Review: The Dark Knight

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Der neue Batmanfilm ist lang. Hätte ich das Kino zur Pause verlassen, hätte ich einen Actionfilm gesehen, der aus Transformers und Heat ein unterhaltsames Konzentrat ohne Längen destillieren würde. Würde, hätte! Gerettet wird der Film zwar doch noch durch Heath Ledger in der Rolle seines Lebens, aber die zweite Hälfte klebt genau so, wie die überteuerten Käsenachos im Kino: Langatmige Ausführungen zur psychischen Verfassung des unheimlich gerechtigkeitsliebenden Millionärs, der nachts zum Batman wird, viel selbstverliebtes Moralgejammer obendrauf und zum Abschluss ein Disneyfinale schlimmster Kajüte: »Vati, Vati, was ist mit Batman?« Ich erklärs Dir, mein Kleener – der gute Batman nimmt sich einfach viel zu ernst.

3. September 2008 um 18:29
Schade das ich den Film noch nicht gesehen habe, sonst hätte ich glatt mitgelästert.
4. September 2008 um 08:12
Wer den Fledermauskäse ernst nimmt, kann sein Studium übrigens hiermit vertiefen: Batman and Philosophy. Über Werner Brösel und Roger Wittaker wurden allerdings auch schon Doktorarbeiten geschrieben. Ich darf übrigens als Berufstexter versichern, dass es kein großes Problem darstellt, einem Hohlkörper mit Plastikohren wortreich eine Seele einzuhauchen. Das kostet unsereins ein kurzes Runzeln des verlängerten Rückens!