©die alex/PIXELIO
©die alex/Pixelio/www.pixelio.de

Die Freiheit ist der Gleichheit Feind, so in etwa drückte es einmal ein berühmter Sozialphilosoph aus. Der Satz ist richtig, denn wer Gleichheit will, muss die Freiheit einzelner (Personen, Firmen, etc.) einschränken. So gesehen liegen die Franzosen mit ihrer Revolutionsparole völlig daneben.

Gleichheit gibt es nun auch für einen Teil der Post und zwar für den Bereich der Briefzustellung. Wie heute gemeldet wurde, konnte sich die Gewerkschaft Verdi nun doch mit ihrer Forderung nach einem Mindestlohn durchsetzten und feiert dieses fatale Ergebnis als großen Erfolg.

Vereinbart wird aller Voraussicht nach ein Stundenlohn von € 9,80 und € 9,00 für die Beschäftigten in West- bzw. Ostdeutschland. Die Frage nach möglichen Arbeitsplatzverlusten kommentiert ein CDU-Grande lässig mit »Jetzt wird der Post-Tarifvertrag zunächst für allgemein verbindlich erklärt, dann werden wir sehen, wie sich die Mitbewerber einstellen“. (Quelle: Die Welt)

Ob sie das können, bleibt eher abzuwarten. Zwar sind Stundenlöhne von € 3,50 auch keine Lösung und für ein Land wie das unsere geradezu unanständig, den Wettbewerb, der die Basis auch des sozialen Fortschritts ist, für eine Interessensgruppe abzuschaffen, kann aber auch nicht der richtige Weg sein. Das ist Sozialismus.

Außerdem wird mit dieser Größenordnung eine Benchmark gesetzt, die auch Begehrlichkeiten auch in anderen Berufsgruppen wecken dürfte.