in + out in hro

Was ist in, was ist out?
In der BILD steht es jeden Tag, aber kann man denen glauben? Leggings und Absinth sind wieder in, während Schnauzbärte und Stoiber out sind. Doch gilt das alles auch für Rostock? Wie man im Polizeibericht liest, sind in der hanseatischen Erlebnisgastronomie zur Zeit wohl Rocker in und Balten out. So schnell kann es gehen, knick-knack!
The Battle of Rostock
Große Ereignisse kündigen sich an, denn Ikea (in!) und G-8-Gipfel (out!) kommen nach Rostock. Während der schwedische Global Player »mega-in« ist, werden Politiker, die darüber abzustimmen haben, ob man so groß sein darf, hier nicht so gern gesehen. Der feine Unterschied: Der niedliche Konzern bringt freundlich-helle Holzregale und billige Teelichter mit – Angela Merkel hat nur den ollen Bush dabei. Fight the Power!

27. Februar 2007 um 15:23
Laut Bundesverfassungsgericht sind auch “Hausdurchsuchungen ala Cicero-Affäre” out, nur bleibt zu befürchten, dass dieser Urteilsspruch ähnlich wie der Urteilsspruch zu den Online-Durchsuchungen mal wieder von den Politikern falsch verstanden wird… Dies kann natürlich auch an der Tatsache liegen, dass Bundesverfassunggerichtsurteile selten so kurz und prägnant sind wie die Schlagwort-aneinander-Reihungen der Axel-Springer-Presse.
27. Februar 2007 um 15:38
Da hast Du vielleicht recht! Möglicher Weise regt sich aber auch deshalb kaum einer auf, weil es nur ein Cicero-Autor war, dessen Häuschen gescannt wurde. Oder weil das BVG mittlerweile von Politikern und Bürgern als Schiedsstelle für Parkplatzstreitigkeiten, sprich: eine Vielzahl von nur scheinbar wichtigen Fragen angesehen wird. Da fehlt dann wohl die mediale Erregung, die vor früheren BVG-Urteilen herrschte!
27. Februar 2007 um 16:43
Out in Rostock ist zum Beispiel, wenn man mit seinem Badelatsch (oder fetziger: Flipflop) im Gulli hängen bleibt, während der Feierabendverkehr auf der Grubenstraße an einem vorbei rauscht. Man schlägt der Länge nach hin und verpasst die Gelegenheit, sich noch rechtzeitig abzustützen. Der Inhalt einer großen Damenhandtasche ergießt sich in seiner ganzen Vielfalt sowohl über den Gehweg als auch über die Fahrbahn. Die Hose zerreißt und das Knie blutet. Erschrockene Autofahrer hupen laut und schütteln die Köpfe. Tränen schießen in die Augen, trotzdem springt man auf wie ein junges Reh und jubelt “Haha, nix passiert!”
Glücklicherweise ist mir all das schon vor 3 oder 4 Jahren passiert. Damals war sowas absolut IN in Rostock. Heute ist es OUT. So ändert sich die Mode.
27. Februar 2007 um 17:34
Aua, das kenn ich! Habe auch schon mal sehr geschmeidig beim Frisbeespielen abgehoben, nur um »ritschratsch« mit dem kurzbehosten Oberschenkel im Stacheldraht eines Kuhzaunes hängen zu bleiben. Was blieb, waren drei parallele Schmarren, die selbst einen Bruce Lee geschmückt hätten! Hihi, unser Ekki, griente da der Klassenverband! Habe natürlich unter Tränen mitgelacht und fühlte mich MEGA-IN!
28. Februar 2007 um 11:40
Früher war sogar eine automatische ausfahrende Autoantenne IN. Auch ich hatte eine solche. An meinem Trabi!! Das war MEGA-IN! Dass das Kurbelgehäuse dabei in den Fußraum des Beifahrers ragte, spielte dabei eine nur untergeordnete Rolle.
Heute scheint es diese witzigen Geräte überhaupt nicht mehr zu geben … schade
28. Februar 2007 um 11:50
Ja, das stimmt. Ich fand die ausfahrenden Metallantennen auch schöner als die kleinen schwarzen Plastestummel von heute. Igitt! Außerdem verloren gegangen: Spritzschützer für die Reifen, überhaupt Weißwandreifen und auch Deko-Kappen für Anhängerkupplungen.
28. Februar 2007 um 11:52
Weißwandreifen! Das wärs … für meinen PT-Cruiser eigentlich ein Must-Have.