Tierisch!
Durch das schöne Wetter am Wochenende haben wir einen kleinen Familienausflug in den Rostocker Zoo unternommen. Schon als Kind habe ich dort schöne Stunden verbringen können, mein letzter Besuch allerdings ist schon einige Zeit her.
Es gibt viele Veränderungen. Auffallend sind die weitläufigen Marketingaktivitäten des Zoos. Kaum ein Tag vergeht, an dem Direktor Nagel nicht in den regionalen Medien vertreten ist. Er wirbt für seinen Zoo wie für Sauerbier und bittet häufig den armen Zoo mit Spenden zu unterstützen. In Erinnerung bleibt mir die Aktion »Schaffen für die Affen«. Manchmal schien es schon fast etwas belastend. Letztendlich aber hat es mich erreicht und zu einem Ausflug bewogen.
Der Zoo hält was er verspricht. Tierische Abenteuer und spannende Entdeckungen! Es ist wirklich schön dort. Vor langer Zeit soll der Zoo einmal ein Park gewesen sein, noch heute merkt man dies anhand der verschiedenen Vegetationen und des Park ähnlichen Charakters dieses Stückchen Erde. Gerade für Kinder hat sich sehr viel verbessert und es gibt einiges zu entdecken. Spielerisch wird Wissen vermittelt. Dies gefällt mir besonders gut.
Negativ zu erwähnen sei aber der Eintrittspreis mit 11,00 Euro für den Erwachsenen. Auch der Ermäßigte Preis von 9,00 Euro ist alles andere als günstig. Ich habe für uns 4 Erwachsene 40,00 Euro Eintritt gezahlt. Glücklicherweise waren die Kinder noch unter 3 Jahre sonst wäre es noch etwas teurer geworden. Verständlich wenn der Zoo kein Geld hat, geht doch bei den Preisen kaum jemand hin! Unangenehm war auch, dass 200 Meter nach dem Eingang (mit Zoo Shop) ein neuer Zoo-Shop gebaut wird. Aber den sehen ja die Affen nicht…

12. Februar 2008 um 08:13
Ich empfehle den New York-Bronx Zoo. In der Bronx herrschen ja bekanntlich rauhe Sitten: Die Pinselohräffchen wollen mehr »Respect« und »dissen« deshalb ständig die Rhesusäffchen, Word! Auch die Nasenbären zeigen ständig ihre »Skills and Styles«, um den f***ing Ameisenbären beizubiegen, wer der Herr im »Hood« ist. Peace, I am outta here!
12. Februar 2008 um 11:31
gibt es den mamutbaum noch?
12. Februar 2008 um 13:08
Der Mammutbaum steht nach wie vor am Ententeich. Ganz im Gegensatz zu jenem auf dem BUGA-Gelände Brandenburg. Ach, herrliche Mark Brandenburg!
12. Februar 2008 um 13:47
Auch in Dresden führt der Weg aus dem Zoo nur durch einen Plüschtier-Souvenirbeladenen Ausgang, man fühlt sich regelrecht bedrängt. Augen zu und durch.
12. Februar 2008 um 14:30
…und der behaarte Christstollen links im Bild hängt dauernd mit einer offenen Flasche Radeberger vor der Semperoper herum und fragt kleine japanische Touristinnen, ob er ihnen »mohl die gölbe Buhbe gnibbsen soll« – auch nicht sehr fein, liebe Böggie!
12. Februar 2008 um 14:32
BRANDENBURG? Da Klingelt was bei mir.
12. Februar 2008 um 15:44
Ganz abgesehen von den vielen Coselgräfinnen, Christstollenmädchen Mandy L. 2007, den vielen zotteligen Augustkopien hat man wirklich Angst den Weg gen Stadt durchs Georgentor zu wagen. Da lauern sie alle und da hilft nur noch ne Zigrette oder ne Schoklade. Was macht denn das Rostocker Stadtmaskottchen Herr B., gibt es eins?
12. Februar 2008 um 16:57
Die Jahreskarte für den Zoo kostet gerade einmal 35 Euro. Sie ist meines auch länger als 12 Monate gültig. Auf spezielle Veranstaltungen wie z.B. Jazz-Nacht, Sommer-Nacht, Klassik-Nacht etc. gibt es noch mal 10% Rabatt. Also wie ich finde ein gutes Angebot.
Und gerade als junge Familie rentiert sich das ganz schnell.
13. Februar 2008 um 07:56
@Peggy: zur Zeit läuft ein Maskottchen-Pitch, da Rostock urologisches Kompetenzzentrum des Baltikums werden soll. Zwei Testimonials sind noch im Rennen, die beide etwas zu provokant wirken, finde ich. Was hat das noch mit Rostock zu tun, bitteschön?
13. Februar 2008 um 09:25
>> … Ganz im Gegensatz zu jenem auf dem BUGA-Gelände Brandenburg.
