Potsdamer Schlössernacht 2007

Namensgeber des berühmten Rex Pils: Friedrich der Große
Potsdam ist schön: Herrliche Villen, in denen Günter Jauch und Wolle Joop hausen, prägen das markante Stadtbild. Grund für riesige Staus im Zentrum war die am letzten Wochenende zwischen Schloss Sans Souci und dem Palais stattfindende Schlössernacht 2007. Eintrittskarten hierzu sind echte Bückware, denn die 32.000 Tickets, die einmal im Jahr abgegeben werden, sind stets innerhalb weniger Stunden vergriffen!
Klassik und Feuerwerk
Die festlich beleuchtete Abendveranstaltung beginnt gegen 17 Uhr und endet mit einem Feuerwerk vor dem Potsdamer Schlosspanorama, das wirkt, als wäre es aus einem teuren Sektwerbespot geklaut. Zwischendurch begegnet man zwischen Orangerien und illuminierten Springbrunnen allerhand klassischen Musikanten, Rokoko-Tänzerinnen und Flaneuren in barocken Kostümen.
Champagner auf ex
Natürlich gibt es auch Wurst- und Getränkebuden gehobener Couleur, die sich bis zum Horizont ausbreiten. Mit dem Kassieren nimmt man es hier übrigens sehr ernst: Tickets kosten im Vorverkauf 35 Euro und mitgebrachte Getränke müssen draußen bleiben. Der Autor und seine Muse nahmen deshalb eine mitgebrachte Flasche Champagner am Eingangsbereich »Louisenplatz« in Druckbetankung zu sich. So streng sind die Preussen!

20. August 2007 um 13:04
Champagner auf ex ist besser als kein Champagner mit der Ex.
Lieber Herr Bäuerle, da haben Sie aber großes Glück gehabt, dass Sie an solch einem Event teilnehmen durften. Das klingt doch sehr schön und kulturell. Potsdam hat wirklich so viele Schlösser wie Rostock Imbissbuden.
Ich war auch mal in Potsdam. An einem extrem heißen Sommertag, als alle Menschen unter den Armen schwitzten und ihre Beine in den Brunnen kühlen mussten. Beine so weiß wie das Porzellan im Schloss Sanssouci.
20. August 2007 um 14:27
Da haben Sie allerdings in jeder Beziehung Recht! Meine Frau verhalf mir übrigens zu dieser Vergnügungsfahrt nach Potsdam, die erst am Sonntag um fünf Uhr morgens wieder in Rostock endete, da der Verkehr sich in Potsdam auf der Rückfahrt etwas staute.
Das herrliche königliche Porzellan bekam ich leider nicht zu Gesicht, auch keine Beine. Ach doch: Auf der Hinfahrt beobachtete ich bei einer Pause auf dem Rastplatz Linumer Bruch einen älteren, untersetzten Herrn dabei, wie er in Kniebundhosen seinen beigefarbenen Kombi umpackte.
Das eigentlich Seltsame an dem Bild waren jedoch die frisch rasierten, braun schimmernden Beine des Senioren. Auf mein erstauntes Nachfragen hin bedeutete mir meine Frau, es handele sich wohl um einen Radsportler, der durch die Rasur an Geschwindigkeit gewinnen wolle. Trotzdem ein Anblick, der mich eigenartig berührte.
21. August 2007 um 10:35
Linumer Bruch!! Das ist wohl DER Standard-Rastplatz eines jeden Rostocker Handlungsreisenden in den Süden – und natürlich auch unser.
(Dies war nur mal eine Randbemerkung und sollte nicht vom Thema ablenken)
21. August 2007 um 10:39
Lebt denn der alte Flashnhals noch? Ja, er lebt noch! Schön, dass Sie auch mal wieder die Ausfahrt Rostock-Blog 8 genommen haben. Und – Öl und Wasser sind noch ok? Oder soll ich mal nachgucken?
21. August 2007 um 10:40
Öl muss noch, 10W40, glaube ich. Meine alte Triumph muss tatsächlich nachgeschmiert werden. Ich muss nur einmal erfragen, womit.
21. August 2007 um 10:48
Das lässt sich ja leicht feststellen, der Herr. Was ist es denn – Bonneville, Scrambler, Thruxton – oder eine von den Sportmaschinen, hm?
21. August 2007 um 10:50
Speed Triple 955i, der Herr, wir sind ja noch keine 50
21. August 2007 um 10:54
Öha, die nackige Dreizylinderbrummsel, nix für kleine Kinder und auch nix für Sparfüchse. Wenigstens gehen wir mit Stil unter, nicht wahr, Herr Flashnhals? Jedenfalls kein Wunder, dass Sie im Sommer keine Zeit mehr zum bloggen haben!
21. August 2007 um 12:05
Yesss Baby, für Weicheier ist diese böse, schwarze Lady wirklich nichts, für Sparfüchse aber allemal… ach so, und für besonders Eilige auch.
10. Juli 2010 um 11:36
Das weckt Erinnerungen. 2007 war ich auch auf dem Event und habe meinen Freund kennengelernt.
10. Juli 2010 um 21:59
Na, das ist doch was. Glückwunsch und alles Gute!