Tod eines Schneiders

Rostocker: Deutschlands Modemuffel Nr.1
Im Jahre 1855 wurde in Mecklenburg-Vorpommern die letzte öffentliche Enthauptung durchgeführt. Der unglückliche Mann, den es traf, war nicht nur ein Mörder und Ehebrecher, er war auch Schneider. Damit hatte er einen Beruf ergriffen, dem bis heute im Nordosten Deutschlands nichts als Verachtung zuteil wird. Schneiderei und Mode sind dem heroischen Nordmenschen nichts als eitler Tand, gibt es doch beim Kik schon für runde fünf Euro Freizeitanzüge aus Ballonseide für die ganze Familie!
Einspruch, wird manches getroffene Rostocker Fashion-Opfer da schreien. Doch Gemach! Die obigen Aussagen wirken gewagt, fußen aber auf kalter Statistik, die keinen Irrtum duldet. Das renommierte Stuttgarter Institut für Rationelle Psychologie erstellte im Auftrag des Männer-Lifestyle-Magazins »Men’s Health« vor kurzem eine Studie über die männliche Eitelkeit in den fünfzig größten deutschen Städten. 8674 Männer beantworteten je 24 Fragen.
Aus den Antworten wurde ein Eitelkeitsquotient ermittelt. Er reicht von 0 (ganz und gar uneitel) bis 200 (extrem eitel). Das Ergebnis: Besonders eitel ist man in Stuttgart, Frankfurt und München. Die uneitelsten Männer leben – man lese und staune – in der Hansestadt Rostock, die statistisch den fünfzigsten und letzten Platz in der Hitparade der Eitelkeiten belegt. Ist das jetzt gut oder schlecht?

17. Juli 2007 um 22:59
Fünfzigster? Ich möchte ja nicht eitel erscheinen; aber das ist zu wenig. Dann schon lieber Einundfünfzigster und somit Erster der zweiten Gruppe vor Anklam und Uecker Randow. Wie viele von uns bereits aus ähnlichen Diskussionen wissen, teilen sich ja statistisch 173,48 Rostocker eine Frau, da die anderen Damen in den Westen abgewandert sind. Bekannt ist auch, dass nur die Kraft des Mammon und ein pralles Beutelchen Dünkel das flüchtige Ostweibchen zurückhalten können. Ich schließe mich deshalb der Meinung Nietzsches an: »Eitelkeit ist die Haut der Seele.«
17. Juli 2007 um 23:02
Tja, wie schön gestern mein flandrischer Austauschstudent Jean de La Bruyère beim Brunch zu mir sagte: »Bescheidenheit ist die letzte Raffinesse der Eitelkeit, Ekkard!« Was meint er damit bloß, der frankophile Tunichtgut, hm? Werde ihm vor dem Heimflug noch mal schön die Baskenmütze verrücken!
18. Juli 2007 um 06:38
“Sich selbst zu lieben, ist der Beginn einer lebenslangen Romanze.”
Oscar Wilde (1854-1900).
Ich habe mich lieb. Und was die anderen sagen ist mir Schnuppe.
18. Juli 2007 um 06:51
Na mal langsam. Wilde-Fans sind doch meist heisser geduscht als einem lieb ist und sehr gepflegt wie der junge Alfred Douglas. Ich sage nur: »An Oscar Wilde, der sich wie ein Päderast benimmt.«
18. Juli 2007 um 06:52
Rede mal lauter, ich höre nichts – die Ballonseide raschelt so. Persönlich gefällt es mir gut hier. Immerhin ist der Einäugige unter den Blinden König! Andererseits möchte man auch nicht gleich als oberflächlicher Spinner abgestempelt werden, nur weil man sich gelegentlich die Haare wäscht!
18. Juli 2007 um 06:56
Du wäscht Dir die Haare?!? Das ist nun wirklich (Sch)eitel.
18. Juli 2007 um 06:57
Ja, ich habe mir in Paris einen Seidenscheitel aus Echthaar gekauft, dann einen schönen Pret-a-Portee getrunken – ist gut für die Sehnerven, hihi!
