Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
Die Angebote häufen sich. Soeben wurde ich spontan von Shirley Henry – und hoffentlich nicht von Henry Shirley – gebeten, ihr mitzuteilen, ob ich Sex haben will. Da ich Kontaktanzeigen i.d.R. persönlich beantworte habe ich mal gegoogelt, mit wem ich es dann zu tun hätte. Meine Recherchen ergaben, dass Shirley Henry vermutlich ein rüstiges Table-dancing-girl aus Arizona ist. Shirley und mich trennen (neben meiner wunderschönen Freundin) allerdings 10 Flugstunden und ein, zwei Generationen. Deshalb gebe ich gern Shirleys eMail-Adresse und einen Bildverweis an dieser Stelle an den geneigten Leser weiter: Shirley in Aktion.


12. Oktober 2007 um 07:56
Tischtennis war ja auf Klassenfahrten früher der Renner. Die Profis hatten sogar ein kleines, formgerechtes Herrenhandtäschchen dabei, in dem der Schläger und – in einem aufgesetzten Extratäschchen – das Bällchen ruhte. Wer cool war, hielt den Griff nach oben und die Schlagfläche nach unten – so wie der Chinese es auch bevorzugt!
12. Oktober 2007 um 08:20
Ja, hatte ich! Die Täschen für die sog. Softkellen aus der Volksrepublik China machten Eindruck. Es passten sogar drei Bälle hinein. An den Outdoor-Tischtennisplatten aus Beton wurde man allerdings nicht selten gemobbt, wenn man so ausgerüstet antrat. Zitate aus dem Freibad-Chinesisch: »Nicht schnippeln, nicht schmettern, bei Netztberührungen wird wiederholt, Falscher Acker, falsche Wiese, Behinderung, Angaben nur von oben… etc.« Gelegentlich spielen wir noch immer mit zwanzig Leuten um eine Platte. Sport frei mittwochs in der Ulmenbar.
12. Oktober 2007 um 08:35
Die Betonplattenspielerszene in Bremerhaven war auch keine Kinderkrippe! Da wurde in den Pausen gerne mal eine Zigarette auf »heiß« geraucht, oder einem Gegenspieler zur Ablenkung von hinten auf den Scheitel gerotzt. Unschön! Gerne ließ man auch einen Bäckerbeutel knallen, um den Herausforderer zu erschrecken. Der Ball war dann natürlich futsch. Und tschüss – hier spielen wir!
Die Ulmenbarszene wäre mir zu fies: erst gibts wohl ne Caprisonne auf die Faust und nachher ist das Herrenhandtäschchen weg, oder wie? Da spiele ich lieber zuhause mit schöner Nutellastulle »Pong« am Atari!
12. Oktober 2007 um 09:40
Ulmenbarszene?!
12. Oktober 2007 um 09:58
»… noch immer mit zwanzig Leuten um eine Platte. Sport frei mittwochs in der Ulmenbar.« Die nicht öffentliche Ulmenbar befindet sich in Rostock, in der Ulmenstraße 22, Höhe Edeka. (Oder einfach die Seite im Browser neu laden.)
12. Oktober 2007 um 11:05
Und wer noch cooler war kaufte sich im HO eine Tube Duosan Rapid und eine Tüte und schnüffelte das Zeug pur. Pfui.
Ich bevorzuge da lieber eine Runde auf der MZ.
12. Oktober 2007 um 11:21
@Schlagfläche nach unten – so wie der Chinese es auch bevorzugt!
Ein Eingeweihter spach im Zusammenhang mit dieser Technik davon, dass deren Protagonisten drei Schlagflächen benutzen. Verstanden habe ich den Kram nicht, ineressierte Leser gucken vielleicht folgend:
http://www.tt-focus.de/forum/index.php?showtopic=5033
12. Oktober 2007 um 11:33
Duosan Rapid
Herr Both, mit diesem Hinweis haben Sie mir die Erinnerungen an meine Modellbauphase zurückgegeben. Vielen Dank.
Und Grüße von meiner Großmutter aus Zschopau.
12. Oktober 2007 um 12:19
Unter Duosan stehende Personen hören sich dann so an: »Hallo wie sieht es denn mit der Schnittweiterleitung gegenüber dem alten Modell aus? Mit dem Katapult auf der RH hatte ich bisher eigentlich überhaupt keine Probleme. Selbst der Swing Back Special wirkt auf meinem KSK noch übler als sonst.«
12. Oktober 2007 um 13:32
Ich hätte noch zwei. Kittefix und Balsaholz.
