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China freut sich auf die Olympiade 2008 in Peking – dabei lässt sich die aktuelle Situation im Land wohl nur mit der in Deutschland vor der Olympiade 1936 vergleichen.

Systemkritiker, Umweltschützer und Anwälte werden geschlagen, gefoltert oder verschwinden gleich für immer von der Bildfläche. Noch bis vor kurzem wurden tausende von Angehörigen einer verbotenen religiösen Gemeinschaft als lebende Ersatzteillager in Katakomben unter Krankenhäusern gehalten und gegen Devisen regelrecht ausgeschlachtet. Zehntausende von Menschen werden regulär hingerichtet.

In Afrika und im okkupierten Tibet treiben chinesische Unternehmen auf eine Weise Raubbau an Natur und Bevölkerung, die an übelsten Kolonialismus erinnert. Wirtschaftskriminalität von monströsen Ausmaßen ist absolute Normalität: chinesische Markenpiraterie, die auf Konzerngröße praktiziert wird, kostet in Deutschland und anderswo Millionen von Arbeitsplätzen.

Aber Schwamm drüber. Herzlich willkommen zur Olympiade, dem Fest des Friedens und der Völkerfreundschaft!

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