Je größer die Äpfel, um so dümmer …
… der Stamm, wenn du ihn in auf den Kopf getroffene Hunde beißt.
Ich las kürzlich (heise.de) von einem neuen fruchtigen Radiowellensprechgerät namens iPhone und dass es exklusiv über einen Funkfrequenzbandlizenzinhaber auf dem allemannischen Markt feilgeboten werden soll. Da lecken sich die betroffenen Funkerführer die eigene Spucke von den schmalen Bilanzlippen. Weil sich die Netzbetreiber von den Obstjüngern im verwachsenen Endgeräteschuppenmarkt der Handynetznutzung ein ernstzunehmendes Wanderungspotential versprechen, reißen sie sich für die Telefonfrucht ein Bein aus, um den Konkurrenten die Augäpfel auszustechen. Gleich und gleich gräbt halt gern in die Röhre.
Naja, wahrscheinlich wird es nicht so heiß gegessen wie die Presse (bild.de) den Braten gerochen hatte, aber besagter Mobilfunkfruchtvertreiber soll, wie man hört, seine iphonischen Kohlenhydrationseinheiten geradezu als mobile Perpetuums anpreisen. Dabei konnten sich die Radiowellennutznetzbetreiber ihre Früchtchen bisher noch immer selber von Herr Stellers Wunderbaum picken.
Gestern schickte mir jemand Musik. Also nicht wirklich schwingende Materie, sondern nur den Fingerzeig (link.de) auf dieselbe. Der Finger führte mich zur Fruchtmesse (apple.com), Apteilung iTunes. In diesem Wuchs sollten die Töne drin sind. Wie das geht, weiß ich auch nicht. Auf jeden Fall hatte ich keine iTunes-Kernfrucht zur Hand und anders wären die Schwingungen nicht zu materialisieren, informierte mich der Fruchtfachmessenverkäufer. Ich könnte aber einen ent-sprechenden Tonapfel (itunes.com) erwerben, wenn ich an die 300 Millionen Nullen und Einsen interpretierte.
Irgendwie hatte ich keinen Appetit mehr auf iTunes-Digitalsalat, den ich schon einmal geschenkt bekam und nicht sehr lecker fand. Jedenfalls wollte ich keinen Apfel in 300-Millionen-Verpackung. Eigentlich wollte ich noch nicht einmal die darin vermeinte Musik. Aber das ist eine andere Geschichte.
Jetzt aber die eigentliche Message (kernaussage.de [DOMAIN NOCH FREI?]). Wo Apfel draufsteht ist ja meist auch Apfel drin. Das ist auch gut so und Obst im Allgemeinen soll ja recht gesund sein.
ABER: Apfel ist nicht gleich Apfel (apfel.de), da gibt es Unterschiede, grüne und rote, frische und gammlige, unschuldige und sündige (bibel.de). Also, liebe Obstfetischisten, etwas Abwechslung kann nicht schaden, müssen ja stattdessen nicht gleich kleine Weichtiere sein (microsoft.com). Das ist ja dann doch eine Geschmacksfrage.
p.s. : Handys im Allgemeinen werden für meinen Geschmack überbewertet, zumindest was das Telefonieren betrifft.

27. Juni 2007 um 06:24
Hallo!
und jetzt schreiben wir das alles noch mal auf deutsch, damit ich es auch verstehe…
der erste Satz ist ja wieder völlig sinnfrei und der Rest?
“Weil sich die Netzbetreiber von den Obstjüngern im verwachsenen Endgeräteschuppenmarkt der Handynetznutzung ein ernstzunehmendes Wanderungspotential versprechen, reißen sie sich für die Telefonfrucht ein Bein aus, um den Konkurrenten die Augäpfel auszustechen. Gleich und gleich gräbt halt gern in die Röhre.”
Muss man denn um jeden Preis witzig sein wollen?
Nix für ungut, aber das zu lesen ist nur anstrengend.
Viele Grüße
Annette
27. Juni 2007 um 08:22
Da fühlt sich wohl jemand verapplet.