12. Oktober 2007 um 13:50
Apropos: Der alte Barock-Büroleim hat die Wende überlebt! Er existiert schon seit über 50 Jahren und wird auf Basis von Mais- bzw. Kartoffelstärke hergestellt und ist gegenüber Duosan völlig unbedenklich. Die Leimfläschchen haben auch immer noch den selben Plastikpinsel im Deckel. – Prost.
12. Oktober 2007 um 13:56
Das Waschmittel in Spee hats ja auch geschafft.
12. Oktober 2007 um 14:12
Ja, aber es ist ja lange nicht mehr das selbe. »Technologische Produktanpassung an westdeutsche Waschmittestandards« nennt man sowas. Gut für den Waschfuchs, musste man doch früher das Waschmittel immer im Block aus der aufgeweichten Packung schlagen! Und, Herr Both, ATA bitte nicht nennen! Das gibt es zwar auch immer noch, kam aber ursprünglich aus Düsseldorf.
12. Oktober 2007 um 14:15
Ich gurgele jeden Morgen mit importiertem Loctite-Alleskleber aus den U.S. of A. Die einzigen Ostprodukte, die wirklich eine globale Marktdominanz errungen haben, sind doch wohl Kalashnikovs AK-47 und vielleicht noch Rostocker Doppelkümmel. Schon Becherovka und Schleckermäulchen kann man echt nur knicken!
P.S.: War übrigens mal drei Monate im Henkelpraktikum: Der Marketingonkel von Spee hat sein Zimmer genau neben dem vom Persilonkel. Nur dass sein Etat etwas niedriger ist, weil das Zeug billiger und weniger Waschtenside drin sind.
12. Oktober 2007 um 14:32
Wo wir gerade bei Diffusionsvorgängen sind. Was ist mit der Adhäsion zu Ihrer Frau, Herr Bäuerle? An der kleben Sie doch auch wie der Herman an der Halle.
12. Oktober 2007 um 14:43
Oho, der Herr hat sich mal wieder belesen! Jawohl, Tenside, nicht etwa Tennissocken! Adhäsion, tsts… Grüßen Sie mir den Herman mit dem Schäferhund an der Halle, ich komme auch gleich runter, wenn ich fertig habe!
12. Oktober 2007 um 14:47
Ich meinte nur, weil sie doch auch ein reines Ostprodukt ist. tsts…
12. Oktober 2007 um 15:43
Ja schlagt euch…
12. Oktober 2007 um 15:44
Ach Herr Bäuerle hat in den Osten geheiratet?! Löblich!
12. Oktober 2007 um 16:21
Entscheidend ist doch wohl, dass meine Frau sich für Qualität entschieden hat, Herr Lück. Westqualität! Aus Plaste und Elaste kann man nun mal keinen Porsche bauen, oder?
12. Oktober 2007 um 16:23
tje peter, da hat wohl einer das letzte wort
12. Oktober 2007 um 16:29
Ganz und gar nicht gegen Sie gerichtet, gnädige Frau! Für die Ostfrauen gibt es ja über die Gebühr Abnehmer und der Herr Lück kann schon einen Schwank vertragen, knick-knack!
12. Oktober 2007 um 16:30
@ Ostfrauen haben mehr Orgasmen e. v.
Das stimmt so leider nur bedingt. Die Orgasmushäufigkeit von Ostfrauen – nicht zu verwechseln mit der Orgasmusfähigkeit – nimmt im Westen nachgewiesen drastisch ab. Ausnahmen sind nur der geringe Anteil Ostfrauen, die dort mit Männern aus den Neuen Ländern zusammen leben. Insgesamt ist die Orgasmushäufigkeit der Frauen aber auch im Westen Deutschlands seit 1990 gestiegen. Zuzurechnen ist dies indes den übergesiedelten Männern aus dem Osten Deutschlands.
@ 400 PS: Das Frauen gern mit Porsches kopulieren ist ein weit verbreiteter Irrtum. Und, Herr Bäuerle, wie lange wurden Sie denn schon von den hiesigen weiblichen Koryphäen in Sachen Liebe unterwiesen, bevor Sie Ihr Glück fanden?!