Steht in dem Berliner-Kurier-Artikel tatsächlich, dass der Mammutbaum 15 Millionen Jahre alt wäre? Da dürfte sich unser Naturfreund Artikelschreiber um lasche 4 Stellen diesseits des Kommas vertan haben. Das ist in etwa so, als wenn ich behauptete, meine Großmutter hat es auf ein Alter von ca. 500 000 Jahren gebracht. Man wird sich ja mal irren dürfen.
13. Februar 2008 um 10:16
@ Maskottchen-Pitch
…die Gonokokke sitzt und lauscht, wie der Urin vorüberrauscht..
13. Februar 2008 um 10:51
@ Marco:
Die Jahreskarte kostet wirklich wenig. Aber im Vergleich zur Standard Tageskarte wirkt die selbige extrem überteuert. Ich bin immer noch der Meinung: Kein Wunder wenn der Zoo so wenig Geld hat, bei den Eintrittspreisen geht kaum noch jemand hin!
Besonders interessant aber ist hier die Studie der Rostocker Museen, die Ihre Besucherzahlen verdoppelten, nachdem Sie kostenlosen Eintritt gewährten. Die Museen verzwanzigfachten (schreibt man das so?) Ihre Spendeneinnahmen! Ich glaube der Zoo würde so ggf. auch einiges mehr an Geld einnehmen. Außerdem kommt mann an den Merchandisingartikeln, Cafés und Imbissbuden sowieso nicht vorbei. Schon gar nicht die Kinder. Auch hier wäre eine weitere Einnahmequelle des Zoos. Der Gesellschaftliche Kulturbeitrag des Zoo wäre dann auch um einiges größer.
13. Februar 2008 um 12:48
@ekkard
Sind die süß. Da weiß ich gar nicht, für wenn ich mich entscheiden würde.
Ich tendiere zum niedlichen Tripper…was das mit Rostock zu tun hat, keine Ahnung, vielleicht gibt es ja bald einen kleinen Hansafan zum kuscheln und liebhaben ;*).
13. Februar 2008 um 13:45
Der Zoo hat ja zwei Zielgruppen. Rostocker und “Andere”. Der Rostocker geht mit der günstigen Jahreskarte gerne mal in den Zoo. Konsumiert Happa happa und kauft den kleinen ein Plüschtier. Geringer Umsatz aber dafür öfter. Der gemeine Tourist gibt sich das Vergnügen meist nur einmal. Und dann ist es auch egal ob die Karte 5 oder 15 Euro kostet.
Interessanterweise ist die Mehrzahl der Tierpaten nicht aus Rostock. Und ein großer Teil hat mehr als 200km Anreise hinter sich.
13. Februar 2008 um 15:10
Ich glaube nicht das viele Rostocker die in den Zoo gehen eine Jahreskarte kaufen. Vielmehr habe ich den Eindruck das der Zoo mit seiner Preispolitik ein wenig an den Zielgruppen vorbei wirtschaftet, und somit (wie bei mir) einen negativen Eindruck hinterlässt. Mich würde einmal die Veränderung des Besucheransturmes interessieren, wenn der Eintritt auf 2,00 Euro gesenkt werden würde und Herr Nagel dies ebenso kräftig vermarkten würde. Von kostenlos getraue ich mich hier gar nicht zu sprechen.
13. Februar 2008 um 16:02
» Ich und meine Familie im Zoo!
14. Februar 2008 um 08:07
… AND EKKARD …
14. Februar 2008 um 08:40
Sehr schön, ein Bücherwooorm natürlich. Was sind Sie denn für ein Vieh? Weißkopfadler?
14. Februar 2008 um 08:47
Haliaeetus leucocephalus … na klaro doch. Auf jeden Fall beser als eine Phthirus pubis. Oder?
14. Februar 2008 um 08:55
…oder Doris Dörrie Melanogaster, die Stubenfliege mit den langweiligen Filmen! Herrjeh, wie lange geht das noch so weiter mit den hippiesken Buddhismusverschnitten für Deutsche?
14. Februar 2008 um 09:08
Bis zum bitterem Ende. Wenn wir alles nicht mehr sind (oder nicht mehr so zahlreich) und er der Kakerlak die höchstentwickelste Lebensform auf Erden darstellt. Dann ist aber wirklich Schluß mit lustig.
Dann kommt die ganze Kakerlakenfamilie in den Zoo, um einen der letzten Menschen zu sehen. Natürlich wird auch dann noch das Jahreskartensystem gefahren. Bewährtes setzt sich eben durch.
19. Februar 2008 um 08:32
Bei meinem sonntäglichen Zoobesuch musste ich den aktuellen Obolus für Großjährige von elf Euros entrichten. Eine Jahreskarte konnte ich am Ende des Besuches nicht mehr kaufen, da der Ausgang »Barnstorfer Weg« gegen 16:00 Uhr schloss und auf den Eingang »Trotzenburg« verwies. Der war aber komplett geschlossen. Einige verwirrte Spätkommerle standen deshalb mit ihren Kinderlein traurig und hilflos vor dem Zoo, als ich diesen verließ. Abenteuer Wildnis!