Guten Morgen auch Herr Lück! Alfred Douglas, der alte Parfümerie-König… noch heute trinkt der alte Herr täglich am Schlossfenster von Versailles einen Liter Pitralon. Oscars Lieblingstochter Kim liest ihm dabei wärmstens die Leviten: Wirsekitz in Amerika!
18. Juli 2007 um 07:07
Dann halt ich es doch wie der Herr von Goethe, der da schrub: “Was ist der Mensch für eine elende Kreatur, wenn er alle Eitelkeit abgelegt hat!”
… so, schnell mal alles abgelegt … uuaaahhhhh … ich bin eine elende Kreatur … aaaarrrggghhhh … uuuuaaaaahhhh.
Mir ist kalt.
18. Juli 2007 um 08:02
Übrigens hätten wir hier auch routiniert wieder das Ost-West-Fass aufmachen können. Die chemisch gereinigten Wessispinner mit krankhafter Bakterienneurose und tausend resultierenden Allergien einerseits – die uneitlen Schmuddelossis mit dunklem Waschlappen für unten und Darßer Naturhumus zwischen den Cabinet-Raucherzähnen anderseits. Das gäbe Fleisch und Zunder für mindestens fünfzig ambitionierte Blogkommentare. Machen wir das hier? Nein, das wäre zu billig. Oder doch nicht?
18. Juli 2007 um 08:13
Mangels eigener Ideen möchte ich einen Liebling zitieren und bitte besonders auf die innovative Rechtschreibung zu achten. Nach der nächsten Reform ist die (wieder) Standard!
Andreas Gryphius: Es ist alles Eitel
Du sihst, wohin du sihst, nur Eitelkeit auff Erden.
Was diser heute baut, reist jener morgen ein.
Wo itzund Staedte stehn, wird eine Wisen seyn,
Auff der ein Schaefers-Kind wird spilen mit den Herden.
Was itzund praechtig blueht, sol bald zertretten werden.
Was itzt so pocht und trotzt ist Morgen Asch und Bein
Nichts ist, das ewig sey, kein Ertz, kein Marmorstein.
Itzt lacht das Glueck uns an, bald donnern die Beschwerden.
Der hohen Thaten Ruhm, muß wie ein Traum vergehn.
Soll den das Spil der Zeit, der leichte Mensch bestehn?
Ach! was ist alles diß, was wir vor koestlich achten,
Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind;
Als eine Wisen-Blum, die man nicht wider find’t.
Noch wil was Ewig ist kein einig Mensch betrachten!
18. Juli 2007 um 08:18
Klingt nach mittelalterlicher Sang- und Spruchdichtung. Tja, da ist sie wieder, die deutsche Innerlichkeit: Es ist doch alles nur eitler Firlefanz, was uns auf Erden blüht! Ballonseide reicht also, wenn ein guter Mensch darin steckt.
18. Juli 2007 um 11:01
Hmm erst sind wir die dicksten Deutschen und jetzt auch noch die uneitelsten Männer. Na wenigstens sind wir konsequent. Fehlt noch die Bildung,und der Kontostand. Was ist mit den Frauen die hier geblieben sind? Alle Masochistinnen?
18. Juli 2007 um 11:14
Für statistische Erhebungen bedarf es einer Mindestpopulation. Die wenigen noch hier zurück gebliebenen Damen kann man doch bequem persönlich befragen!
18. Juli 2007 um 12:21
Dick, uneitel, arm, versoffen und bei Zeiten tot – meine Güte, es gibt Schlimmeres.
18. Juli 2007 um 12:52
Danke Uschi, wie lieb von Dir.
18. Juli 2007 um 14:13
Ja, Danke.
18. Juli 2007 um 14:38
Schnell weg! Oder dürfen nur Frauen Mecklenburg verlassen?
Was ist eigentlich mit den Zugereisten (innen?)
Wie muss man beschaffen sein, um so etwas zu tun?
