Wenn es am Schönsten ist…

photo credit: nicholas macgowan
Jürgen Klinsmann ist ein Weltmeister: 1990 holte er gemeinsam mit Rudi Völler und Kaiser Franz in Italien den WM-Titel für Deutschland. Das war toll und bleibt unvergessen. Das schlaue Franzl tat danach genau das Richtige: Gar nix mehr – es ließ sich seitdem lediglich als Fußballikone, Werbetestimonial und Verbandsmanager all over Germany abfeiern.
Rudi Lockenkopf dagegen konnte es nicht lassen und schraubte weiter, bis er als frustrierter »Rudi Ratlos« von der DFB-Trainerbank gekegelt wurde. Auch der US-amerikanische Sportmanager Jürgen Klinsmann, blonder Superschwabe und schwarzrotgeiler WM-Coach von 2006, tappte in die Alltagsfalle und wurde ein unterdurchschnittlicher Bayerntrainer. Seitdem demontiert er seinen eigenen Mythos, statt wie einst das Franzl bei RTL nur noch wichtige Sprüche abzulassen und ansonsten mittelprächtig Golf zu spielen. Schade für ihn!

15. April 2009 um 13:15
Ich hoffe der Franz geht bald in Rente. Es reicht!
16. April 2009 um 10:30
ach geh, das klinsmann bashing ist mir einfach zu billig.
16. April 2009 um 10:41
Zurzeit verklagt er ja die » TAZ.
21. April 2009 um 00:16
Es ist schon eigenartig. Wenn ein Fußballclub nicht funktioniert weil die Spieler Taub sind, wird der Trainer gefeuert. Warum geht das nicht in der realen Wirtschaft? (Na gut, bei Mehdorn hats funktioniert, aber das hatte er auch selbst zu verantworten, das lag nicht an den Mitarbeitern.)
21. April 2009 um 07:47
Ob es der Bahn künftig ohne Mehdorn wirtschaftlich besser geht, ist noch offen. Er galt in Wirtschaftskreisen auf jeden Fall als großer Macher, der den Konzern modernisiert hat. Von Klinsmann kann man ähnliches annehmen. Im Gegensatz zu Mehdorn ist seine Vitrine allerdings noch leer, sieht man von den Pokalen und Schalen aus seiner Spielerlaufbahn einmal ab.