JCVD
Creative Commons License photo credit: bluelephant

Jean-Claude van Damme ist Belgier, Kampfsportler und ein fast erloschener Hollywoodstar mit übler Drogenkarriere: Schlimmer kann es kaum kommen, möchte man meinen! Sein filmisches Gesamtwerk zählt wohl zum Trashigsten und Engstirnigsten, das die Traumfabrik je hervorgebracht hat.

Van Damme´s  legendären Kinoerstling »Bloodsport« variierte er sein ganzes berufliches Leben lang in unzähligen Versionen, die mal im Weltraum, mal im Gefängnis und mal im Wilden Westen spielten. Er kämpfte auf der Leinwand – oh Wunder – um seine Ehre, seine Frau oder sein Leben. Dabei benutzte er stets nur einen einzigen Gesichtsausdruck.

JCVD
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Damit ist nun offenbar Schluss: In »JCVD« (Jean-Claude van Damme) zeigt sich der große Einzelkämpfer plötzlich von anderen, gänzlich unerwarteten Seiten. Mal ist er frustriert und selbstironisch, dann wieder traurig, desillusioniert, entnervt, verzweifelt oder sogar reflektiert…

»JCVD« ist ein toller Film voller Rückblenden, Farbfilter und Finten. Er besitzt einen bisher im Kampfsportgenre völlig unbekannten Realismus. Ach so: Gekämpft und böse geguckt wird natürlich trotzdem. Das gehört schließlich dazu!