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»Ich sehe aus wie ein Steinblock, den man in die Luft gesprengt hat«, sagte Charles Bronson über sich selbst. Eine gute Kritik hat der leidenschaftliche Schnurrbartträger mit dem Arsenal im Mantel wohl sein ganzes Leben nicht bekommen. Macht nichts, fand er: »Wir machen keine Filme für die Kritiker, denn die bezahlen keinen Eintritt.«

In Frankreich, wo man ihn besonders liebte, trug der politisch unkorrekteste und fieseste aller Actionstars den Beinamen »das heilige Monster« – vermutlich weil Chuck Norris und Clint Eastwood neben dem fleischgewordenen Panzerfahrzeug wie bessere Betschwestern wirkten. Zu Zeiten von »Spiel mir das Lied vom Tod« galt der litauische US-Emigrant als der bestbezahlte Schauspieler der Welt.

In den Neunzigern verglühte sein Stern, doch er wurde zum Kultobjekt der Popkultur: Bronson-Fan Quentin Tarantino widmete ihm seinen Doppelwhopper »Kill Bill« und die Simpsons verweilten eine komplette Folge in der schweigsamen, aber gut bewaffneten Kleinstadt »Bronson«. Am 30. August 2003 verstarb der Mime mit dem Dusterpuster im Alter von 81 Jahren nicht etwa an Bleivergiftung, sondern an ganz banaler Lungenentzündung. Man bleibt halt Mensch.

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