Spreu oder Weizen

Gestern besuchte ich den Kunstformer meines Vertrauens in seiner Wekstatt. An der Tür zu einem Nebenraum fand ich diesen, polarisierenden Hinweis…


Gestern besuchte ich den Kunstformer meines Vertrauens in seiner Wekstatt. An der Tür zu einem Nebenraum fand ich diesen, polarisierenden Hinweis…
20. Februar 2007 um 12:40
Wenn Du das lesen kannst … sehr schön! Ekki – Deine Meinung bitte!
20. Februar 2007 um 12:43
Was ist eine Wekstatt? Warum ändern sich hier so oft die Titel der Beiträge? Wieso wird hier für Cialis und Viagra geworben? Fragen über Fragen…
20. Februar 2007 um 13:47
Die mangelnde Resonanz auf diesen “Artikel” könnte drei Ursachen haben
- das Thema hängt einem zum Hals raus
- das Thema gibt nichts her
- unzureichende Kenntnisse der russischen Sprache
Für Herrn Bäuerle:
B = W
E = E
H= N
H= N
Ich bin für Viagra
20. Februar 2007 um 14:48
Ich kann nicht lesen, was da steht, denn es ist in kyrillischer Schrift geschrieben.
If you can´t read this, you are a stupid ossi!
20. Februar 2007 um 16:42
Alle schreien hier gleich nach Quotenekki. Sorry lieber Kollege, es war nichts persönliches. »Sorry my friend, it’s not personality.«
20. Februar 2007 um 19:18
@ Martin: ВИÐ?ГРÐ?
Ansonsten gibts doch keinen Grund, so böse zu werden, oder? Muss man doch nicht resonieren, wenn einem das Wasser zu flach vorkommt und man dem Thema die Essenz einfach nicht entlocken kann. Einfach ein bischen blödeln is manchmal sehr reinigend. Und der gute (Quoten-)Ekki weiß das schon zu würdigen. … hoffe ich.
20. Februar 2007 um 19:23
Eijeijei, da hat jemand völlig unnötigerweise die alte Ostwest-Kiste aufgemacht. Sucht doch das Verbindende, nicht das Trennende, Freunde! Oder, um mit den Worten von Lothar de Maizière von 1990 zu sprechen: „Die Teilung durch Teilen überwinden.“ Eine christliche Botschaft, auch.
Und soll man heute eigentlich noch damit angeben, dass man bruchstückhaft die Sprache der ehemaligen Besatzungsmacht beherrscht? In der DDR haben wir doch alle die Augen verdreht, wenn es ins Russischkabinett ging. Man mag dagegenhalten, dass auch das Englische aus ähnlichen Gründen auf die westdeutschen Stundenpläne kam. Es war aber schon Welthilfssprache und selbst in der Pidgin-Version nützlich. Russisch ist dagegen ist heute nur noch für solchen Quatsch wie da oben gut.
Vielleicht ist es auch eine Äußerung der gequälten Ostseele, dass man im (offenbar immer noch?) zermürbenden Ostwest-Wettstreit wenigstens mit IRGENDETWAS die Nase vorn haben will? Lernt doch lieber Spanisch, Amigos, das ist viel einfacher und sowieso auf dem Vormarsch. Hasta la próxima!
20. Februar 2007 um 21:08
Ahh, noch ein Wessi
“Thorsten Czarkowski” – Du müsstest es eigentlich am besten wissen
Nichts für ungut, aber die lieben Ossis sind zuweilen zu Scherzen aufgelegt, was den lieben Wessis wiederum – wie man sieht – ziemlich auf den Zeiger geht. Is aber nicht so schlimm. Im Grunde haben wir uns doch alle lieb, oder?
20. Februar 2007 um 21:21
wossis aller herren länder vereinigt euch. macht kinder für vatern staat nach maßstäben von muttern natur.
