Heiligendamm II

Die USA greift beim Mauerbau auf preiswerte Spezialisten zurück. Erste Gespräche zwischen den Amerikanern und der Bundesagentur für Arbeit (BA) sind erfolgreich verlaufen. Die BA wird demnach ausreichend ostdeutsche ALG-II-Empfänger zur Verfügung stellen. Im Juni 2007 wird Bush in Heiligendamm eine Arbeitsprobe besichtigen. Einzig strittig ist noch, was mit den Ostdeutschen nach Beendigung des Mauerbaus passiert. Bush will sie zurückschicken, während die BA sie lieber gleich in den USA entsorgen möchte. Putin brachte jetzt die Möglichkeit eines Zwischenlagers in Sibirien ins Gespräch.

27. Oktober 2006 um 14:52
Lieber Holger Blauhut, Trabbi goes to Hollywood? Obwohl Frau Merkel ja ganz gut ankommt, wird die Vermarktung in der Masse wohl hakelig. Also: Mit den Ostdeutschen passiert nach Ende des Mauerbaus dasselbe, wie letztes Mal. Sie bekommen neues Geld – 100 Kempinski-Taler auf die Hand – und dürfen den Schutzwall, der seine Funktion verloren hat, schön wieder abreissen! Die Krümel gibt es dann für richtige Euros bei eBay im Zonenshop!
27. Oktober 2006 um 17:04
Wie war das denn mit den drittintelligentesten Wesen auf der Erde, der Frage der Fragen und überhaupt. Wenn die Vorexperimente abgeschlossen sind, kann das Hauptprogramm ablaufen.
Nachdem die BiG 8 Brother and Sister hinter den Mauern verschwunden sind, wird auch der Rest verbarrikadiert. Allabendlich können wir dann als Liveübertragung ansehen, wie die Damen und Herren sich in ihrer tollen neuen Welt zurechtfinden. Zwar wird nicht darüber abgestimmt, ob einer der staatsmännischen Protagonisten aus dem Container entlassen wird (wäre zu gefährlich), ansonsten kann aber das komplette Format konzeptionell übernommen werden.
Jaque sammelt Holz, Wladimir legt Fallen und George kann der kochenden Bundeskanzlerin den Nacken massieren. Aber vielleicht sind unsere zukünftigen Alleinunterhalter zeitgemäßer und sie wechseln sich ab beim Zubereiten des abendlichen Mahls.
Ehrlich gesagt, es wär mir egal. Ich habe eh keine Glotze zum gucken und das mich das neue Programm ‘Live aus Heilendamm’ so faszinieren könnte, daran etwas zu ändern, glaube ich nicht. Zumal das Fazit des ganzen Theaters eh schon bekannt ist: 42.