Halloween war gestern!

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Am 31. haben wir mit ein paar Freunden entspannt in unserer Küche gesessen und uns Geschichten vorgelesen. Wir waren auf alles vorbereitet. Reisebusse kleiner Quälgeister hätten abgefrühstückt werden können. Selbst 18-jährige Homies hätten wir mit unseren Masken erschreckt – aber nichts passierte.
Nicht mal unser eigener Junge kam bei uns betteln. Was ist nur los in Deutschland? Ist selbst der Nachwuchs schon zu satt und zu faul, für einen Keks vor die Tür zu gehen oder sind das schon die Vorboten der Überalterung?
Ich persönlich aber denke positiv und gehe eher davon aus, dass unser Max so clever war, die fremden Habenichtse wahrscheinlich mit unlauteren Mitteln schon weit vor unserem Grundstück zum Rückzug zu veranlassen. Damit war ihm die gesamte Beute sicher. Das nenne ich Effektivität. Aus dem wird mal was

3. November 2008 um 09:44
Ich vermute ein Zusammenspiel zwischen der Finanzkrise und dem von Herrn Marcel Reich-Ranicki angesprochenem Kulturverlust in den öffentlich-rechtlichen Medien. Hansa ist natürlich auch schuld. Jetzt kommt der Naschkram halt auf den Weihnachtsteller.
3. November 2008 um 10:18
Laut Wikipedia wurde mit Halloween vermutlich ursprünglich das keltisch-angelsächsische Fest des Totengottes »Samhain« gefeiert und zwar in den katholischen Teilen Großbritanniens, also vor allem in Irland. Generell bin ich etwas überfordert von der durch »Fleurop« und »Toys R Us« geförderten, angelsächsischen Feiertagsschwemme à la Valentinstag, Halloween und vermutlich bald auch 4th of July.
3. November 2008 um 11:25
3. November 2008 um 11:26
Ich feiere Ostern auch nicht aus reiner Christenliebe. Spaß macht es trotzdem, mit den Kleinen Eier anzumalen und Süßigkeiten erst zu verstecken und sie dann im Sommer wiederzufinden. Schön ist es eben, wenn man etwas daraus macht. Kommerziell gesehen fördere ich damit auch nur den Kürbisbauern von nebenan und reich werden die davon auch nicht. Ekkard – Du bist ein Miesepeter! ;-p
3. November 2008 um 11:34
Oma is mit unserem Kurzen OHNE Beute wieder gekommen. Nächstes Jahr fahr ich mit ihm (und einem großen Sack) zu Gunnar.
3. November 2008 um 11:41
Überalterung! Ich tippe auf Überalterung! Die Kinder und ich selbst auch werden immer älter. Und diejenigen die nachwachsen, finden den Weg zu den Zuckerstellen nicht ohne ihren Nintendo DS.
4. November 2008 um 09:47
Das ist überhaupt eine gute Idee: Alle Spender tragen sich in Google Earth ein und die Kiddies ziehen mit ihren iPhones um die Häuser quasi von Punkt zu Punkt. The future has just begun…
))
4. November 2008 um 15:16
@ Marco: Nächstes Jahr habe ich mich schon dem Markt angepasst und bleibe zu Helloween auch schön im Warmen am Rechner