. Will heißen: Spiegeltrinkern!
20. November 2007 um 19:50
Spiegeltrinken wissen mehr!
20. November 2007 um 19:51
Sorry – Spiegeltrinker muss es heißen. (Vielleicht kann der Moderator ja mal ran)
21. November 2007 um 07:45
Moderator und Kommentator sind heute eins, ähnlich wie Heiliger Geist und lieber Gott. Die Trennung dient in beiden Fällen eher dem besseren Verständnis, als einer eigenständigen Funktion. Amen.
21. November 2007 um 09:48
Ach ja, schöne Grüße an die Lilalaunebären im Spaßkombinat, Ihr seit Größten unter den MV-Optimisten!
21. November 2007 um 09:54
Grüße zurück von Nordostdeutschlands Spaßgranaten und Ulknudeln! Lachen ist gesund, das wusste schon der alte Günther Pfitzmann, der die Damen vom Grill mit Scherzen belieferte. Allet knorke im Lackschuh!
21. November 2007 um 10:40
So sind wir halt … die Nörgelossis, nur Blödsinn im Kopf und ständig den gemeinen Westgermanen mit im Visier. Macht doch Spaß, so zwischen zwei Sozialamtsbesuchen!