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Das Schlimmste kommt noch oder
Fast eine Jugend. Von Charles Bukowski.

Charles Bukowski zählt zu den Heroen von Legionen adoleszenter Männer auf der Schwelle zum wirklichen Erwachsenenalltag: Niemand konnte zwischen den Zeilen soviel Schmerz und Wut ausdrücken, ohne dabei zu nerven. Er war zu Lebzeiten zu alt, um im mitfühlenden 68er Jargon zu schreiben – stattdessen trieft die Tragik der Konstellation »Mann gegen Gesellschaft« aus allen Poren seiner großartigen Texte, über die man – das Beste an Bukowski! – fast immer schallend lachen kann.

Akne und Befreiung

»Das Schlimmste kommt noch oder fast eine Jugend« gehört zu den raren Werken Bukowskis, die nicht im Schwerpunkt von whiskyschwangeren Schlägereien und Liebesnächten handeln, obwohl die natürlich vorkommen. Doch hier geht es auch um Kindheit und Unterdrückung, Jugend, Akne, Hass, Unverständnis, ersten Suff, Exzess und Befreiung. Klingt peinlich und pathetisch, ist es aber nicht: Bukowski schreibt vom Leben – das macht er ganz wunderbar und unterhaltsam!