18. Juli 2007 um 14:45
So etwas? Seine geliebte, mecklenburgische Heimat zu verlassen? Einen Mann zu ehelichen, der dick, uneitel, arm, versoffen und bei Zeiten tot ist? Oder einen Schneider zu enthaupten? Was denn zu tun, Holger?
18. Juli 2007 um 15:22
Na, hier her zu reisinnen. Wer macht den so etwas, wo doch nur dicke, uneitle … – davon aber immerhin reichlich.
“bei Zeiten tot” – na immerhin scheint das mecklenburgische Immunsystem ja noch zu arbeiten.
18. Juli 2007 um 17:42
Frauen jedenfalls nicht. Männer schon. Jedenfalls habe hier gleich einen solchen Zugereisten auf der Etage – sieht aus wie ein ganz normaler Mecklenburger.
18. Juli 2007 um 17:44
Quote »…sieht aus wie ein ganz normaler Mecklenburger…« Was dachtest Du denn, wie ich aussehe? Wie ein Düsseldorfer Mercedesfahrer mit goldener Espressomaschine im Hintern?
Wer in Grevesmühlen an den Grenzübergang fährt, wird automatisch mit blondierter Strähnchenperücke, Hiphop-Pulli von 1996 und riesigen weißen Turnschuhen eingekleidet. Das Westauto wird übrigens gegen eine verspoilerte japanische Großraumlimousine mit Reichsadler- und PDS-Aufkleber eingetauscht. Herzlich willkommen in der Dangerzone!
18. Juli 2007 um 23:12
Vielleicht wird aus Mecklenburg ein Indianerdorf? Natürlich nur übergangsweise, bis wir alle wieder mit der Keule durch den Barnstorfer Wald rennen und wilde Tiere jagen. Dabei zählt eben nicht das Aussehen, sondern das Jagdgeschick. Haben wir das denn wenigstens behalten?
19. Juli 2007 um 07:15
Der Rostocker ist vermutlich eher Beute als geborener Jäger. Wenn ich mich auf dem Weg von der Arbeit durch die Fußgängerzone heimwärts mache, habe ich den Eindruck, mich durch ein Videospiel zu bewegen:
Alles um mich herum geschieht scheinbar in Zeitlupe. Gebräunte junge Männer mit Bierflaschen und Diesel-T-Shirt drehen sich in Slowmotion Richtung Schleckermarkt, wo Mutti und Omi im Standbild ein Deospray betrachten. Ich könnte jedem der Teilnehmer einen Bart malen und die Schnürsenkel zusammen binden, ohne dass er es jemals merken würde, glaube ich.
Obwohl: Als Angler macht man mit dieser Zeitauffassung ja eine gute Figur!
Auswertung:
>>Rostocker als Angler: 10 Punkte
>>Rostocker als Beute: 9 Punkte*
>>Rostocker als Jäger: 0 Punkte
*Die Männchen schmecken etwas säuerlich.
19. Juli 2007 um 07:39
*Männchen schmecken etwas säuerlich.
Das ist nicht ganz richtig. Männer ab 40 schmecken leicht säuerlich und auch nur bei nicht artgerechter Haltung.
19. Juli 2007 um 07:53
Darüber habe ich in einer Zeitschrift meiner Frau gelesen: Es soll angeblich an der Ernährung liegen. Fleisch- und Alkoholkonsumenten sind da im Nachteil, während Ananasfetischisten eindeutig die Feinerschmecker sind. Sie erhalten im BRIGITTE-Test volle Punktzahl. Mecklenburger waren nicht dabei, denn sie ernähren sich ja leider ausschließlich von preiswertem Rezeptorenfleisch und Bierverschnitt.
19. Juli 2007 um 07:54
Das bezieht sich aber nur auf den Eiweißgehalt von uns Männchen oder?
19. Juli 2007 um 08:01
Das verstehe ich nicht. Es geht um den Geschmack der Männchen bei durchschnittlicher Ernährung. Alles Doppeldeutige bitte unter http://www.orion.de diskutieren, hier ist alles ab 6 Jahren!
