Hansa gerade noch zweitklassig!

photo credit: unblogbar.org // Marco Fieber
Flughafen Rostock-Laage am gestrigen Sonntag, 22:00 Uhr: Rund 400 Fußballfans begrüßen jubelnd den FC Hansa und seinen Trainer Zachhuber, der den Club nunmehr zum dritten Mal vor einem Abstieg bewahrt hat. Ob er weiter beim Verein bleibt, schien bis zuletzt fraglich. Doch seit Freitag ist vertraglich fixiert, dass Zachhuber bis 2011 die Rostocker Elf trainiert – soweit der Plan.

25. Mai 2009 um 09:33
Hallo Herr Bäuerle,
ihnen ist auch jedes Thema recht um dem Leser ein Kommentar abzuringen was? Ich bin mal gespant ob es Herr Zechhuber bis zur Winterpause schafft. Denn so schön er uns auch vor dem Abstieg bewahrt, so schön haut er danach immer in Sand.
25. Mai 2009 um 09:36
Schaumermal, dann wermerjasehngell?
25. Mai 2009 um 12:43
haben die achterblogger etwa nicht angstschweißgebadet den liveticker aus wiesbaden verfolgend ihre fingernägel abgefressen? – statt huldigung des retters im internetz nur eine schmähende überschrift und ein pejorativer kommentar… so wird das nie etwas mit dem aufschwung in nordnordoooost, nicht mal mit einem fußballerischen…
25. Mai 2009 um 13:33
Herr Zechhuber verseht es leider nur kurz eine Manschaft wach zu rütteln. Seine Ansprüche danach sind leider meist nicht zu befriedigen. 2X retten und 2x rausgeflogen.
26. Mai 2009 um 08:05
Immerhin schafft er das, Herr Both. Der Rest der DKB-Truppe inklusive Vorstand schafft es ja ganz offensichtlich nicht einmal, alleine ins Stadion zu finden, bzw. zweitklassig zu bleiben. Zweitklassig, hallo!
26. Mai 2009 um 09:59
@ Immerhin schafft er das, Herr Both
Dito!
Tut mir wirklich leid, das es für Arsene Wenger, Felix Magath oder ähnliche Kaliber nicht reicht. Aber ihr könnt ja schon mal anfangen zu sammeln
27. Mai 2009 um 08:00
Hoho! Jetzt aber! Stimmt leider. Andererseits muss ich hier meine Generalkritik wiederholen, dass es Hansa nicht für zehn Pfennig gelungen ist, denn sonst bei Wahlen, Lebensmitteln und Frisurenmode allgegenwärtigen Ostpatriotismus für sich in der ersten Bundesliga gewinnbringend zu nutzen. Das wäre meines Erachtens die einzige – jetzt vertane – Chance für eine überregionale Fanbase von Usedom bis Erfurt gewesen.
27. Mai 2009 um 12:35
Von den (grob geschätzten) 15.000 Menschen im Stadion sind nicht einmal die Hälfte aus Rostock. Der Rest kommt aus dem Umland, Hamburg, Rügen, Berlin etc. Ich würde mir wünschen das sich ein paar mehr Rostocker mit dem Verein identifizieren und zum Spiel gehen. Auch wenn man mal verliert. Aber wie soll das gehen wenn der Fisch schon am Kopf anfängt zu stinken.
27. Mai 2009 um 17:25
Wie viel Rostocker spielen denn bei Hansa? Wie viele “Ossis” spielen denn bei Hansa? Wer schaut sich schon gerne Arbeitsverweigerung, Inkompetenz (nenneswieduwillst) oder Vereine die sich freuen und Stolz sind unentschieden zu spielen, ebend Hansa an? Manchen fällt es sehr schwer etwas zu finden (Identifikation, Motivation, Lokalpatriotismus) um eine Karte zu kaufen oder gar Fan zu werden.
28. Mai 2009 um 08:58
Wenn mit dem Fußball wieder mehr ein Stückchen Idealisimus mitschwingt und nicht nur alles auf das liebe Geld achtet, dann bin ich auch bereit als Rostocker mir Sieg und Niederlage anzusehen. Leider ist das Ganze so kommerzialisiert worden, so dass an ein Fußballherz- und Leidenschaft nur noch wenig Glaube besteht.
28. Mai 2009 um 09:44
Denn Wettlauf gegen den Kommerz haben wir bereits vor Jahren verloren. Jetzt zählen nur Zuschauer, Quoten, verkaufte T-Hemden, Bratwürste und Co. An Hoffenheim kann man gut sehen wie weit man eine ex-Provinztruppe mit Geld bringen kann.
Da wir in absehbarer Zeit aber weder mehr Geld noch Zuschauer (hallo Martin & Martin), dafür aber viele Analysten haben werden, wird es schwer.
Im übrigen ist der FC Hansa der mit Abstand “nachwuch-förder-verein” den ich kenne. Kein zweiter Verein hat so viele “Ossis” (eigener Nachwuchs) auf dem Platz.
Die Cottbuser haben es unlängst geschaft nicht einen einzigen “deutschen” auf dem Platz zu haben. Selbst Trainer und Co. kamen aus dem europäischen Ausland.
28. Mai 2009 um 10:12
Die o.g. Lamenti haben sicher alle etwas. Aber trotz allgegenwärtigem Mammonismus: Für mich bleibt HANSA mein Heimatverein und wenn ich zuhause in Rostock bin gehe ich ins “Ostseestadion” und lache mir eins, wenn da irgendwo “Arena” draufgepinselt wurde. – Eigentlich ganz einfach (wenn auch manchmal schön blöd.)
28. Mai 2009 um 10:20
bleibt HANSA mein Heimatverein
so schauts aus, mein bleibt dabei auch wenns manchmal nervt