21. Februar 2007 um 00:52
An der VHS in Weilheim, Landkreis Weilheim-Schongau, Oberbayern, liest man im gerade begonnenen Frühjahrssemester im “Russisch-Kurs für Fortgeschrittene” Tolstois Shortstory “Posle Bala” (“After the Ball”). Starker Tobak, und mit verschüttetem Schul- und Uni-Russisch selbst von einem Quoten-Ossi im Westen nur schwer zu stemmen. – Prima Bild, und schöne Debatte. Bleibt locker!
21. Februar 2007 um 09:31
Liebe Bloggäste, bitte keinesfalls Rücksicht auf Ost-West-Gefühle von Westdeutschen nehmen – das wäre ja so, als ob die Kubaner sich keine Späße über den Ami erlauben dürften! Rücksicht gebührt m. E. nur Minderheiten und zweiten Siegern. Alsdann, lasst Hammer und Sichel kreisen – und nochmals herzlich willkommen in der Bundesrepublik Deutschland! Begrüßungsgeld gibt es aber nur einmal, gell?
21. Februar 2007 um 11:00
Guten Morgen,
für meine anscheinend irritierende Tonalität biete ich hiermit meine Entschuldigung an! Meine Anmerkungen bzgl. OCT / BECT waren keineswegs ernst gemeint. Mein Fehler also.
Wie ich schon letzte Woche erleben durfte, wird das Thema aber auch in Zukunft in der einen oder anderen Form aktuell beleiben.
Bei einer Fahrt im Interzonen Express von HH nach HRO lernte ich einige 18 jährige kennen, welche die Mitreisenden in Ossis und vor allem Wessis einteilten. Da ist also schon die nächste Generation von marginalisierten armen Ossis am start. Das läßt doch hoffen….
Flattert im Winde ihr blauen Fahnen,
Jungpioniere helfen zu bahnen
Wege in frohe und lichtvolle Zeit,
Jungpioniere immer bereit
ahh, dass sitzt schon tief……
21. Februar 2007 um 11:28
@ Ekki: ICH HABE TATSÄCHLICH 2x BEGRÜßUNGSGELD BEKOMMEN! Beim ersten Mal wurde mein Pass nicht abgestempelt. Vom Westen lernen, heißt also siegen lernen!
21. Februar 2007 um 12:24
@ Gunnar: Nur nebenbei, mein Geburtsort ist Schwaan. Und mein Nachname hat eher polnische als russische Wurzeln.
@ Ekkard: Ich versuche in diesen Blog manchmal was mit Substanz einzutragen, ist das genehm? Oder geht’s mehr um Lustigkeit? Wenn letzteres gilt, stelle ich meinen Hauptschalter demnächst von Ernst auf Spaß um.
21. Februar 2007 um 12:35
Lieber Thorsten, deine Ausführungen zeichnen sich nach meiner bescheidenen Meinung stets durch hohe Qualität, Fachkompetenz und Originalität aus. Es wäre also ein echter Verlust, wenn Du mich mit all diesen Verbalerotikern und Lastwagenfahrern alleine zurücklassen würdest. Dass Du aus Schwaan stammst, liest man übrigens gar nicht heraus! Verweile doch noch!
21. Februar 2007 um 13:19
Uiuiui – Dann werde ich mich mal zurückziehen und der Substanz den Vorrang geben. Schließlich will ich nicht Schuld daran sein, dass unser Thorsten aus Schwaan mit polnischen Wurzeln der Trivialität anheim fällt. Ein hoch auf das Niveau! Helau, Alaaf o.ä. … wie der Durchschnittswessi dieser Tage sagt
21. Februar 2007 um 14:16
Halt, Bürger Bloehe, Gunnar!
Nach begangener Tat bei Polizeidienststelle stellen und Tathergang eingehend schildern. Lange Messer in der Waffenabgabestelle vermessen lassen zur lebenslangen Verwahrung sich und es abgeben.
Durchschritt der Verwahrunugsvollzugseinrichtungsbegrenzungskennzeichnungslinieninnenseite für sie VERBOTEN!
