Splinter politics
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Obama (?浜市) bedeutet auf japanisch »kleiner Strand«, McCain bezeichnet auf deutsch »Fritten vom Blech«: Die Pommesfirma distanzierte sich auf ihrer Website dann auch sofort vom amerikanischen Ex-Präsidentschaftskandidaten, als dieser zur Wahl antrat, während die japanische Stadt Obama sich ganz dolle mit Familie Obama über den Wahlsieg freut und auf viele Touristen aus Übersee hofft.

Ansonsten bleibt zunächst alles wie gehabt, denn im Oval Office residiert noch bis zum 20. Januar 2009 George Walker Bush. Um genau 12 Uhr mittags wird an diesem Tag Barack Obama vor dem Capitol vereidigt.

Er und seine Frau Michelle dürfen dann umziehen: Das Weisse Haus besitzt neben über hundert stilvollen Wohnräumen auch ein Kino, eine Bowlingbahn, einen waschechten Atombunker und – sehr praktisch – einen Bankautomaten.

Gruselig: In einem der Zimmer steht ein schwarzes Köfferchen, in dem der Präsident eine kleine Plastikkarte durchziehen kann, die er während seiner gesamten Amtszeit am Körper zu tragen hat. Dann kann er das böse Knöpfchen drücken!

In der großzügigen Doppelgarage des Anwesens steht ein schwarzer »Cadillac Dts« von General Motors mit Titan-Keramik-Panzerung für Ausflüge in die Umgebung bereit. Der Wagen wiegt mehr als drei Tonnen und hat den Steuerzahler satte 2,3 Millionen Euro gekostet.

Ganze 3.200 Personenschützer vom Secret Service passen auf den Präsidenten auf, dessen Jahresgehalt 313.000 Euro beträgt. Herzlichen Glückwunsch zur Beförderung, Herr Obama!

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U.S.A.