WM-Quali: Hexenkessel Liechtenstein
Die Würfel sind gefallen: Deutschlands Nationalmannschaft trifft in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika auf Russland, Finnland, Wales, Aserbaidschan und Liechtenstein. Allesamt brachiale Angstgegner!
Denn wer – wie unsereins – gegen Wales 0:0 spielt, dem kann auch auf dem Bolzplatz in Liechtenstein ganz schön schwindelig werden. Bei den Putinboys allerdings heißt es wirklich aufpassen: Das Team unter Wundertrainer Guus Hiddink ließ England hinter sich und macht auch sonst keine Gefangenen.
Ein Blick in die Statistik – die Finnen haben zuletzt 1923 in Dresden gegen Deutschland gewonnen. Das Heimteam litt damals wohl unter akuter Christstollen-Verstopfung.
Von Aserbaidschan lässt sich bisher leider nur sagen, dass es einen ziemlich komplizierten Namen hat. Die Menschen da sollen aber nett sein und einen Flughafen gibt es auch. Ich glaub, es geht schon wieder los!

26. November 2007 um 13:33
Aserbaidschan wird sehr schwer, denke ich. Wenn sich unsere Nutella-Elf die Berge dort hochackern müssen, um festzustellen, dass das Stadion auf der Nordseite des Gipfels liegt, werden sie sehr sehr erschöpft sein, um dann noch die Pille durch den Schlamm ins gegnerische Netz zu befödern. Hut ab und Hose runter …
27. November 2007 um 10:46
Bei dem jüngsten 0:0-Langweiler gegen Wales wurde ja über geheimnisvolle Koeffizienten gemunkelt, der ominös Kugeln in Lostöpfe kanalisiert. Das war also höchstprofessionelle Lostopflogistik. – Wenn das also so gut funzt, kann man auch auf manches clevere 0:0 und auf nur scheinbar überraschende Niederlagen etwa auf dem Liechtensteiner Bolzplatz gefasst sein. Denn nachdem man Oliver B. in Südafrike schnöde den Turnbeutel geklaut hat müssen wir uns doch ernsthaft fragen, ob wir da überhaupt noch hin wollen.
27. November 2007 um 10:54
Der arme Olli: Mr. Golden Goal wurde also das iPhone gemoppst. Ich fahre trotzdem nach Südafrika! Allerdings nehme ich nichts mit, abgesehen von der Mastercard und den Adiletten. Feinkostwaren wie die legendäre Elefantensülze gibt es bekanntlich vor Ort und Telefonzellen hat es bestimmt auch in der Steppe. Fasse Dich kurz!