Zukünftig durch Schnitt der Vergangenheit als Ossi Durschnitt von Wessis in Gegenwart vermeiden.
22. Februar 2007 um 08:52
Einen habe ich aber doch noch:
Abschließend bleibt nämlich festzustellen, dass auch dieser Thread wieder funktioniert hat. Der POLARISIERENDE Hinweis, wie ihn der Autor eingangs titulierte, hat seine Schuldigkeit getan. Thema verfehlt wäre hier also unzutreffend. Mangelnde Resonanz ebensowenig. Bleibt schlussendlich zu resonieren: Dieser Blog strotzt nur so vor Agilität und Engagement, auch wenn einzelne Comments Gegenteiliges vorgaukeln. In diesem Sinne: KEEP ON!
22. Februar 2007 um 09:23
@ Martin Richter: Hab auch nen eingebrannten Ostalgiesong im Koppe und auf den Lippen. Ich versuchs mal.
1. Sag mir, wo du stehst, und welchen Weg du gehst!
Zurück oder vorwärts, du mußt dich entschließen!
Wir bringen die Zeit nach vorn Stück um Stück.
Du kannst nicht bei uns und bei ihnen genießen,
denn wenn du im Kreis gehst, dann bleibst du zurück!
2. Sag mir, wo du stehst, und welchen Weg du gehst!
Du gibst, wenn du redest, vielleicht dir die Blöße,
noch nie überlegt zu haben, wohin.
Du schmälerst durch Schweigen die eigene Größe.
Ich sag dir: Dann fehlt deinem Leben der Sinn!
3. Sag mir, wo du stehst, und welchen Weg du gehst!
Wir haben ein Recht darauf, dich zu erkennen,
auch nickende Masken nützen uns nicht.
Ich will beim richtigen Namen dich nennen.
Und darum zeig mir dein wahres Gesicht!
Es gab wirklich Zeiten damals, wo der Nachwuchs nicht das zeigte, was gerne gesehen wurde. Dieser Titel wurde damals produziert, um die Jungend wieder an Ihre Organisationen zu knüpfen (Pioniere, aber hauptsächlich die FDJler).
22. Februar 2007 um 09:56
Komisch. Gestern geisterte mir dieses Liedchen immerzu im Kopf herum:
Ketten werden knapper – und brechen sowieso.
So wie junger Rhabarber, wie trockenes Stroh.
An der Hand des Riesen, der tausend Nasen hat,
der braucht bloß zu niesen – und schon wendet das Blatt.
….
Weiß auch nicht, warum das immer wieder hoch kommt. – Ob so etwas vielleicht verrät, wo man steht?
22. Februar 2007 um 12:35
Kaum bin ich wieder hier, muss ich auch schon schmunzeln. Und zwar über mich selbst. In der 3. Strophe von »Sag mir, wo du stehst” wunderte ich mich mehrere Minuten lang über die Zeile »auch nickende Masten nützen uns nichts«. Verzweifelt suchte ich mich zu erinnern, ob es denn früher zwischen Suhl und Sonneberg nickende Masten gab, die mir in irgendeiner Form genützt hätten. Nein. Aber es heißt ja auch »Masken«. Wie dumm von mir. Dabei war ich gar nicht so lange im Ausland, als dass ich nur noch Tamilisch lesen könnte. Die Schriftzeichen in der ehemaligen Kronkolonie Ceylon sehen übrigens aus wie Gebäck – lustige Kringel, Brezeln und Spritzkuchen. Aber man darf das nicht unterschätzen. Die Tamil Tigers fressen nicht nur Spritzkuchen.
23. Februar 2007 um 10:11
“[...] Die Tamil Tigers fressen nicht nur Spritzkuchen [...]”
Bist Du denn nur allein zurückgekommen? Hoffentlich in einem Stück!
P.S:
Übrigens ist mir aufgefallen, dass es deinen Ausführungen zufolge in unserem Business scheinbar eine Menge Einwanderer aus Ceylon geben muss, und zwar nicht wegen des Tees …