Scheidungskrieg in Heiligendamm

photo credit: alecmcint
Die Kempinski-Gruppe hat Heiligendamm verlassen: Das Hotel darf sich ab sofort nur noch Grand Hotel Heiligendamm nennen. Von der Kempinski-Website ist Heiligendamm bereits gelöscht worden. Forderungen gehen zwischen Eigentümer Fundus und Kempinski GmbH hin und her – man sieht sich vor Gericht.
Das Hotel bleibt aber wohl Hotel – üblicher Weise wechseln Häuser sogar zwei- bis dreimal den Besitzer, bevor sie schwarze Zahlen schreiben. Geld scheint jedoch kein Problem zu sein: 41 Millionen Euro möchte die Eigentümergesellschaft stufenweise investieren. Fundus-Chef Jagdfeld will das Haus künftig sogar selber betreiben und wirft den Kempinskis Erfolglosigkeit vor.
Doch das Fundus-Konzept scheint im Wandel begriffen: Die Heiligendammer Strandvilla »Haus Brahn« wurde vor kurzem an die Familie des Hamburger Versandhändlers Otto verkauft. Bisher war es Hausphilosophie, Heiligendamm komplett zu einer geschlossenen Hotelanlage auszubauen. Luxushotel oder Promiviertel – man darf gespannt sein!

5. Februar 2009 um 13:20
Wen wundert es, gab es doch mehr und mehr Hinweise, dass es nicht läuft. Zuletzt Herr Siebeck, der das Restaurant (be-) suchte.
Hier der Arktikel aus der Zeit.
5. Februar 2009 um 13:38
@ Zuletzt Herr Siebeck, der das Restaurant (be-) suchte.
Hab ich auch gelesen, ganz ganz bitter, puhh
@Promiviertel
Das dürfte der einzig richtige Weg sein
5. Februar 2009 um 18:24
Auch ich denke, dass ein Promiviertel das Beste wäre. Wenn das klappt, ziehen diese erlauchten Kreise bestimmt viele Interessenten an, die wiederum Freunden Bescheid geben usw.
Es ist ohnehin immer geplant gewesen, dieses schöne Fleckchen dem “Pöbel” vorzuenthalten. Dann sollte man es nun aber richtig machen. …
6. Februar 2009 um 10:16
Korrekt. Der “Pöbel” muss nicht überall dabei sein.
6. Februar 2009 um 12:42
Und das wo es Otto doch im Moment so gut geht. Ja lasst uns mal revolutionäres neues machen, einfach teuere Grundstücke an Promis verticken. Als ob es 1. hier genügend gutes Gastronomie Personal gäbe um deren Bedürfnisse zu befriedigen 2. nicht schon mind. gefühlte 1 Million orte auf dieser Welt gibt, die diesem Revolutionären Konzept anheim gefallen sind.
9. Februar 2009 um 13:49
Ja, schon gehört.









Habe das genutzt, um noch ein paar Erinnerungen an das Kempinski festzuhalten.
Eine schöne Anlage…
.
.
.
.
.
.
.
.
.
Fotos: Peter Lück ©2008/2009
9. Februar 2009 um 19:49
tolle bilder. ganz besonders gefällt mir motiv 3, allerdings hat sich das bereits arno august jagdtrompete unter seine geschmeidig-schmierigen hände geschlurpft.
10. Februar 2009 um 08:59
Oha, die Terrassensituation mit Edelholzbestuhlung schafft beinahe toskanische Gefühle. Mille Grazie, Signore!