19. Juli 2007 um 08:07
… hier ist alles ab sexs Jahren! Ne ne, schon klar.
Hab mir sagen lassen, dass Raucher auch ganz schlecht bei wegkommen, wat den Geschmack betrifft. Deshalb weise ich, in der Hoffnung erbeutet zu werden, gerne frühzeitig auf diesen Fakt hin.
19. Juli 2007 um 08:15
Das spielt doch alles keine Rolle. Wenn die Frauen von ihrem Westjob übers Wochenende heim in die Platte kommen, haben die Eingeborenen das Nachsehen: Im Kopf hat sich längst der Bürokollege Seppi Baumlechner mit dem Bausparvertrag und der Armanibluse eingenistet. Es bleibt leider wieder nur http://www.orion.de...
19. Juli 2007 um 08:46
..und Bierverschnitt… warum denke ich jetzt an Astra?
Ludenflipper
19. Juli 2007 um 09:21
Glaubt man Arte und der Bild Zeitung haben Ostfrauen mehr Orgasmen.
Ebenfalls ein gewichtiger Grund für Migrationsbewegungen
19. Juli 2007 um 09:25
Imagemäßig glaube ich arte, persönlich lese ich BILD. Ist Ostfrau eigentlich ein geschützter, bzw. mit festen Eigenschaften belegter Begriff, so wie Zahnarztfrau und Reinemachefrau im Westen?
19. Juli 2007 um 09:28
Die Antwort steht wie so oft
in einem Buch – ganz unverhofft:
Link Das Buch selbst ist natürlich, vorsichtig ausgedrückt, überflüssig aber vielleicht liest es ja mal einer, der Zeit hat.
19. Juli 2007 um 09:33
Schönes Buch! Ich lasse mir für ein Fachbuch über die »Generation 50plus im Osten« auch einen knackigen Begriff schützen: Zonenzausel!
19. Juli 2007 um 09:38
Oder: »Gegen den Strom«, »Ekkaharte Erfahrungen«, »Im falschen Film«, »Die Abwende«, »Erigierte Zonis« und »Einer geht noch,…«
19. Juli 2007 um 09:47
Wäre mir jetzt zu niveauvoll! Bespreche aber gerne ein Belegexemplar, wenn Du fertig bist und einen Verlag hast. Ich empfehle mal den, bei dem ich immer gern einkaufe: http://www.spotless.de/
19. Juli 2007 um 09:54
Aproposee Verlag: Interessant ist doch, dass Kundinnen, die das Buch gekauft haben auch sonst »Literatur« konsumieren, die vom Fremdgehen handelt.
http://www.blog-8.de/wp-content/uploads/2007/01/ostfrau.jpg
19. Juli 2007 um 10:09
Interessant allerdings! Und wenn ich »Ostmann« eingebe, kommen gar keine Titel. Dabei gibt es doch davon mittlerweile viel mehr, oder was?
19. Juli 2007 um 10:12
Spontan muss ich da an Gewürze denken.
19. Juli 2007 um 10:57
drei ostfrauen nach dem orgasmus
http://www.ddr-geschichte.de/Frauen/frauen.html
19. Juli 2007 um 14:44
Von der Gewürzfirma Ostmann gibt es bei rewe übrigens ein Zauberpulver namens “Gurkenfest”. Der Scharfmacher. Von Ostmann für Ostmänner.
19. Juli 2007 um 14:48
Irgendwann bin ich es müde. Heute kann man mit Euch wohl nix Kultiviertes reden – was ist den bloß los? Ist so furchtbar schwül heute im Blögchen!
19. Juli 2007 um 15:26
Wieso? Die postkoitalen Ostfrauen sind für die zu dicken und unmodischen Stil Deppen aus HRO völlig ausreichend.
Dann noch etwas “Gurkenfest” auf den Dödel und ab gehts. Super, mir gefällt das.