12. Oktober 2007 um 17:48
Ich gebe mich geschlagen, Herr Lück! Alles, was ich von der Liebe weiß, das hat mich die tabu- und endlose Taiga gelehrt… Dafür empfinde ich auch tiefen Dank – aber ob Enrico und Kevin wirklich im amerikanischen Sektor trumpfen können? Zu wünschen wäre es ihnen!
15. Oktober 2007 um 08:07
Wir im Nirgendwo, im Leistungstal Deutschlands zwischen Elbe und Memel sind froh, Herr Bäuerle, Sie hier als vollwertiges Mitglied und Bereicherung dieser Region zu wissen. 1990 wurde am heutigen Tag Michail Gorbatschow der Friedensnobelpreis verliehen. Und auch Ihnen möchte ich eine persönliche Anerkennung für Ihr Wirken aussprechen. Verstehen Sie meine Würdigung bitte als einen Ausdruck der Anerkennung und des Dankes für Ihren großartigen Einsatz für Frieden und Völkerverständigung.
15. Oktober 2007 um 09:02
“Becherovka und Schleckermäulchen” – Nachtrag. Becherovka ist zwar ein Ostprodukt aber nicht in diesem Sinne. Ostdeutsch ist es nämlich nicht. Ein Tschechientouri, wie ich es vor Jahren fast jährlich noch war, weiß das ganz genau. Und von den doch sehr perfiden Methoden dieses Gebräu in Massen in die DDR zu befördern kann ich auch das eine oder auch andere Liedchen klampfen. Der Schmuggel bezog sich im übrigen nicht nur auf Hochprozentiges. Tschechische Klamotten waren sehr beliebt bei uns und wenn nicht, dann immer noch gut genug zum Weiterverkloppen. Am meisten Spaß hat der offensichtliche Schmuggel gemacht. Schon mal im Sommer Winterjacken geschmuggelt? Ganz easy, einfach anziehen und rüber über die Grenze.
15. Oktober 2007 um 09:24
Tschechische Klamotten? Das ist jetzt nicht Ihr Ernst. Was bitte soll das denn gewesen sein? Meinten sie vielleicht die falschen Stonewashedjeans aus Un-Garn? Die trugen aber auch nur Leute, die sie heute immer noch anhaben.
15. Oktober 2007 um 10:00
Bleiben nicht in den Kleidern hängen: Leckerchen aus Tschechien!
15. Oktober 2007 um 10:18
Jaaahh, Knödel und Pilzgulasch, Bratapfel mit Vanillesauce – Das kenne ich! Wir (Dresdner) sind seinerzeit nicht selten zum Klettern und Speisen im Moskwitsch 412 nach Böhmen gereist. Statt an fusseliger Zonenkleidung habe ich allerdings lieber an gezuckerter Kondensmilch aus der Tube gelutscht.
15. Oktober 2007 um 16:00
Strumphosen für die Damenwelt, damals modisch schicke Pullover und die angesprochenen Winterjacken waren sehr angesehen bei uns Zonenmodels.
15. Oktober 2007 um 16:52
Hm… Ich war ein Junge und brauchte keine Strumpfhosen. Keine Ahnung wo meine Mutter die her bekommen hatte. War dieses Dederon nicht sogar eine DDR-Erfindung? Winterjacken gab es auch nicht? – Zu welcher Zeit haben Sie denn gelebt?
15. Oktober 2007 um 17:32
DeDeR-on war wie jeder Chemiebelehrte weiß, der Name für eine Polyamidfaser, gefertigt für modische Hausfrauenkittel, zum Zwecke des imposanten Auftragens inn Hausfluren, auf Bürgersteigen und an Konsumkassen.
Gleichfarbige Modelle gabs in Westen Deutschlands aus Perlon und in U.S. of A. aus Nylon.
Wieder etwas verbindendendes gefunden. Hässliche Schützen für Mutti!
16. Oktober 2007 um 08:50
Perlon, Nylon, Telefon hier kann man noch was lernen; danke Muddi. Ich frage mich gerade welches Beinkleid wohl die reifen Fesseln meiner Brieffreundin Shirley Henry umspielt. Irgendwie ist doch alles, was man so fürs Liebesleben jenseits der Fünfzig braucht, polymeren Ursprungs: BHs, Dessous, Kittel, Kabelbinder, Knotenstücke für Sanitätszelte, Trampoline, Seile…