Morgen hält der Begriff Jugendpornographie Einzug in das Strafgesetzbuch. Es geht um »tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen« in Filmen, Büchern, Musik und Webseiten. »Wer pornographische Schriften, die sexuelle Handlungen von, an oder vor Personen von vierzehn bis achtzehn Jahren zum Gegenstand haben, verbreitet, öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht oder herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie [...] zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen« macht sich strafbar und kann dafür mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden.