Was Obama bedeutet

photo credit: Silversprite
Obama (�浜市) bedeutet auf japanisch »kleiner Strand«, McCain bezeichnet auf deutsch »Fritten vom Blech«: Die Pommesfirma distanzierte sich auf ihrer Website dann auch sofort vom amerikanischen Ex-Präsidentschaftskandidaten, als dieser zur Wahl antrat, während die japanische Stadt Obama sich ganz dolle mit Familie Obama über den Wahlsieg freut und auf viele Touristen aus Übersee hofft.
Ansonsten bleibt zunächst alles wie gehabt, denn im Oval Office residiert noch bis zum 20. Januar 2009 George Walker Bush. Um genau 12 Uhr mittags wird an diesem Tag Barack Obama vor dem Capitol vereidigt.
Er und seine Frau Michelle dürfen dann umziehen: Das Weisse Haus besitzt neben über hundert stilvollen Wohnräumen auch ein Kino, eine Bowlingbahn, einen waschechten Atombunker und – sehr praktisch – einen Bankautomaten.
Gruselig: In einem der Zimmer steht ein schwarzes Köfferchen, in dem der Präsident eine kleine Plastikkarte durchziehen kann, die er während seiner gesamten Amtszeit am Körper zu tragen hat. Dann kann er das böse Knöpfchen drücken!
In der großzügigen Doppelgarage des Anwesens steht ein schwarzer »Cadillac Dts« von General Motors mit Titan-Keramik-Panzerung für Ausflüge in die Umgebung bereit. Der Wagen wiegt mehr als drei Tonnen und hat den Steuerzahler satte 2,3 Millionen Euro gekostet.
Ganze 3.200 Personenschützer vom Secret Service passen auf den Präsidenten auf, dessen Jahresgehalt 313.000 Euro beträgt. Herzlichen Glückwunsch zur Beförderung, Herr Obama!
Schreib mal wieder
White House
President of the United States of America
1600 Pennsylvania Avenue
Washington, D.C.
U.S.A.

5. November 2008 um 10:09
Meine Glückwünsche hat er!
5. November 2008 um 10:25
Ja, ich freue mich auch. Wie es auch für uns ausgeht, für Amerikas Entwicklung ist er ein großes Glück. Rassenemanzipation, Krankenversicherungsreform, Klimaschutzmaßnahmen, Diplomatie statt Feuer frei – wenn er wirklich so handelt, wie er gesprochen hat, bedeutet das tatsächliche Veränderung. Von uns erwartet er vermutlich mehr Engagement in den Krisengebieten der Welt. Schaumermal, gell.
5. November 2008 um 11:11
Was ist dran an dem Satz: »Es kann nur besser werden«?
5. November 2008 um 11:52
Nun, ich für meinen Teil freue mich, dass, wie es scheint, viele Amerikaner die ihnen so wichtige Begeisterung an Politik und Gesellschaft wiedergefunden haben. Aber – und das ist meine Sorge – Obama ist so gut, der kann nicht echt sein… und die meisten nicht-amerikanischen Fans hoffen ja auf wirklichen Wechsel, auf das neue Amerika. Nun, auch Obama wird sich international nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, aber er wird dabei erwartungsgemäß wenigstens nicht so grenzdebil rüberkommen, wie sein Vorgänger, der jetzt noch 77 Tage Zeit hat, um seinem Nachfolger so viele Steine in den Weg zu legen, wie er kann…
5. November 2008 um 15:00
Hoffe, der Double W (irrkopf) findet nicht noch in den letzten Tagen seiner Therapie das Köfferchen mit den vielen roten Knöpfchen …
Der könnte doch glatt denken, damit die Wirtschaft anzukurbeln …
15. November 2008 um 00:00
Ich hätte mir zwar lieber den Kandidaten der Libertarian Party als Präsident gewünscht, aber der ist – wie üblich – kaum über 1% hinausgekommen.
Clinton wollte ja damals auch schon die Krankenversicherung für alle einführen, allerdings haben selbst viele Demokraten ihm die Gefolgschaft verweigert. (“Zu teuer”). Für Waffen und Betrügerbanken sind aber immer Geld da. Siehe D oder die Niederlande.
Obama kanns aber nur noch besser machen als Bush. Ich hätte vorher auch nicht für möglich gehalten, daß ein US Präsident noch schlechter als Nixon sein kann.