Ich habe kürzlich gelesen, das der Ansturm auf diesen neuen Apfel so groß sein soll, das wegen der erwarteten hysterischen Menschenmasse zusätzliche Sicherheitsmassen angefordert wurden. Das erinnert mich ein wenig an die Menschen- und Sicherheitsmassen, die kürzlich auch in Rostock zugegen waren. Beibt nur zu hoffen, das die Pozilisten nicht mit alten Radiowellensprechgeräten beworfen werden.
27. Juni 2007 um 09:29
Liebe Anette,
>> und jetzt schreiben wir das alles noch mal auf deutsch,
>> damit ich es auch verstehe …
ok, wir versuchen das mal. Ich erläutere mich kurz, und du musst dir beim Verstehen etwas Mühe geben.
“Je größer die Äpfel, um so dümmer … ” ist eine Anspielung auf ein Sprichwort. Der folgende Halbsatz erscheint zwar sinnfrei, enthält dafür aber weitere Redewendungen, die ich leider nicht mehr ganz zusammenbekam. Witzig ist das wahrlich nicht.
In den ersten beiden Abschnitten steht inhaltlich nichts anderes als auch bei Heise nachzulesen ist. In den zwei folgenden geht es um einen Link in einer E-Mail, zu dessen Inhaltswidergabe (halbminütiger Audiostream) ich ein üppiges Programm installieren hätte müssen. Beide Produkte (iPhone, iTunes) sind von der Firma Apple.
Die Kernaussage würde ich mal so stehen lassen. Wenn es immer noch nicht fruchtet, ist es vielleicht einfach nicht dein Thema. Ich versuche dann ein andermal deinem Geschmack besser zu entsprechen.
freundlichst, Gernot
27. Juni 2007 um 10:14
Ich möchte nicht für alle Uschis dieser Welt sprechen, aber bei mir ist es ja folgendermaßen: Den Segen der modernen Technik weiß ich sehr wohl zu sschätzen. Am schönsten ist, wenn alles sofort funktioniert und dabei auch noch hübsch aussieht. Das tut’s bei Apple eigentlich fast immer. Aber ich werde wohl nie verstehen, warum mann einen derartigen Hype um dieses Zeug macht. Und dann auch noch in einer Sprache, die für mich wie Finnisch oder Kisuaheli klingt. Kalauer zum Thema Technik lösen bei manchen Freaks glückseliges Schenkelklopfen aus. In den Augen der Damen entbehrt das jeglicher Erotik. Aber wer wie ich gestern abend “Gülcan’s Hochzeit” geguckt hat, entbehrt auch jeder Erotik.
27. Juni 2007 um 11:02
Ich finde es nett, dass es mal jemand (nach 18 Jahren?) geschafft hat, eine leicht bedienbare Mailbox anzubieten. Ich umgebe mich gern mit Dingen, die funktionieren, deren Bedienung mir keine Mühe bereitet. Ich honoriere Leute, die Bestehendes in Frage stellen. Kurz: Ich bin ein saturierter Mensch, der alle mentalen Defizite mit Techikaffinität kompensiert.
Danke Cupertino!
27. Juni 2007 um 11:09
Hallo, huhuuu??? Trifft sich hier die Vereinigung anonymer Verbalakrobaten? Hab hier ein kleines Päckchen abzugeben. Die Uhr läuft (tickt).
27. Juni 2007 um 11:25
anonyme Verbalakrobaten, das gefällt mir. Das habe ich sogar verstanden.
)))
Viele Grüße
Annette
27. Juni 2007 um 11:38
Lieber Gernot. Ich weiß garnet, warum die netten Damen unter uns so gereizt reagieren? Manchmal glaube ich, ohne jetzt zu sehr provozieren zu wollen, dass Mann sie an einem sehr wunden Punkt getroffen hat. Viele männliche Begleiter wiederum vieler Damen suchen nämlich – so meine Beobachtung – ihren Ausgleich und inneren Frieden im Mediamarkt oder den einschlägigen Technikshopseiten im Netz. Die Damen werden dabei außen vorgelassen und können ihrem Drang, den gemeinen Mann bis ins Detail kontrollieren zu wollen nicht mehr 100%ig frönen. Die Aktivitäten, die den Mann von diesem Tun abhalten können, werden mit zunehmendem Alter bzw. zunehmender Dauer der Beziehung sukzessive weggestrichen.
