SanRa im Ursprung
Ein kurzfristiger Konzerttipp für heute abend. Es spielt die Frau Weckert am Saxophon heute abend im Ursprung nebst Herrn Pasternacks Ostsee Bigband. Wer wie ich desöfteren die Konzerte diesen halbprofessionellen Jazzensembles beiwohnt, wird nicht überrascht sein, immer wieder einen überraschenden Gast neben der Großformation zu erleben, die schon an sich den halben Veranstaltungsort ausfüllt.
Nun ist Bigband-Jazz nicht jedermanns Sache. Aber ein gut arrangiertes Stück aus der Jazzhistorie hat mit einem vieltonigen Sound durchaus seinen Reiz. Kommt hinzu noch ein profilierter Solist – und das wird der geneigte Hörer der Saxophonistin mit mecklenburgischen Wurzeln sicher bescheinigen – kann von Langeweile nicht die Rede sein. Auch durch die musikalisch positive Entwicklung und die oftmals überraschende Auswahl der Gäste von DJ’s, klassischen Tenören bis hin zu Akrobaten haben sich die monatlichen Veranstaltungen der Bigband zu einem Kult in Rostock entwickelt.
Ich kann einen Besuch in der Kleinkunstbühne am heutigen Abend also empfehlen. Nur mit Bedauern wird mein eigenes Erscheinen leider ausbleiben, da ich mich heute selbst an jazzmusikalischen Proben beteiligen werde, und auf den Pfaden John Mcaughlins Mahavishnu Orchestra wandele. Viel Vergnügen!
Noch:
Andreas Pasternack – Kopf der Ostsee Bigband
Kleinkunstbühne Ursprung
Sandra Weckert bei MySpace
Frau Weckert schreibt auch Blog – durchaus amüsant

28. Februar 2008 um 19:39
Naja, optisch ist das Mädel eher ist nicht so der Bringer, mhh – gabs nicht auch mal eine geil aussehende Saxophonistin aus Holland? Naja, egal, hier gehts ja um Musik.
29. Februar 2008 um 08:12
» Squirrel Sax: Bugge Hasenusseltöft!
29. Februar 2008 um 09:28
Gestern abend wurde ich noch darüber aufgeklärt, das es sich bei der geil aussehenden holländischen Saxophoniostin um Candy Dulfer handelt.
http://images.google.de/images?hl=de&q=candy+dulfer&um=1&ie=UTF-8&sa=N&tab=wi
29. Februar 2008 um 09:45
Eine normale Mecklenburgerin halt. Im Westen ist man nicht so verwöhnt – bin ja selber aus Niedersachsen. Da gewinnt man schon mal die Misswahl in der Großraumdisse, wenn man nicht auf allen Vieren läuft und sich das Gesicht frei rasiert hat.
29. Februar 2008 um 10:54
So so Herr Bäuerle. Und ich werd immer gleich gedisst wenn ich platte Sprüche reiße. Danke.
29. Februar 2008 um 11:16
Wieso? Du gehst doch auf den Hinterbeinen. Für eine Misswahl in Zeven reicht das allemal!
29. Februar 2008 um 12:08
Zeven? Ach ja, ganz groß im Brunnenbau: Der Vitus Brunnen
Hab mal nachgeschaut: Quer durch die Stadt(?) verlaufen “drei imaginäre Zeitleisten” hin zur Edelstahlsäule namens “DIE GEGENWART” von Wulf Kirschner. Die 5m hohe Skulptur soll als Punkt und zugleich aufrechte Linie wahrgenommen werden, wobei die Grundform der “Gegenwart” der Kreis ist. Aha. Ohne Anfang und Ende! Die konvexe, polierte Edelstahlfläche ist dabei der “Zerrspiegel der wirklichen momentanen Gegenwart”. Und auch die Wegstrecken, die man bis zu diesem Monument zurücklegt, sollen sich im Verhältnis zu historischen Zeitabschnitten befinden. Ein Schritt misst ca. 2 Jahre, sagt man.
29. Februar 2008 um 13:14
Was ist denn das für ein Brunnen? Ist die Nagelfabrik abgebrannt? »In der Provinz bin ich der Prinz« ist ein Satz, der wohl auch für die B-Liga der zeitgenössischen Kunst Anwendung finden könnte. Und Zeven kenne ich. Es hat den Unterhaltungswert einer ostpommerschen Wanderdüne, ist aber leider nicht so anschmiegsam.
» Bahnhofsimpression aus Zeven-Nord
29. Februar 2008 um 13:38
Und da sage noch einer, Individualverkehr sei auf der Schiene nicht zu machen.