The Godfather of Bodycount is back
Eine kleine Filmkritik zu John Rambo
Das wohl wichtigste zuerst: Es bleibt alles beim alten! Wenig Text, keine überflüssige Handlung und auch der Bodycount ist wieder extrem hoch. Die Handlung ist noch schneller erzählt. Böser asiatischer Offizier vollbringt an der Urwaldbevölkerung schreckliche Greueltaten. Diese werden dem Zuschauer sehr eindrucksvoll vermittelt – Familienväter und -mütter machen besser einen Bogen um den Film, denn die Übeltäter nehmen auch auf frischere Jahrgänge keine Rücksicht. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass dieser Film keine Jugendfreigabe erhalten hat – ab 21 Jahren! Der Herr an der Kasse wollte meinen Ausweis aber nicht sehen.

10. März 2008 um 17:16
Ich seh schon, zu dieser Ikone des amerikanischen Kinos will sich niemand bekennen.
Zwar war auch ich nicht im Kino, die passende DVD hab ich aber gerne! genommen.
@ greueltaten. Stimme zu, der Detailreichtum mit dem Menschen in diesem Film zerlegt werden ist schon bemerkenswert. Die FSK 21 ist angemessen.
Etwas schwach fand ich das Ende. Man beachte: 33 Jahre! nach dem Fall von Saigon kehrt John Rambo zurück auf die Ranch seines Vaters. Mir fehlte da ein wenig die Rückblende auf Rambo Teil 1, schließlich war Rambo 1 Film die Action Version von “Geboren am 4. Juli”.
10. März 2008 um 17:21
Noch besser ist das er seinen Seesack dabei hat. Auf dem prangt gut lesbar sein Name. Wo er den wohl die letzten Jahre versteckt hat? Doch nicht bei der Uhr des Großvaters?
10. März 2008 um 17:31
..ja stimmt, ist wirklich schwach.
Ich hätte Ihn über das Vietnam Veterans Memorial laufen lassen.
Musik aus dem Off: irgendwas von Hendrix, Joplin, Cooker. Die Szene gab zwar schon mal bei Magnum, ist aber egal.
http://de.wikipedia.org/wiki/Vietnam_Veterans_Memorial
10. März 2008 um 17:41
Dennoch bin ich froh das der Film so ist wie er ist. Kein Hollywood-Star-Treffen, kein Specialeffekt-Treffen und der ganze Kram. Einfach ein würdiger Abschluss einer Reihe. Für Rocky 5 brauchte ich schon mehr als einen Anlauf. Den letzten habe ich dann ganz außen vorgelassen. Ich möchte Rambo und Rocky als die in Erinnerung behalten so wie ich sie kennen lernte. Und nicht wie ein Massenkompatibeler John MC Clain in haschmich 4.0
11. März 2008 um 08:13
Ja, »Stirb langsam 4.0« war viel zu computerraschelig und Bruce Willis karikiert sich darin als glatzköpfiger Superheld nur noch selbst. Die ersten beiden Teile von »Die Hard« waren dagegen ganz toll. In Teil 2 agiert als Bösewicht und Endgegner übrigens Franco Nero, der italienische Djangodarsteller mit den blauen Äuglein.
»John Rambo« hätte ich zum Finale auch noch mal das Vietnam Memorial gewünscht. Im Hintergrund aber dann die Hymne der Achtziger Reagan-Ära: »Born in the U.S.A«! Hendrix wäre natürlich auch schön gewesen! Der Film lebt aber von dem rabiaten und effektiven Actionteil (über 85 von 90 Minuten), der an die Strandsequenz von »Soldat James Ryan« erinnert.
11. März 2008 um 17:06
Aloha,
eine kleine anmerkung zu BodyCount, welcher unerwarteterweise im nun 4ten Teil der Saga um einiges höher war als in allen vorhergehenden, um genau zu sein als in allen 3 Teilen zusammen.
Schick aufbereitet hier zu sehen :
http://worldofwonder.net/archives/2008/Jan/22/dead_and_deader.wow
11. März 2008 um 18:08
für wahr, was für eine schöne statistik