Liebe Damen. Wir versuchen doch auch nicht, zu verstehen, warum der Tupperseufzer einer gewöhnlichen Plastikverpackung aus dem Hause REAL vorzuziehen ist. Schuhe kaufen wir uns, wenn die Situation es erfordert und nicht, wenn uns die Rabattkarte dazu nötigt! Also, um mein Fazit einmal zu formulieren: Lasst uns Männer doch ab und an in unserer eigenen Welt schwelgen, wir kommen auch ganz bestimmt wieder zurück … vom Zigarettenholen! Versprochen
27. Juni 2007 um 12:09
@Gunnar: Dein Brief kommt morgen an. Versprochen.
27. Juni 2007 um 12:44
Da spricht man ein wenig über Obst und wird gleich als Vegetarier abgetan. Dabei ist mein Anliegen nur eine ausgewogene Ernährung, und zwar nicht nur am Essenstisch. Ab und an mal von der nasse Erde zu naschen beugt bekanntlich Allergien vor.
Die Haufen Hundescheiße können jedoch übergangen werden.
27. Juni 2007 um 12:49
“…den gemeinen Mann bis ins Detail kontrollieren zu wollen…” hmm dieser Vermutung bin ich auch schon das eine oder andere mal erlegen.
27. Juni 2007 um 12:50
Stimmt. Heißt nicht umsonst: Dreck reinigt den Magen. Also einfach mal den Chinaman links liegenlassen und genüsslich in die Mutter “Erde” beißen. Und wer es dann doch eher deftig mag, der sollte einfach in einen Maulwurfshügel beißen. Mit etwas Glück ist die Fleischeinlage noch anwesend.
27. Juni 2007 um 12:53
Ach Marco. Wenn wir Männer wüßten, wie oft wir von der holden Weiblichkeit “kontrolliert” werden, dann wären wir schon vor Jahrhunderten freiwillig ausgestorben. Es gibt nun mal Dinge, die sollte man so belassen, wie sie sind. Unteranderem Frauen.
27. Juni 2007 um 15:25
also mir ging es gar nicht um Technik oder nicht Technik und darum, Männer zu kontrollieren, sondern darum, die Sprache möglichst so einzusetzen, dass andere Menschen verstehen, was man geschrieben hat. Dass man nicht eitel-witzig um jeden Preis alles verballhornt, egal, ob das den Sinn entstellt oder nicht.
Es sollte ja auch gar nicht so gereizt rüberkommen.
Je größer die Äpfel und so – ich kenn bloß die dümmsten Bauern, die die größten Kartoffeln ernten.
Wie gesagt, nix für ungut
) sagte ich ja im ersten posting schon.
Grüße
Annette
27. Juni 2007 um 19:16
@ Maddin: Welcher Brief, verdammt?
28. Juni 2007 um 06:55
@ Gunnar: Habe drei Briefe angefertigt. Einen gefüllt mit Backpulver, einen mit Kokain und einen mit Antrax. Einmal ordentlich durchmischen und einen der Drei in die Post stecken. Die anderen Zwei verstecken und abwarten. Das ganze nennt sich “WHITE DREAMS LOTTERIE”. Viel Spaß dabei.
28. Juni 2007 um 08:35
Ich hab’ ihn!!! Den Weißen! … der wird auf einmal so bunt …. nanu? … ich schweeebee …
28. Juni 2007 um 08:48
Bingo.
28. Juni 2007 um 08:53
Gunnar fängt an zu schweben. Das kann eigentlich nur das Backpulver sein.
Entspann dich, Gunnar. Du wirst gleich ordentlich einen fahren lassen und wie ein angestochener Luftballon durch den Raum rasen.
28. Juni 2007 um 09:03
Yessss!!!! zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz ….. tschüüüü
28. Juni 2007 um 19:48
Liebe Annette, ich bin das Bindeglied zwischen Frauen und Computerfuzzis: ein Geisteswissenschaftler mit Hoden! Nun zu Deiner Frage. Es geht hier meines Erachtens nur um eines – der Autor hat offensichtlich nicht verstanden, wie iTunes funktioniert!
