Unlauterer Wettbewerb

Nur in Jamaikas 12-Meilenzone erlaubt: Rastazöpfe!
Frauen echauffieren sich gelegentlich zu Recht über brünstige Instinkte ihrer Männer, die in schwülen Momenten schon mal Damen mit »künstlichen« Brustimplantaten und blondierten Wuschelmähnen nachschauen, obwohl die ja eigentlich gar keine »natürliche« Schönheit besitzen: Geschmacklos!
Andererseits bin ich seit frühester Jugendzeit mit Geschlechtsgenossen konfrontiert, die sich mutwillig Wandergitarren oder Bongotrommeln umschnallen, Rastalocken wachsen lassen und in rustikale Birkenstocks schlüpfen – abstruse Peinlichkeiten, mit denen sich kein mir bekannter Mann ohne nachvollziehbare, zwingende Gründe in der Öffentlichkeit blicken lassen würde!
Umso verblüffender die Wirkung dieser schnöden Uniform auf manche Dame: »Der Kai-Uwe war sechs Wochen auf Jamaika, der kann total gut erzählen von seinen Erfahrungen. Hat auch emotional viel gelernt von seinem Rastafari…« Pfuibäh, seid Ihr oberflächlich!

27. September 2007 um 09:58
Das Vorrecht der Frau (so glaubt sie zumindest) ist es, sich innerhalb von fünf Minuten dreimal umentscheiden zu können, ohne dem Gegenüber die Entscheidung mitteilen zu müssen. Das solle er doch bitteschön »fühlen«, so von innen heraus.
Auch hat das selbstgestrickte Weltbild nicht unbedingt etwas mit der Realität zu tun. Der daraus resultierende Unmut ist aber noch lange kein Grund, es beim nächsten mal anders zu machen.
27. September 2007 um 10:13
Bei Ihnen gabs wohl zum Frühstück Backsteine aufs Brötchen, Herr Both! Habe mir jedenfalls gestern von einer jungen Dame über ein Problem berichten lassen, dass mir stille Freude bereitet hat: Schimmelbefall soll nämlich bei Trägern der Frisur in unseren feuchtkalten Gefilden ein verbreitetes Problem sein. Das kann bis zu Fäulnis und Totalverlust führen!