19. Juli 2007 um 16:25
Herr Richter, schön das Sie leben. Aber Vorsicht, sonst gibts gleich wieder was auf die neue Nase.
Und, Herr Baeuerle, Sie zetteln einen Gedankenaustausch über modemuffelige Restrostocker an und wundern sich über den Kulturverlust?! Die Einmachhilfe »Gurkenfest« sollte man vielmehr auf seine Tauglichkeit als Badezusatz untersuchen. Vielleicht bleiben dann doch noch ein paar der Damen hier.
19. Juli 2007 um 16:42
ja, ja man muß vorsichtig sein in der heutigen zeit. nicht das mir so ne dicke stilikone die nächste nasen op verpaßt.
19. Juli 2007 um 16:53
Auch hier zur Kräftigung: immer mal das Näschen mit »Gurkenfest« pudern. Das haut dann so schnell keiner mehr platt.
19. Juli 2007 um 17:15
Pullern, Poppen, Popeln – mit Gurkenfest gehts wie von selbst. Gurkenfest – die Einmachhilfe für jeder Mann.
19. Juli 2007 um 19:00
ohgott…
19. Juli 2007 um 23:22
Ich stimme meinem Vorredner vollumfänglich zu.
20. Juli 2007 um 06:31
… ja tosche (ich auch).
20. Juli 2007 um 09:19
Macht Ihr doch erstmal bessere Reklame für Gurkenfest, Ihr Banausen.
20. Juli 2007 um 10:00
Zum Thema fest fällt mir noch ein: Ich feiere derzeit jeden Abend im Bett ein Fest, weil ich das Buch “Die Letzten ihrer Art” (im Original: “Last chance to see”) von Douglas Adams lese. Ein wunderbares kleines Reise-, Sach- und Tierbuch zum Lachen, Staunen, Trauern, Fernweh kriegen… Es ist längst nicht so berühmt wie “Per Anhalter durch die Galaxis” (ich kannte es zum Beispiel gar nicht), aber für Douglas Adams war es das Buch, auf das er am meisten stolz war. Und wer hat’s mir geschenkt? Mein Freund!
Leider ist Douglas Adams mit 51 Jahren im Fitness-Studio an einem Herzinfarkt gestorben. Er hätte lieber verreisen sollen.
23. Juli 2007 um 07:27
Engländern gelingt es einfach nicht, stilvoll zu sterben: Der eine wird mit gelöstem Schlüpferband und einer Plastetüte über dem Kopf entdeckt, der andere im Fitnesscenter mit geplatztem Äderchen. Aber das kommt ja auch auf dem europäischen Festland vor.
Reisen bildet übrigens tatsächlich ungemein: Am Wochenende unternahm ich eine Radtour durch den Lübecker Müggebusch, einen geschützten Forst mit ruppigen Radwegen. Dabei kam mir die Idee zu einem Buch über Kindererziehung. Was drinstünde, wäre tabulos, provokant und brüllend komisch. Ganz bestimmt!
23. Juli 2007 um 14:37
Was’n wunder, ekki, denn das Kind, das Du erleben durftest (und auf das Du womöglich anspielst – natürlich nicht Dein Sonnenschein) war ja schon tabulos, provokant und vor allem brüllend. Musst Du ja nur noch den komischen Aspekt hinzufügen.
Nur? Viel Erfolg
23. Juli 2007 um 14:48
Dazu ein pseudoliberaler Satz von Mark Twain: »Erziehung ist organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.« Enter Defense Mode!
23. Juli 2007 um 15:11
Vielleicht passt ja hier auch Daniil Charms, der als Kinderbuchautor und als Mensch bei Kindern sehr beliebt war: Kinderquälen ist grausam, aber irgend etwas muss man mit ihnen ja tun.
28. März 2008 um 08:56
[...] durften wir nicht schon alles vernehmen von Forschern und Empirikern: Die dicksten und modisch geschmacklosesten Deutschen leben demnach angeblich hier, im beliebtesten Urlaubsland der Republik. Vom Aussterben [...]