Seiner Frustration über das eigene Nichtgenügen macht er Luft mit einem Wust von Computersprech*. Dabei schließen sich ihm in der Folge ein paar weitere Computersprecher an, die sich nun gegenseitig Wärme spenden. Echt süß, aber für Normalbürger nur schwer zu durchschauen. Alles klar?
*Sprache der pubertierenden, technophilen Dreizehnjährigen, häufig verbunden mit Hang zu Douglas Adams (Per Anhalter durch die Galaxis). Hält bei Sozialisierung (erste Freundin) normaler Weise nur bis zum vierzehnten Lebensjahr an, kann sich aber im Einzelfall auch bis zum Lebensende hinziehen.
28. Juni 2007 um 19:54
Sieh mal an, ein Frauenversteher! Meinen Glückwunsch, der Herr – mit Hoden.
28. Juni 2007 um 22:52
Mit Hoden? Nicht mehr lange. Versprochen.
29. Juni 2007 um 07:27
Hol doch mal einer bitte die beiden spätpubertierenden 40-jährigen Bengels aus der Grube. Die machen sich bloß wieder die Knie dreckig. Und passt auf, dass ihr nicht auf deren .. ihr wisst schon … tretet!
29. Juni 2007 um 09:11
Wie schön das Vati wieder da ist um seine Bälger zurecht zuweisen.
Nee mal im ernst. Wenn mir jemand einen Link schick mit der Bitte mir doch mal den Titel anzuhören tue ich das doch gerne. Muss ich dazu vorher aber einen Musikplayer (30 Megabyte) herunterladen und installieren ist das Mist. Benutzerfreundlichkeit sieht anders aus.
Damit wir uns richtig verstehen. Ich persönlich finde iTunes sehr gut. In Puncto Musikverwaltung/Musikplayer ist mir bis heute nichts vergleichbares untergekommen (bin für Vorschläge immer offen).
29. Juni 2007 um 09:47
Ich finde, Ekkard hat Recht: Die hodenlosen Obstesser und Frauenverständigen mit Bindeglied werden zu frech mit ihrem Geeiere und gehören an den Ohren aufgehängt. Die wissen noch nicht mal, wie man ein Telefonapfel bedient. Dabei hat derselbe doch nur einen einzigen Knopf.
Der ist natürlich nur wegen des Designs. Die knappe Bedienanleitung ist in der Fachzeitschrift der Bauern und Bäuerles* nachzulesen: Reinbeißen.
* süddeutsch: kleiner Bauer; Erläuterung: die im 18. Jahrhundert als Gegenbewegung zur Aufklärung entstandene Bäuerlebewegung versucht, die Welt anhand der Form und Größe von Früchten zu erklären.
29. Juni 2007 um 11:35
Übrigens konnte man gestern in NYC wohl nach diesem Schmuckstück – natürlich nicht Ekkards einem Hoden, sondern Grehs Äpfelchen – anstehen, einige seien seit Montag schon dagewesen und hätten gewartet. Eine handverlesene Reporterschar durfte bereits vorher testen und war nicht durchweg zufrieden.
Eine erhebliche Entscheidungsbremse wird für viele die 5-jährige Bindung an AT&T sein. Wahrscheinlich werden auch wir von O2, E+ oder Vadafone auf AT&T umsteigen müssen, wenn wir in den zweifelhaften Genuss dieses überirdischen Wegbegleiters kommen wollen …. wollen wir aber nicht
29. Juni 2007 um 11:44
AT&T (Definierung nach Wikipedia)
AT&T Inc. [ËŒeɪtiË?É™nˈtiË?] (stand für American Telephone & Telegraph Corporation) ist ein nordamerikanischer Telekommunikationskonzern. AT&T stellt neben Telefon-, Daten- und Videotelekommunikation auch Mobilfunk und Internetdienstleistungen für Unternehmen, Privatkunden und Regierungsorganisationen zur Verfügung.
Lange Zeit in der Geschichte des Unternehmens hatte AT&T eine Monopolstellung in den USA und Kanada. Aufgrund dessen war die Firma auch lange die größte Telefongesellschaft der Welt und der weltgrößte Kabelfernsehbetreiber.
1. Juli 2007 um 22:10
ICH HAB EINS!!!