CSI in Second Life
Creative Commons License photo credit: arcticpenguin

Gibt es eigentlich einen unstillbaren Bedarf an glatt gebügelten, von Jerry Bruckheimer produzierten Profilern, die uns in »CSI: Miami, CSI: New York« und »CSI: Den Tätern auf der Spur« jede Woche neu mit vollem Ernst vorführen, wie man aus der Innentasche seines Bossanzugs eine Pinzette holt und damit im freiliegenden Gedärm eines Mordopfers nach versteckten Käfern mit der geheimphilosophischen Botschaft eines Psychokillers sucht?
Fakt ist: Seit es diese teuer produzierten Nonsens-Serien mit schauspielenden Frisurenmodells gibt, ist die Zahl weiblicher Bewerberinnen an forensischen Instituten explodiert – der Traumberuf »Profilerin« hat offenbar die »Frisörin« abgelöst. Passt schon!