Hinweise zur Grillsaison
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Campylobacter ist eine Gattung korkenzieherförmiger Bakterien. Sie werden von Tieren und kontaminiertem Fleisch übertragen. Es reicht aber auch, wenn die Kühlakkus schon längst gechmolzen sind und das Grillgut dennoch dringend gebraucht wird.
So erging es mir wohl bei meinem Besuch des vergangenen Punkfestivals »Full Force Attack« im lauschigen Behnkenhagen. Nach Verzehr eines Schnitzelbrötchen folgte der wochenlange Zusammenbruch vieler wichtiger Körperfunktionen. Die einzige physische Fortbewegung erfolgte nunmehr auf dem Zahnfleisch. Schlimm, schlimm, aber mittlerweile bin ich ja genesen und kann nun davon berichten, lieber Leser!
Eine nette Dame vom Gesundheitsamt nahm sogar die Anschrift der Arbeitsstellen und Kinderkrippen meiner Angehörigen auf, falls sich die Pest weiter ausbreiten sollte. Zum Abschluss unseres launigen Gesprächs riet sie mir noch generell vom Einkauf marinierter Fleischwaren ab: Das sei sozusagen die Soße des roten Todes. Hierüber wollte ich alle übrigen Carnivoren, Thürosbesitzer und Schnitzelesser in Kenntnis setzen. Also Obacht geben!

7. August 2008 um 16:00
Es schadet wohl auch nicht das Fleisch ein wenig zu garen. Sprich “nicht nur von der Flamme küssen lassen”.
7. August 2008 um 16:20
Ja, in meinen Schlund gerät jedenfalls nur noch zur Unkenntlichkeit verbranntes Biosteak, das zuvor im geschlossenen Eisblock transportiert wurde.
7. August 2008 um 16:33
Dann kannst du ja zum gemeinen Griechen gehen. Der brutzelt doch alles in seiner Pfanne zu Brikett.
7. August 2008 um 16:34
Daher auch der Name “Köhler” des Südens.
7. August 2008 um 16:38
ICH BLEIBE GRIECHE!
8. August 2008 um 10:43
Ist das nicht der Typ aus der Kaffeewerbung? Oder war es doch die Lindenstrafe die ich als kleines Kind jeden Sonntag ertragen musste?
8. August 2008 um 10:44
Zweiteres natürlich! Kaffewerbung war Harry Belafonte!