Weihnachtsfeier 2006: Besonders schön!

Die Weihnachtsfeier unseres Betriebs, der Qbus Agentur, war in diesem Jahr besonders schön. Der Kollegenkreis samt freier Mitarbeiter und sozialer Bezugspersonen traf sich im Restaurant OSTeRIA des Radisson SAS Hotel Rostock zur Küchenparty mit anschließendem Buffetverzehr.
Lehrjahre sind keine Herrenjahre
Gemeinsam mit dem Chef de Cuisine und seinen willfährigen Gehilfen wurden nach dem Anlegen der standesgemäßen Oberbekleidung auf offener Flamme leckere Spezereien gezaubert. Zuckerschneckchen und abgezogene Ananasstücken waren das Ergebnis der hingebungsvollen Küchenarbeit unserer Agenturmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Selbst für ein ausuferndes Organigramm der Radisson-Küchenstruktur war sich der gut aufgelegte Küchenchef nicht zu schade – echtes Insiderwissen, das unbezahlbar ist!

Es gab Zunge: der Autor im Verzehrmodus
Großes Hallo am Buffet
Anschließend ging es mit viel Hallo ins Restaurant. Der ein oder andere verlief sich auf Grund vorzeitigen Schaumweingenusses in den Katakomben der Küchenlandschaft, fand aber alsbald wieder den rettenden Anschluss zur Belegschaft. Durch die Schwingtür und große Überraschung: Das eigens für uns gebastelte Büffet war ein wahrer Augenschmaus, so bunt belegt mit Schlemmerhappen für jeden Geschmack standen die köstlichen Warm- und Kaltplatten am Tableau parat.
Venezianisches Finale um Zwei
Ob Nouvelle Cuisine oder Old Western: Am Ende muss es schmecken! Während die verhuschte Kreativabteilung sich ekelhaft gönnerisch an Champagner mit frischen Austern gütlich tat, vergnügte sich der banale Produktionsbereich grausam mit Sushihäppchen, eingelegten Pilzvariationen und Garnelenspießen aus Echtholz. Die wortkargen Multimediaspezialisten gaben sich puristisch und sprachen erlesenen Salaten und Rinderfilets im Krustenmantel zu. Gegen 02.00 Uhr kam es dann, wie befürchtet, zum venezianischen Finale mit brandgefährlichem Grappa aus Palermo und mecklenburgischem Kräuterlikör. Ein glücklicher Abend, von dem noch lange zu reden sein wird.

12. Dezember 2006 um 21:12
Ihr Glücklichen… Mir tropft jetzt noch, nur von den Schilderungen, der Zahn.
13. Dezember 2006 um 10:47
Tja, was soll ich dazu sagen… auch ich fand – ebenso wie meine Frau – den Abend mehr als gelungen! Die geniale Idee, eine Küchenparty zu veranstalten, die herzliche, entspannte und lustige Atmosphäre hat mich schwer begeistert. Nicht zuletzt die vielen Leckereien, die uns und von uns dargeboten wurden.
Ich habe gelernt, wie man mit japanischen Filetiermessern umgeht, ohne sich tödlich zu verletzen, wie man damit FACHMÄNNISCH Zwiebeln zerlegt (wie auf Foto Nr. 2 gut zu erkennen ist) und wie lange Garnelenspieße mit Kräutern gebraten werden müssen, um sie anschließend gleich an Ort und Stelle ihrer Bestimmung zuzuführen.
So etwas nenne ich mal eine schööööne Weihnachtsfeier! Ein großes Dankeschön an das Qbus Team!
13. Dezember 2006 um 11:38
Schön zu hören, Herr Blöhe, auch wenn die eindeutige Handbewegung von Herrn Wüstemann (der Herr in himmelblau, rechts von ihnen) darauf schließen lässt, dass ihm ihre Grass´sche, eher sensible Herangehensweise ans Häuten der Zwiebel nicht flux genug geht. Doch Sie als Rostocker »God of Flash« sind natürlich mit der Tücke der Technik mehr als vertraut – Gut Ding will Weile haben, gell!
13. Dezember 2006 um 12:47
Noch immer bin ich ganz verzaubert. Mit Garnelen im Haar und Glückseligkeit in den Augen rufe ich aus: Ihr seid gute Menschen! Danke.
13. Dezember 2006 um 12:53
@Ekki: Die Dame links von Herrn W. sieht dagegen eher aus als trete sie lieber einen Schritt zurück und als ob sie sich vor Maggi Messer und seinem rotierenden Schnittwerkzeug in Acht nehmen will …. SOLLTE sie auch!
13. Dezember 2006 um 15:54
Mensch, Mensch, Mensch …
… meinen Neid habt Ihr auf jeden Fall sicher. Und wie behände 4Finger-Gunnar die Klinge führt. Da halte ich es doch wie Kollege Biole(c)k, der da mit den großen Worten eins warf ” Ich tuh es dann in mein Bioloch”. Wohl dann.
13. Dezember 2006 um 16:24
Jaja, wie es so schön heisst: ein Jeder nach seinem Gusto! Dass gerade die frivolen Großstädter immer so auf ihre Umwelt bedacht sind! Allerhand, der Bursche nimmt sich was raus.
14. Dezember 2006 um 11:17
Denkt denn hier niemand an die Kinder!
14. Dezember 2006 um 11:20
Dr. Seltsam oder wie ich Frankenstein in meinem Kollegen erkannte. Kleiner Spass. Es war eine sehr schöne Veranstaltung. Wer hatte noch gleich das Rindersteak eingepackt?
14. Dezember 2006 um 11:39
»Doggy Bags« wurden weltmännisch von uns abgelehnt. Einmal im Jahr will ich mit den Großen pinkeln! Dafür gibt es diese Woche wieder abgelaufene Ravioli, direkt aus der Dose.