
©rolle/Pixelio/www.pixelio.de
Nachdem im letzten Sommer schon Busen, Beine & Po den Großteil der Innenseiten füllten, hat es nun endlich auch die Titelseite erwischt: Mit einem Tag Verspätung verlost nun auch die OZ halbseitig Lottoscheine.
Autor: Ekkard Bäuerle · Datum: 28. Januar 2009
28. Januar 2009 um 12:10
Die Ostsee-Zeitung überrascht immer wieder: Bebilderte Playmate-Homestories, Nackedeifotos mit Pseudogeschichten (»35 Grad in Rostock: Nadja ist gaaanz heiß«) und große Lo-Lo-Lotto-OZ-Aktionen! Da schmieren BILD und BLOG 8 glatt in die Bedeutungslosigkeit ab.
28. Januar 2009 um 13:29
Aber man kann immer noch ganz prima alten Fisch in die OZ einwickeln. Dafür taugte Sie schon vor 10 Jahren. Meine Mutter sammelt auch gerne die Kartoffelschalen in der OZ – die reißt nicht so schnell…
Heute wollen wir alles positiv sehen! Bestimmt fällt noch dem einen oder anderen Leser/In etwas ein, was die OZ auszeichnet.
28. Januar 2009 um 14:54
Ach ich möchte garnicht die vielen Mitarbeiter angreifen oder deren (sicherlich nicht leichte) Arbeit abwerten. Vielmehr möchte ich auf die optische und Inhaltliche abflachung hinweisen. Nach und nach wird aus einer Zeitung ein Bild-Klon. Aber was will man ohne eigenen Lokalteil (Rostock=Lübeck?) schon machen.
28. Januar 2009 um 15:09
als für heute ist das der falsche schein …
*immer die gelegenheitstipper*
28. Januar 2009 um 22:47
Die “OZ” muss einfach flacher in der Berichterstattung werden – wie sollte man sonst den Boulevardstil der BILD erreichen ?
Außerdem kann man keine guten Recherchen bezahlen, wenn die Rendite steigen sollen – das geht schon physikalisch-fiskalisch nicht.
Wenn die “OZ” dann demnächst an ein einen anderen Zeitungskonzern verkauft wird (von Springer zu Madsack) dann wird alles noch viel besser, oder hab ich mich da jetzt geirrt ?
29. Januar 2009 um 08:48
» Verlagsgruppe Madsack
29. Januar 2009 um 08:53
Madsack inside:
»…zum Kerngeschäft (eines der Madsack-Unternehmen)…gehört die Entwicklung der SAP-basierten Software VI&VA® (Verlags-Informations- und Verkaufs-Anwendung) und e-VI&VA® für die speziellen Anforderungen von Zeitungsverlagen. Bei mehr als 40 Verlagen…ist diese Branchenlösung bereits im Einsatz. Auch…darunter: …Ostsee-Zeitung (Rostock),…« (Quelle: http://www.madsack.de)
1. Februar 2009 um 13:32
… siehste Ekkard – von gut recherchiert – formulierten Journalismus ist da nicht die Rede – also wird alles besser !